Unter dem Pseudonym "Peter Pivo" (seit 5.8. 2005 online) vertreiben sich die Hamburger Martin Haiss & Tim Reuscher mit dem Blog "NeinAffenNein" so ihre Zeit. Offenbar sind sie jetzt auch auf unseren Blog und sieben Jahren nach dem Erscheinen auch auf das dazu gehörende Buch gestoßen:
Einen Ausflug in die “faszinierende Welt des Bankraubs”, dem “letzten großen Abenteuer der bürgerlichen Gesellschaft”, verspricht Herausgeber Klaus Schönberger den Lesern von “Va Banque!“. Weil es sich im Schoße des Bürgertums dann aber doch bequemer sitzt, als in der JVA, hat er sich für eine Uni-Karriere entschieden und es bei einem monothematischen Blog zum Thema belassen.
Nicht gerade mit "enzyklopädischem Wissen" über die Voraussetzungen und Bedingungen einer "Uni-Karriere" ausgestattet, unterstreichen solche Einträge vor allem, wonach die Zaungäste des Bankraubs gieren: Nach Biographien, am besten nach Biographien von gefallenen der vermeintlich ganz oben angesiedelten. Tja, Herr Schönberger, Ihr Publikum möchte "Freiheit & Abenteuer". Und wenn's der "Uni-Karriere" hilft ...?
"“Where the money is” nennt sich das mit einer handvoll Co-Autoren herausgebrachte “Weblog zur Volkskunde des Bankraubs” und glänzt mit nahezu enzyklopädischem Wissen. Zum Einlesen in die Materie empfiehlt sich ein gezielter Klick ins über 40 Kategorien umfassende Menü (rechte Spalte)."
Ach diese "Generation Praktikum" --- Zum Einlesen, meine Herren, nimmt mann besser mal ein Buch in die Hand ....
Gleichzeitig haben Sie auf YouTube einen Klassiker des Pops (Serge Gainsbourge & Brigitte Bardot - Bonnie and Clyde) ausgegraben:
Und dann weisen sie noch auf eine nette Merchandising-Aktion aus Santa Fu ("Kreative Zellen - Heiße Ware aus dem Knast") in HH hin.
Einen Ausflug in die “faszinierende Welt des Bankraubs”, dem “letzten großen Abenteuer der bürgerlichen Gesellschaft”, verspricht Herausgeber Klaus Schönberger den Lesern von “Va Banque!“. Weil es sich im Schoße des Bürgertums dann aber doch bequemer sitzt, als in der JVA, hat er sich für eine Uni-Karriere entschieden und es bei einem monothematischen Blog zum Thema belassen.
Nicht gerade mit "enzyklopädischem Wissen" über die Voraussetzungen und Bedingungen einer "Uni-Karriere" ausgestattet, unterstreichen solche Einträge vor allem, wonach die Zaungäste des Bankraubs gieren: Nach Biographien, am besten nach Biographien von gefallenen der vermeintlich ganz oben angesiedelten. Tja, Herr Schönberger, Ihr Publikum möchte "Freiheit & Abenteuer". Und wenn's der "Uni-Karriere" hilft ...?
"“Where the money is” nennt sich das mit einer handvoll Co-Autoren herausgebrachte “Weblog zur Volkskunde des Bankraubs” und glänzt mit nahezu enzyklopädischem Wissen. Zum Einlesen in die Materie empfiehlt sich ein gezielter Klick ins über 40 Kategorien umfassende Menü (rechte Spalte)."
Ach diese "Generation Praktikum" --- Zum Einlesen, meine Herren, nimmt mann besser mal ein Buch in die Hand ....
Gleichzeitig haben Sie auf YouTube einen Klassiker des Pops (Serge Gainsbourge & Brigitte Bardot - Bonnie and Clyde) ausgegraben:
Und dann weisen sie noch auf eine nette Merchandising-Aktion aus Santa Fu ("Kreative Zellen - Heiße Ware aus dem Knast") in HH hin.
contributor - am Mittwoch, 7. Februar 2007, 10:54 - Rubrik: Blog-Review
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Wer geglaubt hat, dass das nun alles vorbei sein, der irrte sich gewaltig. In Österreich respektive Wien wird das Bankraub-Delikt zur neverending Story.
"Österreich" meldete am 12. Jänner 2007: "Erster Banküberfall des Jahres". Der "Räuber im Ali-G-Look stellte sich vier Minuten lang geduldig in der Warteschlange an."
Dann geht es Schlag auf Schlag:
"Zwei Überfälle in zwei Minuten - über ihn spricht ganz Österreich - Bankraub: Jagd auf Mr. Bean"
"Österreich" (14.1. 2007): "Selten abgebrühht oder selbten dämlich. Diese Frage stellt sich nicht nur die Poliziet wegen jenem Mann, der im Minutentakt zwei Banken überfiel."
Offenbar gibt es nun mehr die Tendenz, die Tracht des Bankräubers mit vermeintlich populärkulturellen Vorbildern zu verknüpfen.
Am 26. Jänner schreibt "Österreich":
"Bankraub: Serie von Überfällen in Wien. Gestern achter Coup binnen zwei Wochen."
Da werden dann wilde Prognosen aufgestelllt.
"Acht Mal binnen zwei Wochen. Und alle acht Coups blieben bisher unaufgeklärt. Geht es in dieser Tonart weiter, muss man heuer mit hundert Banküberfällen rechnen."
Am 27. Jänner erscheint in "Österreich" ein "Fescher Admiral" zum Überfall: "Wieder schlug ein kostümierter Räuber zu - unheimliche Serie in Wien."
