Bankraub-Trends
Es gibt nun ein Weblog und ein Buch, dass besondere Banknoten versammelt und präsentiert: Robbing a bank is as simple as putting pen to paper. Here are actual demand notes used in successful and unsuccessful unarmed bank robberies - - accompanied by a photo of each robber and appended with details about the robbery itself.
Note’ robberies are the single most popular method of robbing banks today. Some use a one-line directive. Others are explicit in detail. Some are plain bizarre. Each day there is another.
This book collects Notes from successful and unsuccessful bank robberies - “note jobs” in FBI-parlance. And much like you see here on this blog, provides the vital stats for each attempt.
The contents of these hapless acts fall somewhere between Art and Sociology. Ever since Woody Allen’s ‘Take the Money and Run’ I have been intrigued by the brutal urgency of demand notes and the audacity of those who have created them.
Wichtig ist dem Autor Ken Habarta:
To clarify, 'Bank Notes 365' does not cover armed bank robbery (even if a note was used). It's a whole other class of crime. Although, when a robber puts 'I have a gun' on their demand note they are usually prosecuted as if they had used a gun. It's the 'implied threat' in the note which gets a lot of robbers into more trouble than if they had just put 'robbery' or 'give me the money'.

Hier der Bicycle-Bandit
und wenn Frauen zu sehr rauben:
"** lady bank robbers tend to use bags"
vabanque - am Dienstag, 24. November 2009, 00:34 - Rubrik: Bankraub-Trends
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Die NZZ (2.3.2009) weist darauf hin, dass der jüngste Fall von Tiger-Kidnapping in Irland bereits Tradition hat:
"Sogenannte «Tiger Kidnappings», bei denen Angehörige von Bankangestellten als Geiseln genommen werden, gab es in Irland schon häufiger. Meist ging es aber um kleinere Banken und kleinere Summen. In Nordirland erbeutete allerdings eine Bande im Jahr 2004 auf ähnliche Weise aus einem Tresor der Northern Bank in Belfast mehr als 26 Millionen Pfund."
"Sogenannte «Tiger Kidnappings», bei denen Angehörige von Bankangestellten als Geiseln genommen werden, gab es in Irland schon häufiger. Meist ging es aber um kleinere Banken und kleinere Summen. In Nordirland erbeutete allerdings eine Bande im Jahr 2004 auf ähnliche Weise aus einem Tresor der Northern Bank in Belfast mehr als 26 Millionen Pfund."
vabanque - am Montag, 2. März 2009, 10:58 - Rubrik: Bankraub-Trends
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"ERPRESSUNG STATT ÜBERFALL - Größter Bankraub Irlands vor der Aufklärung" heisst es bei Spiegel Online (28.02.2009) - aber in erster Linie in der angelsächsischen Presse fällt der Terminus technicus: Tigerkidnapping besagt, dass die Täter Angestellte zwingen, ihnen zu helfen, indem sie deren Angehörige bedrohen.
Sieben Millionen Euro Beute, drei entführte Menschen: Ein spektakulärer Bankraub in der Republik Irland steht offenbar vor der Aufklärung. Die Täter hatten die Familie eines Bankangestellten in ihre Gewalt gebracht und ihn gezwungen, Millionen aus der Bank zu schmuggeln.
Dublin - Sie kamen zu sechst, sie waren bewaffnet und sie trugen Masken. Doch die Bankräuber, die in Irland am vergangenen Freitag sieben Millionen Euro erbeuteten, stürmten keine Bankfiliale - sondern das Haus des Bankangestellten Shane Travers in einem Dorf außerhalb Dublins. Travers' Lebensgefährtin, deren fünfjähriger Sohn und ihre Mutter wurden von den Tätern gefesselt. Die Bewaffneten drohten dem 24-jährigen Bankangestellten, sie würden alle drei töten, wenn er nicht mit ihnen zusammenarbeite.
Ganzer Artikel
Vgl. a. ZEIT Online (28.02.2009)
Sieben Millionen Euro Beute, drei entführte Menschen: Ein spektakulärer Bankraub in der Republik Irland steht offenbar vor der Aufklärung. Die Täter hatten die Familie eines Bankangestellten in ihre Gewalt gebracht und ihn gezwungen, Millionen aus der Bank zu schmuggeln.
