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Das Weblog zur Volkskunde des Bankraubs

 
Im Rahmen der Vortragsreihe der Hamburger Gesellschaft für Volkskunde

Va Banque. Eine etwas andere Einführung in die Volkskunde, Theorie, Praxis und Geschichte des Bankraubs.

Mit Klaus Schönberger und MC Orgelmüller


Donnerstag, 6. Juli, 2006, 19 Uhr, Institut für Volkskunde der Universität Hamburg, Bogenallee 11, U 15
(anschließend Instituts-Semester-Abschlussfest)

Die Tresore der Banken beflügeln seit jeher die Phantasie. Hier ist im Übermaß gelagert, woran es den meisten Menschen mangelt. Wer der Arbeit überdrüssig ist oder sich in finanziellen Schwierigkeiten befindet, träumt von einem Lottogewinn oder phantasiert von dem Veränderung versprechenden Bankraub. Und bei keinem anderen Delikt können die Täter nach einem gelungenen Coup auf soviel Sympathie hoffen, wie nach einem Einbruch in eine Bank oder einem Banküberfall.

In Form einer MultiMedia-TheoriePraxis-Performance (Bankraub-Quiz, Film, szenische Lesung, Vortrag etc) laden Dr. Klaus Schönberger (Institut für Volkskunde) und der musikalische Alleinunterhalter MC Orgelmüller (Tübingen/Ludwigsburg) zu einer Reise in die faszinierende Welt des Bankraubs ein.

Die Veranstaltung ist geeignet für solide Bankangestellte, die im Falle eines Falles hoffen, dass die Polizei nicht zu früh eintrifft, für Bildungsbürger, für die Räuber nicht nur bei Schiller denkbar sind, den in Abwicklung befindlichen akademischen Mittelbau sowie Studierende (Stichwort „Studiengebühren“) oder auch für Unentschlossene, die bisher zwischen Lottospiel und Bankraub schwankten (Nach Auffassung des Zentralorgans des deutschen politischen Katholizismus, »Rheinischer Merkur«, gehört das Buch, auf das die Performance zurückgeht "in die Hand aller, auf welcher Seite des Schalters sie auch immer stehen".)
 

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