Mit den Klamotten haben sie's bei "Österreich" und selbst beim Banküberfall machen hierzulande Kleider Leute:
"Freiag schlug in Wien Österreichs schönster Bankräuber zu. Der Feschak [österreichisch für "Schönling"] in Uniform schloss an eine erschreckend große Überfallserie an."
Somit wären wir bei Nr. 9. Ein Dieter Chimelar (niemand kann etwas für seinen Namen, aber durchaus dafür, wenn er so schreibt wie er klingt) zeichnet verantwortlich für die Kolumne "Wien zum Wundern". Unter der verdächtig an das Vater unser angelegte Überschrift "Der tägliche Banküberfall" lesen wir:
"Bertolt Brecht (+1956) hielt Bankraub für eine Unternehmung von Dilettanten: Wahre Profis gründen eine Bank. Dennoch wählen immer noch weit mehr Menschen die klassische Methode. Spätestens nach dem neuenten Überfall auf ein Wiener Kreditinstitut im noch blutjungen Jahr - durch einen Täter in Marine-Gala - gar ein Ehrengast beim heutigen Admiralsball an Bord der Tegetthoff) wundert man sich, wie rasch die gewaltsame Geldbeschaffung zur Folklore wurde - man holt sich was von der Bank, wie man sich Semmeln vom Bäcker holt. Alltag, Gewohnheit, nix Besonderen mehr. Wird der Mensch immer schlechter oder roientiert er sich bloß an ruchlosen Vorbildern, die ihren Brecht wörtlich nehmen. "
Beim Kurier (27.1. 2007) heißt die Überschrift:
"Kurioser Banküberfall in Wien - 'Kapitän zur See' auf Beutezug."
"Österreich" meldete am 12. Jänner 2007: "Erster Banküberfall des Jahres". Der "Räuber im Ali-G-Look stellte sich vier Minuten lang geduldig in der Warteschlange an."
Dann geht es Schlag auf Schlag:
"Zwei Überfälle in zwei Minuten - über ihn spricht ganz Österreich - Bankraub: Jagd auf Mr. Bean"
"Österreich" (14.1. 2007): "Selten abgebrühht oder selbten dämlich. Diese Frage stellt sich nicht nur die Poliziet wegen jenem Mann, der im Minutentakt zwei Banken überfiel."
Offenbar gibt es nun mehr die Tendenz, die Tracht des Bankräubers mit vermeintlich populärkulturellen Vorbildern zu verknüpfen.
Am 26. Jänner schreibt "Österreich":
"Bankraub: Serie von Überfällen in Wien. Gestern achter Coup binnen zwei Wochen."
Da werden dann wilde Prognosen aufgestelllt.
"Acht Mal binnen zwei Wochen. Und alle acht Coups blieben bisher unaufgeklärt. Geht es in dieser Tonart weiter, muss man heuer mit hundert Banküberfällen rechnen."
Am 27. Jänner erscheint in "Österreich" ein "Fescher Admiral" zum Überfall: "Wieder schlug ein kostümierter Räuber zu - unheimliche Serie in Wien."
Mit den Klamotten haben sie's bei "Österreich" und selbst beim Banküberfall machen hierzulande Kleider Leute:
"Freiag schlug in Wien Österreichs schönster Bankräuber zu. Der Feschak [österreichisch für "Schönling"] in Uniform schloss an eine erschreckend große Überfallserie an."
Somit wären wir bei Nr. 9. Ein Dieter Chimelar (niemand kann etwas für seinen Namen, aber durchaus dafür, wenn er so schreibt wie er klingt) zeichnet verantwortlich für die Kolumne "Wien zum Wundern". Unter der verdächtig an das Vater unser angelegte Überschrift "Der tägliche Banküberfall" lesen wir:
"Bertolt Brecht (+1956) hielt Bankraub für eine Unternehmung von Dilettanten: Wahre Profis gründen eine Bank. Dennoch wählen immer noch weit mehr Menschen die klassische Methode. Spätestens nach dem neuenten Überfall auf ein Wiener Kreditinstitut im noch blutjungen Jahr - durch einen Täter in Marine-Gala - gar ein Ehrengast beim heutigen Admiralsball an Bord der Tegetthoff) wundert man sich, wie rasch die gewaltsame Geldbeschaffung zur Folklore wurde - man holt sich was von der Bank, wie man sich Semmeln vom Bäcker holt. Alltag, Gewohnheit, nix Besonderen mehr. Wird der Mensch immer schlechter oder roientiert er sich bloß an ruchlosen Vorbildern, die ihren Brecht wörtlich nehmen. "
Beim Kurier (27.1. 2007) heißt die Überschrift:
"Kurioser Banküberfall in Wien - 'Kapitän zur See' auf Beutezug."
vabanque - am Freitag, 2. Februar 2007, 23:43 - Rubrik: Wien2007
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Jetzt haben wir doch glatt unseren eigenen Geburtstag verpasst. Am 31. Januar 2004 wurde hier der erste Eintrag gepostet. Er galt dem Buch "Vabanque" - welches ja auch ein wenig der Ausgangspunkt für dieses Blog gewesen ist.
Inzwischen gibt es hier 715 Beiträge und 66 Kommentare bei 1099 Online-Tagen.