Dublin - Sie kamen zu sechst, sie waren bewaffnet und sie trugen Masken. Doch die Bankräuber, die in Irland am vergangenen Freitag sieben Millionen Euro erbeuteten, stürmten keine Bankfiliale - sondern das Haus des Bankangestellten Shane Travers in einem Dorf außerhalb Dublins. Travers' Lebensgefährtin, deren fünfjähriger Sohn und ihre Mutter wurden von den Tätern gefesselt. Die Bewaffneten drohten dem 24-jährigen Bankangestellten, sie würden alle drei töten, wenn er nicht mit ihnen zusammenarbeite.
Ganzer Artikel
Vgl. a. ZEIT Online (28.02.2009)
vabanque - am Samstag, 28. Februar 2009, 22:51 - Rubrik: Bankraub-Trends
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Im Februar 2006 wurde der Fall Heros publik. Inzwischen wurden die Urteile gegen die ehemaligen Manager des Geldtransportunternehmens im Landgericht Hildesheim gesprochen, die eine 400 Millionen-Pleite zu verantworten haben und darüber hinaus 240 Millionen Euro Kundengelder veruntreut haben. Wir verweisen auf den ausführlichen taz-Bericht (24.5.2007)


vabanque - am Donnerstag, 24. Mai 2007, 23:52 - Rubrik: Bankraub-Trends
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Eine ganze andere Art von Geiselnahme erlebte jüngst eine Wiener Bank.
(die-news 09.03.2007 schilder den Sachverhalt wie folgt:
"Kein glückliches Händchen hatte jetzt ein Bankräuber aus Österreich. Der Mann stürmte eine Filiale in Wien und forderte mit vorgehaltener Waffe Geld. Laut Presseberichten war allerdings nur Minuten später die Polizei vor Ort und umstellte die Bank. Ganze fünf Stunden harrte der Bankräuber in der Filiale aus. Wohl weil ihm langweilig wurde, ging der Mann aber plötzlich ans Telefon und beantwortete Fragen von Kunden. Er soll mit manchen sogar über einen Kredit verhandelt haben."
Woanders haben wir aber darüber noch nichts gefunden ...
Dass man hier bei den Konditionen den eigentlichen Bankraub durchführen könnte, da muss man auch erst mal drauf kommen ...
(die-news 09.03.2007 schilder den Sachverhalt wie folgt:
"Kein glückliches Händchen hatte jetzt ein Bankräuber aus Österreich. Der Mann stürmte eine Filiale in Wien und forderte mit vorgehaltener Waffe Geld. Laut Presseberichten war allerdings nur Minuten später die Polizei vor Ort und umstellte die Bank. Ganze fünf Stunden harrte der Bankräuber in der Filiale aus. Wohl weil ihm langweilig wurde, ging der Mann aber plötzlich ans Telefon und beantwortete Fragen von Kunden. Er soll mit manchen sogar über einen Kredit verhandelt haben."
Woanders haben wir aber darüber noch nichts gefunden ...
Dass man hier bei den Konditionen den eigentlichen Bankraub durchführen könnte, da muss man auch erst mal drauf kommen ...
vabanque - am Freitag, 9. März 2007, 11:01 - Rubrik: Bankraub-Trends
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Der Guardian veröffentlichte jüngst einen ziemlich interessanten Observer-Artikel am 11.2. 2007 von Paul Harris (New York), der über ein Revival des Typus des großen amerikanischen Bankräubers räsonnierte und der sich für ihn mit Namen wie Machin Gun Kelly, Panama Jack und Harray Caray Bandit verbindet:
"The names may have changed, but the grand tradition of American bank robbers like Machine Gun Kelly, John Dillinger and Baby Face Nelson is alive and well and enjoying a revival. Now meet the Paparazzi Bandit, Panama Jack and the Harry Caray Bandit, who robs banks dressed as a much-loved American sports announcer. The British equivalent would be in a John Motson costume."
