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Das Weblog zur Volkskunde des Bankraubs

 

Edle Raeuber - Robin Hoods

Hallo, ich studiere Kulturwissenschaften in Saarbrücken und werde im Sommersemester meine Bachelorarbeit über die mediale Inszenierung Jacques Mesrines schreiben. Dabei möchte ich zum einen darauf eingehen, wie er sich selbst inszenierte (z.B. durch seine Autobiographie) und zum anderen, wie er in den Medien zu einem Gentleman-Gangster oder Robin Hood stilisiert wurde.
Hätte jemand Literaturtipps oder andere Anregungen? Über das Medienphänomen Bankraub bin ich dank dieser Seite und dem darauf basierenden Buch recht gut informiert, aber mir fehlt es noch konkret an Materialien zu Mesrine und seinem Umgang mit den französischen Medien. Vielleicht habe ich ja hier Glück, im Voraus vielen Dank!

Falls Sie Anregungen oder Hinweise für mich haben, können Sie mir auch eine Mail schreiben: s9sjmuel@stud.uni-saarland.de

Wir werden immer wieder mit diesem einen Grund für einen Banküberfall konfrontiert. Wenn es dann wieder so weit ist, dann kämpft auch BILD wieder für diesen Robin Hood und ereifert sich für das eine Mal nicht über eine Bewährungsstrafe:

"Richter: „Motiv ehrenwert“"
Opa (60) überfällt Bank für kranke Enkelin!


Bielefeld – Im März überfiel ein 60-Jähriger im ostwestfälischen Hiddenhausen eine Volksbank-Filiale. Das Motiv: seine herzkranke Enkelin!

Jetzt ist das Urteil am Landgericht Bielefeld gefallen - zwei Jahre Bewährungsstrafe!

Damit kommt der nicht vorbestrafte Arbeitslose noch einmal glimpflich davon. Richter Georg Zimmermann berücksichtige bei seiner Entscheidung, dass es bei dem versuchten Raub geblieben war und nannte das Motiv des Angeklagten „ehrenwert“.

DER „EHRENWERTE ÜBERFALL“

Am Tattag hatte der Angeklagte die Bankfiliale mit Mütze, Sonnenbrille und angeklebtem Bart verkleidet betreten und von einer Angestellten 50 000 Euro verlangt. Als diese sich weigerte, zückte der Angeklagte eine Pistole, forderte aber nur noch 10 000 Euro.

Am Ende wurde es dem Opa wohl zu heiß. „Jetzt rufen Sie bestimmt die Polizei", sagte er und verschwand. Drei Tage später stellte er sich der Polizei.

Später hatte der Opa angegeben, Geld für seine mittlerweile 8-jährige Enkelin beschaffen zu wollen. Die Kleine war mit einem Herzfehler zur Welt gekommen. Nun brauche sie dringend eine Therapie. Die Krankenkasse wolle aber nicht zahlen!


Aber unterschlagen wir nicht, dass auch andere (Spiegel und Stern) hier nicht anders reagieren.

Der Rhein Neckar Ticker des Mannheimer Morgens (27.02.11) berichtet unlängst auf der Grundlage von dpa:


Komplize von "Whisky-Räuber" rückfällig

Budapest/Mannheim. Der Komplize des berühmt-berüchtigten ungarischen "Whisky-Räubers" Attila Ambrus ist rückfällig und in Mannheim gefasst worden. Wie die ungarische Polizei am Sonntag berichtete, sei Gabor Orban in Deutschland auf frischer Tat ertappt worden, als er in der Quadratestadt einen Bankautomaten aufbrechen wollte. Er war 2002 in Ungarn wegen einer Einbruchserie, die er mit Ambrus verübt hatte, zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Sein berühmter Kollege Ambrus, der in Ungarn im Gefängnis sitzt, bastelt derweil an einer Show-Karriere. Über sein Einbrecherleben hat er ein Buch veröffentlicht. Dieses Jahr soll eine Verfilmung des Regisseurs György Dobray fertig werden. Den Spitznamen "Whisky-Räuber" trägt Ambrus, weil er sich vor seinen Einbrüchen während der 90er Jahre Mut anzutrinken pflegte. Außerdem behandelte er die Bankangestellten, die er überfiel, stets höflich und bat gelegentlich mit einem Blumenstrauß um Entschuldigung für die "Störung". Im Jahr 2000 war er zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, 2002 wurde die Strafe in einem Berufungsverfahren auf 17 Jahre verlängert.