Die meistgelesenen Beiträge (nur Aufrufe über 1000)
1 3030 03.11.04 Gangster-Rapper Andre "Mac Dre" erschossen
2 1710 26.01.06 "I Go Chop Your Dollar" - Nigeria-Connection und Nigeria-Pop
3 1338 05.02.04 Ludwig Lugmeier, Bankräuber, Schriftsteller
4 1221 21.03.04 Beten vor dem Banküberfall
5 1194 11.02.04 »Bonnie & Clyde« auf 3sat / 18.2.2004
6 1043 23.07.04 Songtext: Sido - Taxi!/Banküberfall
Der Shooting-Star unter den meistgelesenen Einträge seht allerdings
auf Platz
10. 899 02.12.06 Pravention Österreich (2) / Weststeiermark: Alarmpaketehersteller ECA
und zwar weil er erst seit Anfang Dezember online ist und dennoch schon so oft aufgerufen wurde.
HAPPY BIRTHDAY VABANQUE
Inzwischen gibt es hier 715 Beiträge und 66 Kommentare bei 1099 Online-Tagen.
Die meistgelesenen Beiträge (nur Aufrufe über 1000)
1 3030 03.11.04 Gangster-Rapper Andre "Mac Dre" erschossen
2 1710 26.01.06 "I Go Chop Your Dollar" - Nigeria-Connection und Nigeria-Pop
3 1338 05.02.04 Ludwig Lugmeier, Bankräuber, Schriftsteller
4 1221 21.03.04 Beten vor dem Banküberfall
5 1194 11.02.04 »Bonnie & Clyde« auf 3sat / 18.2.2004
6 1043 23.07.04 Songtext: Sido - Taxi!/Banküberfall
Der Shooting-Star unter den meistgelesenen Einträge seht allerdings
auf Platz
10. 899 02.12.06 Pravention Österreich (2) / Weststeiermark: Alarmpaketehersteller ECA
und zwar weil er erst seit Anfang Dezember online ist und dennoch schon so oft aufgerufen wurde.
HAPPY BIRTHDAY VABANQUE
vabanque - am Freitag, 2. Februar 2007, 22:12 - Rubrik: Blog-Review
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heisst eine Meldung bei Heise online (29.01.2007), wo andere mal wieder "Wie im Film" titeln und dann spektakulär fortfahren: "Bank mit Finger einer Leiche ausgeraubt" (Express, 27.01.2007)
"Bankräuber haben am vergangenen Freitag in Rom einen Überfall verübt, bei dem ein abgetrennter menschlicher Finger zum Überlisten des biometrischen Sicherheitssystems der Bank genutzt wurde."
Das ist immerhin der informativste Artikel zu diesem Thema in den letzten Tagen. Die anderen Medien interessierten sich nur für den Leichenfinger. Immerhin wurde hier mal endlich vor Ort recherchiert, wobei der angegegeben Link leider nicht mehr funktioniert, weil Il Messaggero ihre Artikel immer nur eine bestimmte Zeitspanne vorhält:
"Einem Artikel der Tageszeitung Il Messaggero zufolge überfielen die beiden Gangster gegen Mittag die Filiale der Banco di Brescia in der Via Portuense. Wie bei zahlreichen anderen Geldinstituten in Italien auch, ist dort an der Eingangstür inzwischen ein Fingerabdruck-Scanner installiert. Jeder, der die Bank betreten will, muss die Fingerlinien des rechten Zeigefingers einscannen lassen. Allerdings werden die Fingerlinien dabei nicht mit Referenzdatensätzen verglichen, sondern das System speichert sie lediglich aus Abschreckungsgründen: Wer eine eindeutige biometrische Spur hinterlässt, der wird hier schon nicht auf dumme Gedanken kommen – so lautete bislang zumindest die Theorie."
Aber wer glaubte, dass mit Mitteln der Biometrie Sicherheitsprobleme gelöst werden können, der ist halt ein unverbesserlicher Technikdeterminist, der nichts von der menschlichen Phantasie weiss. Jetzt geht die Sucherei wieder los.
"Während einer der maskierten Räuber draußen den Fluchtweg sicherte, drückte der andere den offenbar von einer weiblichen Leiche stammenden und mit Eis frischgehaltenen Zeigefinger auf den Scanner und verschaffte sich so Zutritt zur Bank. Nachdem ihm in der Schalterhalle rund 12.000 Euro ausgehändigt wurden, verließ der Gangster die Bankfiliale und flüchtete mit seinem Komplizen. Den mitgebrachten Finger verloren sie allerdings in der Nähe des Tatorts. Die italienische Polizei, die vom ersten Fall dieser Art spricht, konzentriert ihre Ermittlungen nun auf die Leichenhallen der Stadt und sucht nach Frischverstorbenen, denen Finger fehlen. Möglicherweise stammt der Finger aber auch von einem Verbrechen im Umfeld der Gangster – und die Abdrücke der fraglichen Person sind bereits bei der Polizei registriert."
Da sind wir aber gespannt
"Bankräuber haben am vergangenen Freitag in Rom einen Überfall verübt, bei dem ein abgetrennter menschlicher Finger zum Überlisten des biometrischen Sicherheitssystems der Bank genutzt wurde."