Demnach ist der Bankraub als Delikt wieder zurück, insbesondere in L.A.:
"But the criminals are no laughing matter. New statistics reveal that America is suffering a wave of bank robberies, as many other crimes have fallen in number over the past decade. Many large cities reported a huge spike in bank robberies last year: Los Angeles has been dubbed the 'bank robbery capital of America', with 470 in 2006. Chicago had 284 heists, up from 2005's previous record of 240. One Chicago bank was robbed twice on the same day. Dallas and Washington DC both saw bank robberies double last year."
Die Kriminaler vom FBI sind vom Außmaß offenbar überrascht und vermuten in der räumlichen Umorganisation des Schalterbetriebs die Ursache:
"The crime wave has left the Federal Bureau of Investigation and city police departments baffled. One theory is that the proliferation of bank branches in store-front chains has created easy targets for wannabe criminals.
'It could be that the opportunity is much greater than it once was. More banks equal more bank robbers,' said a Chicago police spokesman."
Dann wird der erste Bankraub in den USA auf 1798 datiert. Wir erinnern uns. Lawrence Kirchner, datiert denselben auf 1833.
Certainly banks have always presented a tempting target for America's criminals. The first bank robbery on US soil is thought to have been in Philadelphia in 1798, when a team of thieves hit the Bank of Pennsylvania and made off with cash worth $1.8m in today's terms. Since then, bank robbers have never looked back. Through Wild West gunmen such as Jesse James to the violent 1930s heyday of Bonnie and Clyde, bank robberies have become part of modern American folklore. They have been celebrated in lurid newspaper stories and Hollywood myths, often with the bank robber portrayed as a hero.
Schade, Herr Harris, Sie sind nicht wirklich informiert. Sonst hätten sie nicht den alten Popkulturmythos um Bonnie&Clyde fortgeschrieben ...
Und dann gibt's da eine Reihe von neuen "Spezialisten "...
"That might explain the strange cast of colourful characters that have hit US banks over the past year. Aside from the Harry Caray Bandit, there was the Los Angeles-based Paparazzi Bandit, who took pictures of the bank tellers he robbed. Then there was the chatty and friendly Hallmark Bandit, famed for asking bank staff how their Mother's Day or Father's Day had been."
Und die Tracht, insbesondere die Kopfbedeckung macht ebenfalls "Fortschritte" ...
It is not just a craze among young robbers either. The Granma Bandit tried to rob a Chicago bank with a toy gun while wearing shades and a sun visor that read 'Princess'. She turned out to be Melvena Cooke, 79.
One thing many of the modern bank robbers have in common is their unusual headgear. While it allows them to hide their faces from security cameras, it also gives them a gimmick to help identify them. So in the past year America has seen Panama Jack (who wore a Panama hat on heists), the Hardhat Bandit (a construction worker's hat), the Goofy Hat Bandit (a black fedora) and the Clown Bandit (mask, red wig and red nose). The latter was caught fleeing a hold-up on a bicycle in full costume which caught the eye of a passing off-duty policeman.
Aber die Polizei ist auch nicht auf den Kopf gefallen und versucht die Bankräuber in die Falle zu locken:
But behind the funny names lies a serious police tactic. FBI offices have a deliberate policy of naming bank robbers to generate media interest and leads. The FBI's Seattle branch has won a national reputation for the inventiveness and effectiveness of its naming policy for robbers. 'We've got hundreds of names for them,' said a Seattle FBI spokeswoman.
Die Macht über die eigene Corporate Identity liegt immer noch woanders:
One of the most famous was the 'Can You Hear Me Now?' Bandit, who robbed 11 Seattle banks while talking in an irritating manner on his mobile. Another Seattle nickname was the Grumpy Bandit, whom tellers described as being in a bad mood. The publicising of his nickname in Seattle newspapers evidently unsettled the man. When a suspect was finally arrested, he told cops: 'I robbed the bank. But I'm not grumpy.'
Und die Gefährlichsten werden immer noch mit Belohnung gesucht:
But bank robbery is a serious problem, carried out by dangerous men. One of Chicago's most wanted is the Wheaton Bandit. He robs at gunpoint, terrifying staff and customers and threatening to shoot them if they raise the alarm. Police believe he is either ex-military or an ex-cop, because of the ruthless efficiency with which he carried out 16 bank raids, and fear he will eventually kill. There is a $45,000 reward for his arrest.