Mehr zu Attila Ambrus findet sich u.a. hier und natürlich auch wieder der Hinweis auf MC Orgelmüllers kongenialen Attila-Song

Anlässlich der Verurteilung einer 62jährigen Bankerin erfinden die Mainstream-Medien einen weiblichen Robin Hood:

„Ich muss verrückt gewesen sein“ soll sie laut Kölner Tagesanzeiger (23.11. 2009) auch gesagt haben. Aber was wenn die Umstände irr und verrückt sind und nicht die wegen Untreue verurteilte Bankfilialleiterin?

"Der Schaden: fast 1,1 Millionen Euro. Rund 7,6 Millionen Euro hatte sie ab-, aber nur 6,5 Millionen Euro zurückgebucht. Wegen Untreue ist die Bonnerin vom Amtsgericht zu 22 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. "

Nun, was uns nochmals vor Augen führt, für welche Zwecke der Veruntreuung man Boni und für welche frau Knast bekommt.

"Sie buchte heimlich Geld von den Sparbüchern reicher Kunden auf die Konten ärmerer Leute:" (WZ, 23.11.2009)

Diesen Monat gibt es noch in analyse & kritik (ak 540, 19.6.2009) ein ausführliches Portrait von Enric Duran, der "fast eine halbe Million Euro an Krediten" ertrickste, "um das System blosszustellen".

[update: Das Neue Deutschland (01.07. 2009) hat den Artikel übernommen und online gestellt]



Der ak-Artikel geht ausführlich auf die Biographie von Enric Duran an, und zeigt ihn als kompromisslosen Aktivisten gegen den Finanzkapitalismus. Verdienstvollerweise erwähnt der Verfasser, Martin Ling (Barcelona), auch den spanischen Anarchisten Lucio Uturbia, der 1980

"mit brilliant gefälschten Traveller Checks der Citibank im Wert von mehreren Millionen US-Dollar die damals mächtigste Bank der Welt und ihren Aktionekurs derart ins Wanken gebracht [hatte], das sie gewzungen war, sich, um den Schaden zu bgerenzen auf einen außergerichtlichen Vergleich mit dem beretis verhafteten Täter einzulassen: Keine Strafanzeige gegen Herausgabe der Druckerplatten. Mit Lucio teilt Duran die Einschätzung, dass die Banken die Menschen ausrauben und dass dieses Verhältnis legitimerweise umgedreht werden darf".

Hier der Trailer zum Dokumentarfilm über Lucio Uturbia:



Wikipedia zu Enric Duran

Der Enthüllungsartikel in Crisi (17.10.2008):
"I have “robbed” 492,000 euros to whom most rob us in order to denounce them and build some alternatives for the society"

Ein weiterer Artikel in diesem Blog

Reiner Wandler (Madrid) bedient reihum ganz verschiedene Zeitungen mit einem Thema, dass ihm ziemlich viele Redaktionen abnehmen, dem spanischen Robin Hood gegen die Banken". So auch der Zürcher Tagesanzeiger ( 29.04.2009): xbox

"«Robin Hood» der Banken"

Ein spanischer Studienabbrecher hat 39 Banken um insgesamt fast eine halbe Million Euro erleichtert. Nicht mit der Pistole in der Hand, sondern mit dem Aktenkoffer unter dem Arm.
«Sozialer Betrug»: Enric Duran finanzierte die Gratiszeitung «Crisi», in der er seinen Überfall aufs Finanzsystem beschrieb.

«Sozialer Betrug»: Enric Duran finanzierte die Gratiszeitung «Crisi», in der er seinen Überfall aufs Finanzsystem beschrieb.