Das ist immerhin der informativste Artikel zu diesem Thema in den letzten Tagen. Die anderen Medien interessierten sich nur für den Leichenfinger. Immerhin wurde hier mal endlich vor Ort recherchiert, wobei der angegegeben Link leider nicht mehr funktioniert, weil Il Messaggero ihre Artikel immer nur eine bestimmte Zeitspanne vorhält:
"Einem Artikel der Tageszeitung Il Messaggero zufolge überfielen die beiden Gangster gegen Mittag die Filiale der Banco di Brescia in der Via Portuense. Wie bei zahlreichen anderen Geldinstituten in Italien auch, ist dort an der Eingangstür inzwischen ein Fingerabdruck-Scanner installiert. Jeder, der die Bank betreten will, muss die Fingerlinien des rechten Zeigefingers einscannen lassen. Allerdings werden die Fingerlinien dabei nicht mit Referenzdatensätzen verglichen, sondern das System speichert sie lediglich aus Abschreckungsgründen: Wer eine eindeutige biometrische Spur hinterlässt, der wird hier schon nicht auf dumme Gedanken kommen – so lautete bislang zumindest die Theorie."
Aber wer glaubte, dass mit Mitteln der Biometrie Sicherheitsprobleme gelöst werden können, der ist halt ein unverbesserlicher Technikdeterminist, der nichts von der menschlichen Phantasie weiss. Jetzt geht die Sucherei wieder los.
"Während einer der maskierten Räuber draußen den Fluchtweg sicherte, drückte der andere den offenbar von einer weiblichen Leiche stammenden und mit Eis frischgehaltenen Zeigefinger auf den Scanner und verschaffte sich so Zutritt zur Bank. Nachdem ihm in der Schalterhalle rund 12.000 Euro ausgehändigt wurden, verließ der Gangster die Bankfiliale und flüchtete mit seinem Komplizen. Den mitgebrachten Finger verloren sie allerdings in der Nähe des Tatorts. Die italienische Polizei, die vom ersten Fall dieser Art spricht, konzentriert ihre Ermittlungen nun auf die Leichenhallen der Stadt und sucht nach Frischverstorbenen, denen Finger fehlen. Möglicherweise stammt der Finger aber auch von einem Verbrechen im Umfeld der Gangster – und die Abdrücke der fraglichen Person sind bereits bei der Polizei registriert."
Da sind wir aber gespannt
vabanque - am Dienstag, 30. Januar 2007, 00:59 - Rubrik: Techniken der Fahndung und Ueberwachung
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Der SWR (26.1.2007) berichtet:
Das Verfahren um den Bankraub von Siegelsbach kommt am 22. Mai vor den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die Heilbronner Staatsanwaltschaft und die überlebenden Opfer reichten Revision gegen das Urteil des Landgerichts Heilbronn ein.
Der ganze Text
Das Verfahren um den Bankraub von Siegelsbach kommt am 22. Mai vor den Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe. Die Heilbronner Staatsanwaltschaft und die überlebenden Opfer reichten Revision gegen das Urteil des Landgerichts Heilbronn ein.
Der ganze Text
vabanque - am Samstag, 27. Januar 2007, 00:19 - Rubrik: Brutalisierung des Bankraubs
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[Don't try this at home]
Auf der Webseite von Konstantin Wecker findet sich folgender Artikel "Narziss und Goldmund" von Alexander Sury im Schweizer "Bund" (30.11. 2002), in dem eingangs über die Wirkung Weckers auf der Bühne und den Autor gesprochen wird, um schließlich auf einen Vorschlag von Wecker zu sprechen zu kommen, der nicht sonderlich überrascht:
"Draussen steht der Winter vor der Tür, aber Weckers "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist" vermag die naturgegebene Reihenfolge der Jahreszeiten ausser Kraft zu setzen. Er war mein Jugendidol, der ältere Bruder, der mich in die Geheimnisse des Lebens einweihte, eine Einheit von Denken und Handeln vorlebte, der Wegweiser der unwiderstehliche Rattenfänger. Anfang der Achtzigerjahre sass er nach einem Berner Konzert noch mit einigen Verehrern zusammen. Jemand erzählte ihm von einem Filmprojekt, das 100´000 Franken kosten würde. Aber er wusste nicht, wo er das Geld auftreiben sollte. Wecker antwortete mit todernster Miene. "Du musst eine Bank überfallen." Fast zwanzig Jahre später erinnert sich Wecker natürlich nicht mehr an diesen Ratschlag. Als ihm eröffnet wird, dass der Filmemacher "ihn" gemacht habe, zuckt Wecker erschrocken zusammen: "Er hat tatsächlich einen Banküberfall gemacht?" Pause. "Nein, er hat den Film später gemacht." Ohrenbetäubendes Gelächter."
Auf der Webseite von Konstantin Wecker findet sich folgender Artikel "Narziss und Goldmund" von Alexander Sury im Schweizer "Bund" (30.11. 2002), in dem eingangs über die Wirkung Weckers auf der Bühne und den Autor gesprochen wird, um schließlich auf einen Vorschlag von Wecker zu sprechen zu kommen, der nicht sonderlich überrascht:
"Draussen steht der Winter vor der Tür, aber Weckers "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist" vermag die naturgegebene Reihenfolge der Jahreszeiten ausser Kraft zu setzen. Er war mein Jugendidol, der ältere Bruder, der mich in die Geheimnisse des Lebens einweihte, eine Einheit von Denken und Handeln vorlebte, der Wegweiser der unwiderstehliche Rattenfänger. Anfang der Achtzigerjahre sass er nach einem Berner Konzert noch mit einigen Verehrern zusammen. Jemand erzählte ihm von einem Filmprojekt, das 100´000 Franken kosten würde. Aber er wusste nicht, wo er das Geld auftreiben sollte. Wecker antwortete mit todernster Miene. "Du musst eine Bank überfallen." Fast zwanzig Jahre später erinnert sich Wecker natürlich nicht mehr an diesen Ratschlag. Als ihm eröffnet wird, dass der Filmemacher "ihn" gemacht habe, zuckt Wecker erschrocken zusammen: "Er hat tatsächlich einen Banküberfall gemacht?" Pause. "Nein, er hat den Film später gemacht." Ohrenbetäubendes Gelächter."
vabanque - am Mittwoch, 24. Januar 2007, 19:18 - Rubrik: Lotto und Bankraubphantasien
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"Thank you, see ya!" ist ein Buch über ein Einzelgänger, auf die Suche nach Freiheit, Glück und das kleine bishen Liebe. Es erzählt über einen Bankraub, eine Prinzessin und die Flucht ins Paradies. Und letztendlich auch über Trank und Huren. Und viel von dem.