Die Strafen in den USA sind drakonisch:
And so the reality is grimmer than the gimmicky names. Bank robbery carries a 25-year prison sentence and most heists do not net much cash. Though 284 banks were robbed in Chicago last year, the total haul was $4m - just $14,000 a robbery. Even the feared Wheaton Bandit has stolen only $150,000 in five years in a very high-risk profession. That means he earns the equivalent of a $30,000 annual salary (but without healthcare and with a dramatically lowered life expectancy).
It seems that in modern America bank robbing is a crime that does pay. But not very much
"The names may have changed, but the grand tradition of American bank robbers like Machine Gun Kelly, John Dillinger and Baby Face Nelson is alive and well and enjoying a revival. Now meet the Paparazzi Bandit, Panama Jack and the Harry Caray Bandit, who robs banks dressed as a much-loved American sports announcer. The British equivalent would be in a John Motson costume."
Demnach ist der Bankraub als Delikt wieder zurück, insbesondere in L.A.:
"But the criminals are no laughing matter. New statistics reveal that America is suffering a wave of bank robberies, as many other crimes have fallen in number over the past decade. Many large cities reported a huge spike in bank robberies last year: Los Angeles has been dubbed the 'bank robbery capital of America', with 470 in 2006. Chicago had 284 heists, up from 2005's previous record of 240. One Chicago bank was robbed twice on the same day. Dallas and Washington DC both saw bank robberies double last year."
Die Kriminaler vom FBI sind vom Außmaß offenbar überrascht und vermuten in der räumlichen Umorganisation des Schalterbetriebs die Ursache:
"The crime wave has left the Federal Bureau of Investigation and city police departments baffled. One theory is that the proliferation of bank branches in store-front chains has created easy targets for wannabe criminals.
'It could be that the opportunity is much greater than it once was. More banks equal more bank robbers,' said a Chicago police spokesman."
Dann wird der erste Bankraub in den USA auf 1798 datiert. Wir erinnern uns. Lawrence Kirchner, datiert denselben auf 1833.
Certainly banks have always presented a tempting target for America's criminals. The first bank robbery on US soil is thought to have been in Philadelphia in 1798, when a team of thieves hit the Bank of Pennsylvania and made off with cash worth $1.8m in today's terms. Since then, bank robbers have never looked back. Through Wild West gunmen such as Jesse James to the violent 1930s heyday of Bonnie and Clyde, bank robberies have become part of modern American folklore. They have been celebrated in lurid newspaper stories and Hollywood myths, often with the bank robber portrayed as a hero.
Schade, Herr Harris, Sie sind nicht wirklich informiert. Sonst hätten sie nicht den alten Popkulturmythos um Bonnie&Clyde fortgeschrieben ...
Und dann gibt's da eine Reihe von neuen "Spezialisten "...
"That might explain the strange cast of colourful characters that have hit US banks over the past year. Aside from the Harry Caray Bandit, there was the Los Angeles-based Paparazzi Bandit, who took pictures of the bank tellers he robbed. Then there was the chatty and friendly Hallmark Bandit, famed for asking bank staff how their Mother's Day or Father's Day had been."
Und die Tracht, insbesondere die Kopfbedeckung macht ebenfalls "Fortschritte" ...
It is not just a craze among young robbers either. The Granma Bandit tried to rob a Chicago bank with a toy gun while wearing shades and a sun visor that read 'Princess'. She turned out to be Melvena Cooke, 79.
One thing many of the modern bank robbers have in common is their unusual headgear. While it allows them to hide their faces from security cameras, it also gives them a gimmick to help identify them. So in the past year America has seen Panama Jack (who wore a Panama hat on heists), the Hardhat Bandit (a construction worker's hat), the Goofy Hat Bandit (a black fedora) and the Clown Bandit (mask, red wig and red nose). The latter was caught fleeing a hold-up on a bicycle in full costume which caught the eye of a passing off-duty policeman.
