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Das Weblog zur Volkskunde des Bankraubs

 
gibt es nicht nur auf Wikipedia, sondern derselbe wird in potenzierter Form dann auch noch auf der Kinderwebseite Kidlane erzählt:
Am 8. August 1963 erbeuteten 15 Gangster unter der Leitung von Ronald Biggs bei einem Überfall auf den Postzug Glasgow-London rund 30 Millionen Mark. (...) Dem Anführer Ronald Biggs gelang die Flucht aus dem Gefängnis nach Brasilien.

Der ursprüngliche Besitzer des für die Beute beim Zürcher Fraumünster-Post anno 1997 zu kleinen Fluchtfahrzeugs ist Redakteur von az-online. Und az-online berichtet über ihren Redakteurs, als der entdeckt, dass das ausgebrannte Auto in der Frankfurter Postraub-Ausstellung zu sehen sein wird (18.1. 2006).

Er wusste nicht dass es noch existierte; und nun steht sein Auto in der Ausstellung «Geld oder Leben» in Frankfurt. Roger Doëlly staunte nicht schlecht, als er seinen Fiat Fiorino, der 1997 beim Überfall auf die Zürcher Hauptpost verwendet worden war, auf einem Bild von Keystone entdeckte.

Es war der Zürcher «Jahrhundertraub». Am 3. September 1997 entwendeten Räuber den weissen Fiorino von Doëlly, heute Redaktor bei azonline.ch, in Zürich-Schwamendingen, fuhren stinkfrech in die Hauptpost und zügelten 70 Millionen Franken ab. Pech nur, dass der Fiat zu klein war für die Geldkisten. Die Gangster mussten 20 Millionen Franken in bar zurücklassen.

Der Fiat wurde kurz nach dem Überfall total ausgebrannt aufgefunden und von der Polizei sichergestellt. Sein Besitzer erhielt von der Versicherung eine gute Entschädigung. Dadurch ging der Wagen ins Eigentum der Versicherung über. «Ich dachte, das Auto sei schon längst entsorgt worden», sagt Doëlly.

Doch weit gefehlt. Das Fahrzeug steht seit Montag im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main als Installation im Rahmen von «Geld oder Leben». Doëlly entdeckte sein ehemaliges Auto am Dienstag auf einem von der Agentur Keystone übermittelten Bild.

Die Ausstellung zeigt Diebstähle, die Geschichte machten, von den Zeiten der Überfälle auf Postkutschen im Wilden Westen bis zum im Internetzeitalter weit verbreiteten Datenklau.

Doëlly wird sich die Ausstellung natürlich ansehen. «Ich frage bei meiner Versicherung an. Vielleicht bezahlt sie mir das Eintrittsticket.»

 

twoday.net AGB

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