Soweit das Kommentar der Autor 'Carter McCoy'. Ich habe das Buch gekauft bei Lulu.com. Bankraub hat mich immer fasziniert und es soll sich im diesen Fall um 'True Crime' handeln. Wirklich passiert, dass übertrifft jeder Fiction. Aber es wurde mir klar das 'McCoy' als Schriftsteller nicht so talentiert ist wie als Bankräuber. Der Stil ist nicht sehr leicht. Aber die Geschichte darüber hinaus, ist sehr lesenswert.
Ein interessanter Aspekt ist das 'McCoy' ein ex-Anarchist ist der sich als Bankräuber engagiert, nicht um endlich auch reich zu werden, aber um sich nicht vom System unterwerfen zu lassen. Mann könnte das Buch lesen als ein anti-kapitalistisches Manifest.
Auf jeden Fall beschreibt er wie er zwei Banken beraubt -eigentlich ist es ein ganz klarer Handlungsanleitung wie mann hervorgehen soll. Aber letztendlich geht es auch bei ihm um die Liebe, besser gesagt das ausbleiben der Liebe, die Einsamkeit und die Untergang.
Wie gesagt, der Stil ist nicht so gut aber den Inhalt macht es gut. Für denen die Autobiografien lieben. Oder Bankraub.
-----------------------------------------------------------------------------
Anmerkung: (vabanque)
Das sieht nach Print on demand aus ...
156 Seiten, 4.25" x 6.88", perfect Bindung, Schwarzweiß Druckfarbe
Verleger: Carter McCoy
Copyright: © 2006 by Carter McCoy
Sprache: English
Land: Belgium
Ein interessanter Aspekt ist das 'McCoy' ein ex-Anarchist ist der sich als Bankräuber engagiert, nicht um endlich auch reich zu werden, aber um sich nicht vom System unterwerfen zu lassen. Mann könnte das Buch lesen als ein anti-kapitalistisches Manifest.
Auf jeden Fall beschreibt er wie er zwei Banken beraubt -eigentlich ist es ein ganz klarer Handlungsanleitung wie mann hervorgehen soll. Aber letztendlich geht es auch bei ihm um die Liebe, besser gesagt das ausbleiben der Liebe, die Einsamkeit und die Untergang.
Wie gesagt, der Stil ist nicht so gut aber den Inhalt macht es gut. Für denen die Autobiografien lieben. Oder Bankraub.
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Anmerkung: (vabanque)
Das sieht nach Print on demand aus ...
156 Seiten, 4.25" x 6.88", perfect Bindung, Schwarzweiß Druckfarbe
Verleger: Carter McCoy
Copyright: © 2006 by Carter McCoy
Sprache: English
Land: Belgium
thomasw - am Donnerstag, 18. Januar 2007, 12:41 - Rubrik: Literatur und Bankraub
titelt die taz (18.01. 2007) heute über ein Portrait des afrikanischen Bankiers Alfred Kalisa ("Rwandan banker and businessman"). Dabei steigt Dominic Johnson mit dem Brecht-Zitat ein, ohne einen expliziten Bezug zu dem folgenden Text herzustellen. Offenbar gilt das Zitat schon als selbsterklärend, dass man es einfach irgendwo hin stellen kann, und dann wissen alle Bescheid?
Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Das in Ruandas Hauptstadt am Dienstag eröffnete Verfahren gegen den mächtigen Bankier Alfred Kalisa sagt viel über die Schattenseiten des "neuen Ruanda" aus, das sich seit dem Völkermord 1994 als Land der Modernisierung neu zu erfinden versucht.
Zu den "Gaunereien" des Herrn Kalisa
Was ist der Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank? Das in Ruandas Hauptstadt am Dienstag eröffnete Verfahren gegen den mächtigen Bankier Alfred Kalisa sagt viel über die Schattenseiten des "neuen Ruanda" aus, das sich seit dem Völkermord 1994 als Land der Modernisierung neu zu erfinden versucht.
Zu den "Gaunereien" des Herrn Kalisa
vabanque - am Donnerstag, 18. Januar 2007, 09:28 - Rubrik: Brecht-Zitat
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Die Neue Osnabrücker Zeitung berichte aus dem Kreis Emsland (11.01.2007)
Ímmerhin ist in Osnabrück Bert Brecht noch "ein provokanter Bühnendramatiker":
Was ist eine Bank - ein Haus voller Geld?
Lingen. Bereits der provokante Bühnendramatiker und Schriftsteller Bertolt Brecht bemerkte: "Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."
Für reichlich jungen Nachwuchs in der hohen Finanzwelt sorgt nun der KinderCampus Lingen: Gemeinsam mit Professor Gunther Meeh schauen die großen kleinen Studierenden zwischen zehn und zwölf Jahren hinter die Kulissen der großen Bankhäuser und erfahren vielleicht auch den einen oder anderen wertvollen Börsentipp.