Aber die Polizei ist auch nicht auf den Kopf gefallen und versucht die Bankräuber in die Falle zu locken:
But behind the funny names lies a serious police tactic. FBI offices have a deliberate policy of naming bank robbers to generate media interest and leads. The FBI's Seattle branch has won a national reputation for the inventiveness and effectiveness of its naming policy for robbers. 'We've got hundreds of names for them,' said a Seattle FBI spokeswoman.
Die Macht über die eigene Corporate Identity liegt immer noch woanders:
One of the most famous was the 'Can You Hear Me Now?' Bandit, who robbed 11 Seattle banks while talking in an irritating manner on his mobile. Another Seattle nickname was the Grumpy Bandit, whom tellers described as being in a bad mood. The publicising of his nickname in Seattle newspapers evidently unsettled the man. When a suspect was finally arrested, he told cops: 'I robbed the bank. But I'm not grumpy.'
Und die Gefährlichsten werden immer noch mit Belohnung gesucht:
But bank robbery is a serious problem, carried out by dangerous men. One of Chicago's most wanted is the Wheaton Bandit. He robs at gunpoint, terrifying staff and customers and threatening to shoot them if they raise the alarm. Police believe he is either ex-military or an ex-cop, because of the ruthless efficiency with which he carried out 16 bank raids, and fear he will eventually kill. There is a $45,000 reward for his arrest.
Die Strafen in den USA sind drakonisch:
And so the reality is grimmer than the gimmicky names. Bank robbery carries a 25-year prison sentence and most heists do not net much cash. Though 284 banks were robbed in Chicago last year, the total haul was $4m - just $14,000 a robbery. Even the feared Wheaton Bandit has stolen only $150,000 in five years in a very high-risk profession. That means he earns the equivalent of a $30,000 annual salary (but without healthcare and with a dramatically lowered life expectancy).
It seems that in modern America bank robbing is a crime that does pay. But not very much
sparkassenkunde - am Freitag, 23. Februar 2007, 16:23 - Rubrik: Bankraub-Trends
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Die "Kleine Zeitung" (22.11. 2006) berichtet unter der Überschrift "Bankräuber holte sich Anleitung im Internet" über den Prozess gegen einen 40-jährigen Grazer:
Er überfiel eine Bank in Loipersdorf und stahl 23.000 Euro. Die Anleitung dafür lud er sich aus dem Internet herunter.
(...)
Internet. Ein halbes Jahre später wurde er dort festgenommen. "Ist das richtig?" fragt der Richter, "Sie haben Anleitungen aus dem Internet heruntergeladen: Wie überfalle ich eine Bank?" - "Ja." - "Kein Wunder, dass so viel passiert, die Polizei kommt mit dem Aufklären gar nicht mehr nach." Mit fünf Jahren Haft wird dieser Fall abgehakt.
Also hier kann das nicht gewesen sein. Wir raten AnfängerInnen regelmässig ab ...
Er überfiel eine Bank in Loipersdorf und stahl 23.000 Euro. Die Anleitung dafür lud er sich aus dem Internet herunter.
(...)
Internet. Ein halbes Jahre später wurde er dort festgenommen. "Ist das richtig?" fragt der Richter, "Sie haben Anleitungen aus dem Internet heruntergeladen: Wie überfalle ich eine Bank?" - "Ja." - "Kein Wunder, dass so viel passiert, die Polizei kommt mit dem Aufklären gar nicht mehr nach." Mit fünf Jahren Haft wird dieser Fall abgehakt.
Also hier kann das nicht gewesen sein. Wir raten AnfängerInnen regelmässig ab ...
vabanque - am Donnerstag, 23. November 2006, 10:19 - Rubrik: Bankraub-Trends
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In Graz liest man im Schnitt sicherlich mindestens ein Mal pro Monat, dass ein Wettbüro ausgeraubt wurde. Was dazu führte, dass ein bestimmtes Wettbüro im Jahr 2006 3 oder 4mal ausgeraubt wurde!
Diese Entwicklung scheint mir logisch!
