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Das Weblog zur Volkskunde des Bankraubs

 
Es ist ja nicht so neu das Phänomen. Bereits in der NSDAP gab es jenen pseudo-sozialistischen Flügel, der das Finanzkapital für alles Übel in der Welt verantwortlich machte.

Auch die Bewegung gegen die neoliberale Globalisierung musste schmerzlich erfahren, dass Neo-Nazis Versatzstücke in ihre Ideologie erfolgreich einzubauen vermochten.

Da war es nur noch eine Frage der Zeit bis ein Nazi sich auch noch des ollen Bert Brecht bedienen würde. Auf der Webseite der NPD Löbau-Zittau beglückt uns Parteifunktionär Jürgen Gansel mit seinen Weisheiten über den Nationalstaat.

"Die eiserne Faust der Staates statt der unsichtbaren Hand des Marktes.
Als Folge der internationalen Finanzmarktkrise wächst die Wirtschaftsautorität des Nationalstaates, so Jürgen Gansel (NPD).
(...)
Seit der Weltwirtschaftskrise nach 1929 war es nicht mehr so leicht wie heute, den Unterschied zwischen Werte schaffender Wirtschaft und Werte raffendem, oft auch Werte vernichtendem Finanzkapital plausibel zu machen. Mit dem Vertrauen der Sparer und Steuerzahler in das Finanzsystem schwindet auch das Vertrauen der Staatsbürger in ein politisches System, das nur noch als Agentur für Kapitalinteressen wahrgenommen wird."


Da darf auch die berühmte Sentenz nicht fehlen:

"Bei dieser nicht nur unmoralischen, sondern auch kriminellen Dimension des Finanzkapitalismus fühlt man sich an die suggestive Frage Bertold Brechts erinnert: „Was ist schon ein Banküberfall im Vergleich zur Gründung einer Bank?” Oder aktueller: „Was ist schon ein Banküberfall im Vergleich zu einer verzockten Bank?”"

In Bezug auf Brecht beinhaltet dieser Absatz zwei Fehler:
1. Es heisst "Bertolt"
2. Brecht sprach von Einbruch und nicht von Überfall.

Na ja, den Fehler machen auch die anderen, die Chose mit dem raffenden und schaffenden Kapital stammts aus dem Gruselkabinett des Nationalsozialismus und war noch nie eine fundierte Analyse des Kapitalismus, sondern dient(e) einzig und allein der antisemitischen Ideologie.
 

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