Glatt rasiert, das Haar ordentlich gekämmt, eher spiessig gekleidet, eine sanfte, aber entschlossene Stimme, das ist Enric Duran. Auf den ersten Blick der Traum einer jeder spanischen Schwiegermutter. Aber eben nur auf den ersten Blick. Denn der 33 Jahre junge Mann aus Vilanova, einer Kleinstadt in Spaniens katalanischem Nordosten, hat in den letzten Jahren 39 Banken um insgesamt 492'000 Euro erleichtert.

Enric Duran beantragte insgesamt 68 Kredite und zahlte sie dann ganz einfach nicht zurück. Mit dem Geld finanzierte er verschiedene linke und alternative Projekte. «Robin Hood der Banken» nennen ihn die einen. Ein gefährlicher Systemgegner ist er für die anderen. Seit Mitte März sitzt Duran im Knast. Wegen «Fluchtgefahr» wird er die Monate bis zur Eröffnung eines Verfahrens wegen Betrugs und Fälschung die Haftanstalt wohl kaum verlassen. Bis zu zehn Jahre Haft drohen ihm


Zum ganzen Text

Als moderner Robin Hood wird Enric Duran gehandelt, der nun in Spanien im Knast sitzt (ntv, 18.3. 2009)

Im österreichischen Standard (3. April 2009) wird gleichermaßen das Robin-Hood-Bild bemüht:

"Robin Hood der Banken"

Ein Katalane beantragte Kredite für eine halbe Million Euro und zahlt sie nicht zurück - Er finanziert damit soziale Bewegungen

Glatt rasiert, die Haare gekämmt, eher spießig gekleidet, das ist Enric Duran. Auf den ersten Blick der Traum jeder spanischen Schwiegermutter. Aber eben nur auf den ersten. Denn der 33-jährige Mann aus Vilanova einer Kleinstadt in Katalonien hat in den letzten Jahren 39 Banken um insgesamt 492.000 Euro erleichtert. Nicht etwa mit der Pistole in der Hand, sondern mit dem Aktenkoffer unter dem Arm.

Duran beantragte 68 Kredite und zahlte sie dann ganz einfach nicht zurück. Mit dem Geld finanzierte er linke und alternative Projekte. "Robin Hood der Banken" nennen ihn seine Fans. Seit Mitte März sitzt Duran wegen Betrug und Fälschung in Untersuchungshaft. "Das Finanzsystem ist wesentlich verletzlicher, als wir denken", erklärt Duran. Seinen ersten Kredit beantragte der Studienabbrecher mit einer erfundenen Lebensgeschichte. "Guten Tag. Ich bin Informatiker und befinde mich in einem beruflichen Perspektivwechsel. Ich habe bisher in einer großen Firma gearbeitet und will mich jetzt selbstständig machen", sagte er. Es klappte. Duran unterzeichnete seine ersten 6000 Euro auf Pump.

Einmal auf den Geschmack gekommen, beantragte er weitere Kredite, "immer mit der klaren Absicht, sie nicht zurückzuzahlen". Mal spielte er den Unternehmer oder Freiberufler, mal zeigte er einen gefälschten Lohnzettel, der ihn als gut verdienenden Angestellten, der seine Wohnung renovieren musste, auswies. Mit dem frischen Geld beglich er Raten der alten Kredite, um das System am Laufen zu halten. Nach einigen Monaten stellte er die Zahlung dann ein.

"Die Lawine wurde immer größer", berichtet Duran. Im September letzten Jahres beschloss er, alles Geld abzuheben, umzuverteilen und "die Aktion" öffentlich zu machen. In der Zeitschrift Crisi mit einer Auflage von 250.000 Exemplaren beschrieb er seinen Überfall aufs Finanzsystem. Während er längst in Lateinamerika untergetaucht war, wurde die Zeitschrift überall in Katalonien kostenlos verteilt. An Geld fehlte es ja nicht. Ein halbes Jahr später kam Duran zurück. Auf einer Pressekonferenz in der Uni von Barcelona stellte er sich der Polizei.