1.) Angesichts der tristen Zukunftsperspektiven wachsen diese Wettbüros wie Schwammerln aus dem Boden. An das Glück / den Segen des Geldregens zu glauben kann ja keiner verbieten.
2.) Sie sind um einiges schlechter gesichert als beispielsweise Banken.
LG
Diese Entwicklung scheint mir logisch!
1.) Angesichts der tristen Zukunftsperspektiven wachsen diese Wettbüros wie Schwammerln aus dem Boden. An das Glück / den Segen des Geldregens zu glauben kann ja keiner verbieten.
2.) Sie sind um einiges schlechter gesichert als beispielsweise Banken.
LG
sandra.w - am Donnerstag, 9. November 2006, 08:24 - Rubrik: Bankraub-Trends
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Tja, manchmal sind Fiktion und Wirklichkeit nicht wirklich gut auseinanderzuhalten.
Die ARD (30.8. 2006) berichtet - mal wieder unter Berufung auf den ollen Brechtspruch:
"Virtuelles Verbrechen zahlt sich aus"
"Was ist schon das Ausrauben einer Bank gegen das Gründen einer Bank? Diese Frage von Bertolt Brecht hat sich ein Online-Spieler namens Cally wohl zu Herzen genommen - und gleich beides gemacht::
Frankfurt - Berlin - Im Rollenspiel Eve eröffnete Cally die Intergalaktische Bank. Dort konnten seine Mitspieler Konten für die spielinterne Währung ISK (Interstellare Kredite) eröffnen und Zinsen verdienen, so zumindest die Werbung.
Doch als nun Spieler ihre Gewinne abheben wollten, mussten sie feststellen, dass das intergalaktische Kreditinstitut über Nacht verschwunden war - und mit ihm rund 790 Milliarden hart verdiente ISKs.
Bankraub verstößt nicht gegen Lizenz
Die Geschädigten überlegen nun, wie sie ihr Geld zurückholen können. Ihre Chancen stehen jedoch schlecht: Eine intergalaktische Bankenaufsicht gibt es auch bei Eve nicht, das einzig gültige Gesetzwerk der Online-Welt, die Lizenzbestimmungen des Spiels, sind in Bezug auf Bankraub nicht sehr spezifisch.
Das weiss auch Cally. Und so streift der dreiste Bankräuber weiterhin schamlos in der virtuellen Welt von Eve und genießt seinen zu Unrecht erworbenen Wohlstand. Doch nicht nur das: In einem eigens produzierten Video verspottete er die Opfer seines Betrugs noch. Immerhin war er realistisch genug, einen Teil seiner Beute in ein Waffenarsenal anzulegen, um sich im Cyberspace gegen Angreifer verteidigen zu können.
Vielleicht gibt es aber doch noch einen Weg Cally beizukommen. ISKs werden in der wirklichen Welt auch gegen reales Geld eingetauscht.
790 Milliarden ISK sind beim Online-Auktionshaus Ebay und auf Börsen für virtuelle Währungen - ja, die gibt es - durchaus schon eine sechsstellige Euro-Summe in Euro wert. Vielleicht interessiert sich ja Callys reales Finanzamt für dessen neuerworbenen Reichtum.
Die ARD (30.8. 2006) berichtet - mal wieder unter Berufung auf den ollen Brechtspruch:
"Virtuelles Verbrechen zahlt sich aus"
"Was ist schon das Ausrauben einer Bank gegen das Gründen einer Bank? Diese Frage von Bertolt Brecht hat sich ein Online-Spieler namens Cally wohl zu Herzen genommen - und gleich beides gemacht::
Frankfurt - Berlin - Im Rollenspiel Eve eröffnete Cally die Intergalaktische Bank. Dort konnten seine Mitspieler Konten für die spielinterne Währung ISK (Interstellare Kredite) eröffnen und Zinsen verdienen, so zumindest die Werbung.
Doch als nun Spieler ihre Gewinne abheben wollten, mussten sie feststellen, dass das intergalaktische Kreditinstitut über Nacht verschwunden war - und mit ihm rund 790 Milliarden hart verdiente ISKs.