An letzterem dürften insbesondere die Eltern und Lehrer interessiert sein, die die Vorlesung des KinderCampus im Nebenraum des IT-Zentrums in Lingen per Leinwandübertragung mit verfolgen dürfen.
Grundlage der Vorlesung von Professor Meeh, (...) ist eine einfache Beobachtung: Alle Menschen haben - mehr oder weniger häufig - mit Banken zu tun. Sie haben Sparbücher, bezahlen ihre Rechnungen und heben mit ihrer Kredit- oder der EC-Karte am Automaten Geld ab. Da mag sich so manches Kind schnell fragen: "Was ist eigentlich eine Bank - ein Haus voller Geld?" Noch sind einige der 200 heiß begehrten KinderCampus-Plätze im IT-Zentrum Lingen frei.
Oder wie es heißt es mitunter so schön:
Die Sparer von heute, sind die Bankräuber von morgen ...
Ímmerhin ist in Osnabrück Bert Brecht noch "ein provokanter Bühnendramatiker":
Was ist eine Bank - ein Haus voller Geld?
Lingen. Bereits der provokante Bühnendramatiker und Schriftsteller Bertolt Brecht bemerkte: "Bankraub ist eine Unternehmung von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."
Für reichlich jungen Nachwuchs in der hohen Finanzwelt sorgt nun der KinderCampus Lingen: Gemeinsam mit Professor Gunther Meeh schauen die großen kleinen Studierenden zwischen zehn und zwölf Jahren hinter die Kulissen der großen Bankhäuser und erfahren vielleicht auch den einen oder anderen wertvollen Börsentipp.
An letzterem dürften insbesondere die Eltern und Lehrer interessiert sein, die die Vorlesung des KinderCampus im Nebenraum des IT-Zentrums in Lingen per Leinwandübertragung mit verfolgen dürfen.
Grundlage der Vorlesung von Professor Meeh, (...) ist eine einfache Beobachtung: Alle Menschen haben - mehr oder weniger häufig - mit Banken zu tun. Sie haben Sparbücher, bezahlen ihre Rechnungen und heben mit ihrer Kredit- oder der EC-Karte am Automaten Geld ab. Da mag sich so manches Kind schnell fragen: "Was ist eigentlich eine Bank - ein Haus voller Geld?" Noch sind einige der 200 heiß begehrten KinderCampus-Plätze im IT-Zentrum Lingen frei.
Oder wie es heißt es mitunter so schön:
Die Sparer von heute, sind die Bankräuber von morgen ...
contributor - am Freitag, 12. Januar 2007, 01:05 - Rubrik: Brecht-Zitat
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Ein Artikel aus der Wiener Zeitung "Die Presse" (21.10. 2006) in Bezug auf den Wiener Bankraubrekord sei hier doch noch nachgetragen. Er handelt davon, dass nunmehr angesichts der rekordverdächtigen Zahl an Banküberfällen die österreichische Polizei unter die Architekten gehen wolle:
Banküberfälle:
Bei Um-& Neubauten von BA-CA-Filialen redet die Polizei künftig mit.
Wien/Leogang. (...) Wie die Wiener Polizei und Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) am Rande der Sicherheitstage in Leogang nun verkündeten, wird bei Um- und Neubauten von Bank Austria-Filialen die Polizei ein gehöriges Wort mitreden.
"Wir entwickeln gemeinsam bauliche Strategien für mehr Sicherheit in den Filialen", erläuterte Karl Mahrer, stellvertretender Landespolizeikommandant von Wien. Dabei gehe es in erster Linie darum, wie bauliche Veränderungen vorgenommen werden können, um Überwachungskameras und Alarmeinrichtungen effizient anzubringen.
Im heurigen Jahr wurden bisher 19 BA-CA-Filialen überfallen. "Es lässt sich nicht nachvollziehen, warum Täter gerade unsere Filialen heimsuchen", meint BA-CA-Sicherheitschef Wolfgang Benisek, "Unser oberstes Ziel ist, Schaden von Leib und Leben bei Überfällen fernzuhalten." Und: "Wir wollen nicht, dass unsere Angestellten bei Überfällen Rambo spielen. Das ist absolut tabu. Wir bieten Schulungen an, in denen Mitarbeiter für Überfalls-Situationen trainiert werden", berichtet Benisek.
Sowohl Benisek, Mahrer als auch Wiens Polizei-Vizepräsidentin Michaela Pfeifenberger erteilen Überlegungen, uniformierte Polizisten als Abschreckung für Bankräuber in die Filialen zu setzen, eine Abfuhr. In der Filiale soll es zu keiner Konfrontation kommen, meint Pfeifenberger.
Was unternehmen Polizei und Banken, um den weiteren Anstieg von Überfällen zu verhindern? Seit September wurde die Überwachungstätigkeit von Banken in Wien massiv verstärkt. Der Personaleinsatz ist mittlerweile beträchtlich. "Wir tun wirklich alles, was möglich ist", schildert Mahrer. In BA-CA-Filialen setzt man neben den intensiven Mitarbeiter-Trainings auch auf die Bewachung durch private Sicherheitsdienste. (...)
Na ja, noch eine Anmerkung zu der etwas irritierenden Bemerkung von BA-CA-Sicherheitschef Wolfgang Benisek, warum gerade ihre Filialen dran glauben müssen. Vielleicht schaut er mal hier ....
Banküberfälle:
Bei Um-& Neubauten von BA-CA-Filialen redet die Polizei künftig mit.