Duran hatte sich schon zuvor an der Kampagne für den Erlass der Auslandsschulden der armen Länder beteiligt. "Doch irgendwann merkte ich, dass die sozialen Bewegungen nicht vorwärtskamen", erklärt Duran. So kam die Idee für den "Solidarischen Betrug", wie er seine Aktion nennt. Der "Robin Hood der Banken" sieht darin die Verschmelzung zweier Traditionen. Zum einen den zivilen Ungehorsam, wie ihn Gandhi predigte und zum anderen die "bewaffneten Enteignungen" der spanischen Anarchisten in den 1930er-Jahren. Er möchte ein Beispiel geben, "dafür, dass wir besser und glücklicher leben können, wenn wir uns vom Individualismus, den das System geschaffen hat, entfernen".

Vor seiner Verhaftung sagte er zu Gleichgesinnten: "Wenn wir keine Kredite nehmen oder sie nicht zurückzahlen, können wir das System zum Erliegen bringen."


Vom gleichen Autor (Reiner Wandler) ist auch der Beitrag in der taz (18.4.2009) vom letzten Samstag geschrieben: "Der Linke, der die Banken linkte".

Inzwischen ist auch auf Indymedia (24.4.2009) eine Würdigung erschienen:

Enric Duran, politischer Aktivist aus Barcelona, erleichterte zwischen 2006 und 2008 39 spanische Banken um insgesamt 492.000 Euro und verteilte das Geld an antikapitalistische Projekte. Enric hat sich Mitte März 2009 auf einer Pressekonferenz der Polizei gestellt und sitzt nun im Gefängnis. Parallel zu seiner Aktion wurden in Spanien Zeitungen verteilt, in denen zu massenhaftem „finanziellem zivilem Ungehorsam“ und dem Aufbau von antikapitalistischen Projekten aufgerufen wird.
(...)
Enric Duran wurde einen Tag nach dieser Pressekonferenz festgenommen, wegen Betrug und Fälschung drohen ihm nun bis zu zehn Jahre Haft. Da ihm Fluchtgefahr unterstellt wird, sitzt er bis zum Prozessbeginn bereits im Gefängnis. Am 26. März fand in Barcelona eine Aktion für seine Freilassung statt (6).

Seine Aktion zivilen Ungehorsams versteht er als Anregung dafür, das momentane wirtschaftliche System zum Zusammenbrechen zu bringen, indem viele Menschen Kredite beantragen oder ihr gesamtes erspartes Geld von den Banken holen. Parallel dazu müssten zunehmend alternative wirtschaftliche Modelle und Projekte begonnen werden.

Mit seiner Aktion möchte Enric eine breite öffentliche Debatte anstoßen – in Spanien ist ihm dies bereits gelungen."


Zum ganzen Text
Hier gibt es auch zahlreiche Links. Ein sehr schön recherchierter Text.

Thomas Wörtche besprach 2001 im Freitag in seiner Krimiecke nicht nur Vabanque, sondern dieser Tage (15.08. 2008) auch die Neuauflage von Eric Hobsbawms Klassiker über die Sozialrebellen:

Hobsbawm, Eric: Die Banditen. Räuber als Sozialrebellen. München: Hanser, 2007.

via Adresscomptoir

Weil ein Bankräuber in Rimini seine Beute verschenkte, wird er nun in den Medien (spon) als "Robin Hood der Riviera" gehandelt (sda)

Als "Robin Hood der Riviera" hat ein 37-jähriger italienischer Bankräuber einen Teil seiner Beute in Rimini an Passanten auf der Straße und an Marktständen verteilt. Mit einer Spielzeugpistole hatte der Mann nach Zeitungsberichten vom Freitag zuvor in einer Bank die Angestellten bedroht und insgesamt 3500 Euro erbeutet. Vor seinem Coup hatte er sich in einer Bar Mut angetrunken. Später stellte er sich dann gebefreudig als ein italienischer "Robin Hood" vor, der das Geld der Reichen nimmt und den Armen gibt.

Einem zweijährigem Buben schenkte er neben einem Geldschein auch die Pistole. Die Beamten waren bei seiner Festnahme erleichtert, keinen gefährlichen Kriminellen vor sich zu haben - der 37-Jährige hat zwar ein Alkoholproblem, war aber noch nie straffällig geworden.