Bankraub verstößt nicht gegen Lizenz
Die Geschädigten überlegen nun, wie sie ihr Geld zurückholen können. Ihre Chancen stehen jedoch schlecht: Eine intergalaktische Bankenaufsicht gibt es auch bei Eve nicht, das einzig gültige Gesetzwerk der Online-Welt, die Lizenzbestimmungen des Spiels, sind in Bezug auf Bankraub nicht sehr spezifisch.
Das weiss auch Cally. Und so streift der dreiste Bankräuber weiterhin schamlos in der virtuellen Welt von Eve und genießt seinen zu Unrecht erworbenen Wohlstand. Doch nicht nur das: In einem eigens produzierten Video verspottete er die Opfer seines Betrugs noch. Immerhin war er realistisch genug, einen Teil seiner Beute in ein Waffenarsenal anzulegen, um sich im Cyberspace gegen Angreifer verteidigen zu können.
Vielleicht gibt es aber doch noch einen Weg Cally beizukommen. ISKs werden in der wirklichen Welt auch gegen reales Geld eingetauscht.
790 Milliarden ISK sind beim Online-Auktionshaus Ebay und auf Börsen für virtuelle Währungen - ja, die gibt es - durchaus schon eine sechsstellige Euro-Summe in Euro wert. Vielleicht interessiert sich ja Callys reales Finanzamt für dessen neuerworbenen Reichtum.
vabanque - am Dienstag, 12. September 2006, 15:05 - Rubrik: Bankraub-Trends
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Bereits vor zwei Jahren wurde in diesem Blog über das Geschäftsgebaren gegenüber ausgeraubten Post-Agentur-BetreiberInnen seitens der Deutschen Post berichtet
Inzwischn hat auch die Redaktion von Monitor (WDR) das Thema aufgegriffen. Anläßlich der der Sendung vom 27.07.2006 heißt es auf den Monitor-Online-Seiten:
Postagentur-Betreiber werden nach Überfällen von der Post
im Stich gelassen und bleiben auf dem Schaden sitzen.
Privatrisiko: Überfälle auf Postagenturen
"Bier, bunte Blätter, Briefmarken. Gibt es am Kiosk um die Ecke mit eingebauter Postagentur. Die Post hat es clever gemacht. Vor zehn Jahren trennte sie sich von teuren Beamten hinter den Schaltern, und anstatt in jedem Dorf eine Filiale zu betreiben, spannt sie nun kleine Einzelhändler als Bänker ein. Warum sich über diese effektive Lösung nicht nur der Weltkonzern, sondern auch Deutschlands Bankräuber freuen, zeigen Mike Külpmann und Eva Müller."
Die Getränkehändlerin Yvonne Rank stempelt für die Post. Seit zwei Jahren darf sie sich "Partneragentur" nennen und für den ehemaligen Staatsbetrieb nicht nur Päckchen entgegen nehmen und Briefmarken kleben, sondern auch Tausende von Euro verwalten. Denn meistens gehört zur Postfiliale die Postbank mit dazu, und die Kleinunternehmerin ist durch ihren Agenturvertrag zur Bankerin im Nebenjob geworden - mit allen Risiken. 23.000 Euro stahlen Diebe vor drei Monaten und nahmen gleich den ganzen Tresor mit. Das ist fast ihr Jahresgehalt, das sie der Post nun aus eigener Tasche zurückzahlen muss:
Yvonne Rank: "Ja, das war ein Schock für uns, weil auf einmal heißt es, dass der Tresor 100 Kilo zu leicht ist und dass die Versicherung deswegen den Schaden nicht übernehmen will. Nur den haben wir ja von der Post gestellt gekriegt."
Reporterin: "Also keine Entschädigung trotz Posttresor?"
Yvonne Rank: "Wir haben erst gedacht, die verarschen uns. Ja."
Kein Scherz: Von der Post bekommt man ein schickes Reklameschild, Regalsysteme mit Postlogo und viele gelbe Werbebroschüren. Aber für die Sicherheit gab's nur einen - aus Sicht der Versicherung - zu leichten Tresor, keinen Alarmknopf unter der Ladentheke, keine Überwachungskameras, keine Alarmanlage und kein Rolltor vor der Eingangstür. Das ist für alle anderen Banken gesetzlich vorgeschrieben. Die Post spart an dieser Stelle: Yvonne Rank trägt das ganze Risiko alleine. Sie bekommt nur 500 Euro Postbank-Provision im Monat. Davon kann sich niemand Sicherheitstechnik für zigtausend Euro leisten.