Wien/Leogang. (...) Wie die Wiener Polizei und Bank Austria Creditanstalt (BA-CA) am Rande der Sicherheitstage in Leogang nun verkündeten, wird bei Um- und Neubauten von Bank Austria-Filialen die Polizei ein gehöriges Wort mitreden.
"Wir entwickeln gemeinsam bauliche Strategien für mehr Sicherheit in den Filialen", erläuterte Karl Mahrer, stellvertretender Landespolizeikommandant von Wien. Dabei gehe es in erster Linie darum, wie bauliche Veränderungen vorgenommen werden können, um Überwachungskameras und Alarmeinrichtungen effizient anzubringen.
Im heurigen Jahr wurden bisher 19 BA-CA-Filialen überfallen. "Es lässt sich nicht nachvollziehen, warum Täter gerade unsere Filialen heimsuchen", meint BA-CA-Sicherheitschef Wolfgang Benisek, "Unser oberstes Ziel ist, Schaden von Leib und Leben bei Überfällen fernzuhalten." Und: "Wir wollen nicht, dass unsere Angestellten bei Überfällen Rambo spielen. Das ist absolut tabu. Wir bieten Schulungen an, in denen Mitarbeiter für Überfalls-Situationen trainiert werden", berichtet Benisek.
Sowohl Benisek, Mahrer als auch Wiens Polizei-Vizepräsidentin Michaela Pfeifenberger erteilen Überlegungen, uniformierte Polizisten als Abschreckung für Bankräuber in die Filialen zu setzen, eine Abfuhr. In der Filiale soll es zu keiner Konfrontation kommen, meint Pfeifenberger.
Was unternehmen Polizei und Banken, um den weiteren Anstieg von Überfällen zu verhindern? Seit September wurde die Überwachungstätigkeit von Banken in Wien massiv verstärkt. Der Personaleinsatz ist mittlerweile beträchtlich. "Wir tun wirklich alles, was möglich ist", schildert Mahrer. In BA-CA-Filialen setzt man neben den intensiven Mitarbeiter-Trainings auch auf die Bewachung durch private Sicherheitsdienste. (...)
Na ja, noch eine Anmerkung zu der etwas irritierenden Bemerkung von BA-CA-Sicherheitschef Wolfgang Benisek, warum gerade ihre Filialen dran glauben müssen. Vielleicht schaut er mal hier ....
vabanque - am Mittwoch, 3. Januar 2007, 23:39 - Rubrik: Wien 2006
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Die Frankenpost (30.12. 2006) kommentiert die Trends des Jahres:
In puncto Musik, Gemüt und Moral geht's in Deutschland weiterhin nach unten, stramm in Richtung Keller. Gruppen und Interpreten wie „Juli“ („Ich seh' das Ende, und ich seh' es nicht“), „Silbermond“ und Xavier Naidoo treiben das Land mit schwerst-elegischem Schwerenöter-Liedgut immer tiefer in die Depression („Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“), und es ist kein Psychiater in Sicht, der den Grabgesängen Einhalt gebieten könnte. Das alles hat dazu geführt, dass die Kunden deutscher Einzelhändler nach einer Studie eines Kölner Forschungsinstituts im Jahr 2006 Waren im Wert von zwei Milliarden Euro gestohlen haben. Auf jeden deutschen Haushalt – der von Bundespräsident Köhler und Ministerpräsident Stoiber ebenso eingeschlossen wie die von Steuerflüchtlingen wie Michael Schumacher und Boris Becker – kommt demnach ein jährliches Diebesgut von 50 Euro. Positiv zu vermerken ist, dass die Zahl der Banküberfälle weiter dramatisch zurückgeht, von über 1500 vor zehn Jahren auf 667 im vergangenen Jahr. Bankraub-Experten der Redaktion erklären sich dieses Phänomen unter anderem mit dem Umstand, dass die Räuber in zunehmendem Maße bei den Banken selbst fest angestellt sind.
Womit die eigentlich nur uns meinen können ...
In puncto Musik, Gemüt und Moral geht's in Deutschland weiterhin nach unten, stramm in Richtung Keller. Gruppen und Interpreten wie „Juli“ („Ich seh' das Ende, und ich seh' es nicht“), „Silbermond“ und Xavier Naidoo treiben das Land mit schwerst-elegischem Schwerenöter-Liedgut immer tiefer in die Depression („Was wir alleine nicht schaffen, das schaffen wir dann zusammen“), und es ist kein Psychiater in Sicht, der den Grabgesängen Einhalt gebieten könnte. Das alles hat dazu geführt, dass die Kunden deutscher Einzelhändler nach einer Studie eines Kölner Forschungsinstituts im Jahr 2006 Waren im Wert von zwei Milliarden Euro gestohlen haben. Auf jeden deutschen Haushalt – der von Bundespräsident Köhler und Ministerpräsident Stoiber ebenso eingeschlossen wie die von Steuerflüchtlingen wie Michael Schumacher und Boris Becker – kommt demnach ein jährliches Diebesgut von 50 Euro. Positiv zu vermerken ist, dass die Zahl der Banküberfälle weiter dramatisch zurückgeht, von über 1500 vor zehn Jahren auf 667 im vergangenen Jahr. Bankraub-Experten der Redaktion erklären sich dieses Phänomen unter anderem mit dem Umstand, dass die Räuber in zunehmendem Maße bei den Banken selbst fest angestellt sind.