Javier Cáceres teilt uns in der Süddeutschen Zeitung (25.7.2007) mit:

Spaniens gefährlichster Bankräuber festgenommen
Portugiesische und Spanische Polizisten stellen Jaime Jiménez Arbe
Madrid - Jaime Jiménez Arbe, 51, unternahm noch einen letzten Versuch, seine Waffe auf die Polizisten zu richten. Doch da war es bereits zu spät. Zwei Dutzend portugiesische Beamte stürzten sich, von einer Handvoll spanischer Kollegen unterstützt, auf ihn und nahmen Jiménez fest, noch ehe er den Finger an den Abzug bekam. Es war das Ende der schillernden, schwerkriminellen Karriere eines Mannes, der in den letzten 14 Jahren zum rätselhaftesten Bankräuber Spaniens geworden war: zum "öffentlichen Feind Nummer eins", wie es am Dienstag in den spanischen Zeitungen hieß.


Phantom
Arbe
Zum Verhängnis wurde Jiménez der Plan, 130 Kilometer südlich von Porto die Kasse der Caixa de Crédito Agrícola in Figueira da Foz zu plündern. "El Solitario", der Solitär - so hatte ihn Spaniens Polizei in ihrer Ohnmacht getauft. Denn bis vor ein paar Monaten war ihr völlig schleierhaft, welche Identität sich hinter dem Mann mit der Perücke, der falschen Brille und dem angeklebtem Bart verbarg. So kannte man ihn von den Bildern der Überwachungskameras.

Tödlicher Schusswaffengebrauch

"Mindestens 36 Überfälle auf Kreditinstitute werden ihm seit 1993 angelastet, sein Operationsgebiet erstreckte sich auf das ganze Staatsgebiet. Dabei erbeutete er kaum mehr als 600 000 Euro, das reichte ihm offenbar, um seinen Jahresetat zu sichern. Intensiviert wurde die Suche nach dem 9. Juni 2004, da erschoss er zwei Beamte der Guardia Civil, der paramilitärischen Polizei, mit 23 Schüssen aus einem Schnellfeuergewehr. Zuletzt, so erklärte der Chef der Guardia Civil, Joan Bastida, sei "ein wahres Heer an Beamten" auf den Fersen des Solitärs gewesen, insgesamt 60 Personen wurden verdächtigt. Nach dem bislang letzten Überfall, Mitte Mai in Toro bei Zamora, waren sich die Ermittler dann sicher, dass es sich um "Jaime aus Las Rozas" handeln musste.

Höfliche Variante


"Der Solitär konnte aber auch anders. Nachdem er Mitte Dezember 2006 in San Agustín de Guadalix, nahe Madrid, 10 600 Euro erbeutet hatte, wandte sich Kunden und Angestellten zu und wünschte ihnen, ehe er ging, noch "ein frohes Fest". Das nächste verbringt er hinter Gittern. "

Weiter Informationen haben wir via Agence France-Presse (25 juillet 2007) finden können:

Le braqueur le plus recherché d'Espagne en détention au Portugal

Lisbonne. Le braqueur le plus recherché d'Espagne Jaime Jiménez Arbe, surnommé le «Solitaire» et arrêté lundi au Portugal, a été placé en détention préventive, a-t-on appris mercredi de source judiciaire.

L'homme, accusé d'une trentaine de braquages et de la mort de trois policiers, a été entendu par la justice pendant plusieurs heures mardi après-midi avant d'être transféré vers la prison de Coimbra (centre).

«Je suis le Solitaire. Salut tout le monde. Salut les Espagnols», a lancé Jaime Arbe aux nombreux journalistes et curieux présents devant le tribunal de Figueira da Foz (centre-ouest du Portugal) mardi en fin d'après-midi.
(...)
Les autorités espagnoles n'ont pas encore adressé de demande d'extradition, a indiqué le ministre de la Justice espagnole cité par le quotidien Diario de Noticias. «Il y a une excellente coopération avec les forces de sécurité portugaises», a-t-il souligné.

 

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