Wir erleben offenbar immer häufiger die Tendenz, die Risiken abzuwälzen. Bei den Banken besteht durch die verzögerte Geldausgabe und andere Sicherheitsmaßnahmen für die Kunden eine erhöhtes Risiko. Und hier wird das finanzielle Risiko auf die scheinselbständigen Agenturbetreiber gesourct und damit privatisiert.
Zu weiteren Interviews in dieser Sendung
Inzwischn hat auch die Redaktion von Monitor (WDR) das Thema aufgegriffen. Anläßlich der der Sendung vom 27.07.2006 heißt es auf den Monitor-Online-Seiten:
Postagentur-Betreiber werden nach Überfällen von der Post
im Stich gelassen und bleiben auf dem Schaden sitzen.
Privatrisiko: Überfälle auf Postagenturen
"Bier, bunte Blätter, Briefmarken. Gibt es am Kiosk um die Ecke mit eingebauter Postagentur. Die Post hat es clever gemacht. Vor zehn Jahren trennte sie sich von teuren Beamten hinter den Schaltern, und anstatt in jedem Dorf eine Filiale zu betreiben, spannt sie nun kleine Einzelhändler als Bänker ein. Warum sich über diese effektive Lösung nicht nur der Weltkonzern, sondern auch Deutschlands Bankräuber freuen, zeigen Mike Külpmann und Eva Müller."
Die Getränkehändlerin Yvonne Rank stempelt für die Post. Seit zwei Jahren darf sie sich "Partneragentur" nennen und für den ehemaligen Staatsbetrieb nicht nur Päckchen entgegen nehmen und Briefmarken kleben, sondern auch Tausende von Euro verwalten. Denn meistens gehört zur Postfiliale die Postbank mit dazu, und die Kleinunternehmerin ist durch ihren Agenturvertrag zur Bankerin im Nebenjob geworden - mit allen Risiken. 23.000 Euro stahlen Diebe vor drei Monaten und nahmen gleich den ganzen Tresor mit. Das ist fast ihr Jahresgehalt, das sie der Post nun aus eigener Tasche zurückzahlen muss:
Yvonne Rank: "Ja, das war ein Schock für uns, weil auf einmal heißt es, dass der Tresor 100 Kilo zu leicht ist und dass die Versicherung deswegen den Schaden nicht übernehmen will. Nur den haben wir ja von der Post gestellt gekriegt."
Reporterin: "Also keine Entschädigung trotz Posttresor?"
Yvonne Rank: "Wir haben erst gedacht, die verarschen uns. Ja."
Kein Scherz: Von der Post bekommt man ein schickes Reklameschild, Regalsysteme mit Postlogo und viele gelbe Werbebroschüren. Aber für die Sicherheit gab's nur einen - aus Sicht der Versicherung - zu leichten Tresor, keinen Alarmknopf unter der Ladentheke, keine Überwachungskameras, keine Alarmanlage und kein Rolltor vor der Eingangstür. Das ist für alle anderen Banken gesetzlich vorgeschrieben. Die Post spart an dieser Stelle: Yvonne Rank trägt das ganze Risiko alleine. Sie bekommt nur 500 Euro Postbank-Provision im Monat. Davon kann sich niemand Sicherheitstechnik für zigtausend Euro leisten.
Wir erleben offenbar immer häufiger die Tendenz, die Risiken abzuwälzen. Bei den Banken besteht durch die verzögerte Geldausgabe und andere Sicherheitsmaßnahmen für die Kunden eine erhöhtes Risiko. Und hier wird das finanzielle Risiko auf die scheinselbständigen Agenturbetreiber gesourct und damit privatisiert.
Zu weiteren Interviews in dieser Sendung
sparkassenkunde - am Samstag, 5. August 2006, 00:50 - Rubrik: Bankraub-Trends
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