Womit die eigentlich nur uns meinen können ...
contributor - am Sonntag, 31. Dezember 2006, 22:22 - Rubrik: BankerInnen und PolizistInnen
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Jetzt haben sie es doch noch geschafft:
"2006 neuer Rekord bei Überfällen
Mit einem Überfall auf eine "Erste Bank" im Wiener Bezirk Floridsdorf stellten Kriminelle am Donnerstag einen neuen Rekord bei Delikten in Geldinstituten auf."
Weiter bei vol.at (28.12. 2006)
oder aber auch bei Vienna Online
"2006 neuer Rekord bei Überfällen
Mit einem Überfall auf eine "Erste Bank" im Wiener Bezirk Floridsdorf stellten Kriminelle am Donnerstag einen neuen Rekord bei Delikten in Geldinstituten auf."
Weiter bei vol.at (28.12. 2006)
oder aber auch bei Vienna Online
vabanque - am Donnerstag, 28. Dezember 2006, 21:24 - Rubrik: Wien 2006
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Pop sells
So kurz vor Jahresschluss wollen wir nochmals Revue passieren lassen, welche Beiträge in diesem Blog eine gewisse Prominenz erfahren haben. Der absolute Shooting-"Star" des Jahres 2006 ist mit 1573 Aufrufen und derzeit insgesamt auf Platz 2 der stehende der Eintrag "I Go Chop Your Dollar" - Nigeria-Connection und Nigeria-Pop" vom 26.01.06.
Platz 1 mit 2762 Aufrufen hält derzeit immer noch der aber bereits 03.11.04 eingestellte Beitrag "Gangster-Rapper Andre "Mac Dre" erschossen".
Auf Platz 3 hält sich tapfer mit 1280 Aufrufen der Eintrag vom 05.02.04 über "Ludwig Lugmeier, Bankräuber, Schriftsteller".
Aus dem Jahr 2006 hat es mit 787 Aufrufen am Ende des Jahres auch noch der Eintrag "ARD: Bernhard Kimmel - der Al Capone aus der Pfalz" vom 02.03.06
auf Platz 11 geschafft.
Von den 25 am häufigsten aufgerufenen Beiträgen aus dem Jahr 2006 ist mit 773 Aufrufen auch das Portrait des Wiener Weblogs "Blaulicht, Graulicht und Rotlicht" vom 03.03.06 zu nennen (Platz 13).
Erklärungsbedürftig ist mit 633 Aufrufen die vergleichsweise niedrige Platzierung (Platz 22) des Eintrags "Auf frischer Tat ertappt: BlowJob im Tresorraum" vom 17.05.06. Der Terminus BlowJob" müsste nach den Regeln der Kunst eigentlich zu einer wesentlich besseren Platzierung führen. Vielleicht, weil der Begriff hier zusammengeschrieben wurde, sind nicht alle Pornosurfer hier gelandet. Ausserdem dürfte die fehlende Verfügbarkeit der Photos sein übrigens bewirkt haben.
Ebenfalls unter die ersten 25 hat es der Eintrag "Der Bäcker von Siegelsbach hält sich für unschuldig" (13.04.06) gebracht. 597 Aufrufe erbrachte noch Platz 24.
Damit haben es fünf Beiträge aus 2006 geschafft, bereits 2004 oder 2005 eingestellte Einträge zu überflügeln.
So kurz vor Jahresschluss wollen wir nochmals Revue passieren lassen, welche Beiträge in diesem Blog eine gewisse Prominenz erfahren haben. Der absolute Shooting-"Star" des Jahres 2006 ist mit 1573 Aufrufen und derzeit insgesamt auf Platz 2 der stehende der Eintrag "I Go Chop Your Dollar" - Nigeria-Connection und Nigeria-Pop" vom 26.01.06.
Platz 1 mit 2762 Aufrufen hält derzeit immer noch der aber bereits 03.11.04 eingestellte Beitrag "Gangster-Rapper Andre "Mac Dre" erschossen".
Auf Platz 3 hält sich tapfer mit 1280 Aufrufen der Eintrag vom 05.02.04 über "Ludwig Lugmeier, Bankräuber, Schriftsteller".
Aus dem Jahr 2006 hat es mit 787 Aufrufen am Ende des Jahres auch noch der Eintrag "ARD: Bernhard Kimmel - der Al Capone aus der Pfalz" vom 02.03.06
auf Platz 11 geschafft.
Von den 25 am häufigsten aufgerufenen Beiträgen aus dem Jahr 2006 ist mit 773 Aufrufen auch das Portrait des Wiener Weblogs "Blaulicht, Graulicht und Rotlicht" vom 03.03.06 zu nennen (Platz 13).
Erklärungsbedürftig ist mit 633 Aufrufen die vergleichsweise niedrige Platzierung (Platz 22) des Eintrags "Auf frischer Tat ertappt: BlowJob im Tresorraum" vom 17.05.06. Der Terminus BlowJob" müsste nach den Regeln der Kunst eigentlich zu einer wesentlich besseren Platzierung führen. Vielleicht, weil der Begriff hier zusammengeschrieben wurde, sind nicht alle Pornosurfer hier gelandet. Ausserdem dürfte die fehlende Verfügbarkeit der Photos sein übrigens bewirkt haben.
Ebenfalls unter die ersten 25 hat es der Eintrag "Der Bäcker von Siegelsbach hält sich für unschuldig" (13.04.06) gebracht. 597 Aufrufe erbrachte noch Platz 24.
Damit haben es fünf Beiträge aus 2006 geschafft, bereits 2004 oder 2005 eingestellte Einträge zu überflügeln.
vabanque - am Donnerstag, 28. Dezember 2006, 11:49 - Rubrik: Blog-Review
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