Biographien des Bankraubs
vorherige SeitePascal Kurz, Bankräuber-Torwart der TSG Sprockhövel, findet sich "ablösefrei" auf der Transfermarkt-Liste:
"Weitere Angaben: Sitzt aufgrund eines Banküberfalles in U-Haft."
Zur Transferliste:
Inzwischen spielt er laut Bericht der Westdeutschen Zeitung (9.3. 2005) wohl wieder und befindet sich auch nicht mehr in U-Haft, sondern ist Freigänger:
"Kurz zurück in der "Normalität"
Nach seiner Verurteilung wegen versuchten Banküberfalls trainiert der ehemalige Torwart er seit Montag wieder bei der TSG Sprockhövel mit."
"Weitere Angaben: Sitzt aufgrund eines Banküberfalles in U-Haft."
Zur Transferliste:
Inzwischen spielt er laut Bericht der Westdeutschen Zeitung (9.3. 2005) wohl wieder und befindet sich auch nicht mehr in U-Haft, sondern ist Freigänger:
"Kurz zurück in der "Normalität"
Nach seiner Verurteilung wegen versuchten Banküberfalls trainiert der ehemalige Torwart er seit Montag wieder bei der TSG Sprockhövel mit."
sparkassenkunde - am Dienstag, 12. April 2005, 00:49 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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Trikont hat bereits vergangenen August eine CD zur Unterstützung der Kampagne zur Freilassung von Ronald Biggs veröffentlicht. Darüber haben wir anlässlich eines Briefwechsels zwischen Franz Dobler und dem Playboy bereits kurz berichtet:
Inzwischen ist die Kampagne überaus rührig geworden. Insbesondere auf der Homepage der Punk-Kombo Rauschangriff finden sich aufschlussreiche Materialien.
Bei den Trikontler gibt es auch noch ein paar Pressehinweise.
Ja und dann natürlich: "FREE Ronnie now!"
" FREE RONNIE BIGGS
Die Benefiz-EP jetzt bei Trikont bestellen:
Single allein 7,- € incl. Versandkosten, sonst 5,- € bei größerer Bestellung
1,50 € gehen an die Free Ronnie Biggs Campaign
Die Münchner Punkband RAUSCHANGRIFF hat am 8.August, pünktlich zu Ronnie Biggs' 75. Geburtstag und dem 41. Jahrestag des großen Postraubs, die "Free Ronnie Biggs"-EP veröffentlicht.
Die Platte wurde zusammen mit Michael Biggs, Ronnies brasilianischen Sohn aufgenommen, der dafür Mitte März in München weilte.
Michael Biggs war bereits in Brasilien ein Kinderstar und verkaufte mit seiner Band TURMA DO BALÃO MÁGICO Millionen von Platten. Er hat gerade in London sein neues Album "Third World Gringo" veröffentlicht.
vabanque - am Donnerstag, 17. März 2005, 13:18 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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Auf die Welt (14.2. 2005) ist doch Verlass. Sie erinnert uns daran, dass die Logik des Bankraubs (nicht nur biographisch) und die des ordinären Kapitalismus eng miteinander verknüpft sind: 
"Der Schattenmann der Elf-Aquitaine-Affäre ist tot
Staatsanwalt wollte demnächst schärfere Haftstrafe durchsetzen.
(...)
Paris - Nur neun Monate lang war es Alfred Sirven vergönnt, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in Freiheit zu leben. Am Samstag nachmittag ist der frühere Spitzenmanager des französischen Energiekonzerns Elf Aquitaine (heute: Totalfina) im Alter von 77 Jahren in seinem Haus in dem nordfranzösischen Badeort Deauville einem Herzinfarkt erlegen.
(...)
Als 1997 die Korruptionsaffäre ruchbar wurde und die Ermittlungen begannen, tauchte Sirven unter und wurde zum meistgesuchten Mann Frankreichs. 2001 wurde er auf den Philippinen verhaftet und über Deutschland nach Frankreich ausgeliefert. "Ich könnte hundert Namen nennen, doch werde ich diejenigen schützen, die mir geholfen haben", sagte Sirven bei seiner Verhaftung, bei der er den Chip seines Handys hinunterschluckte, um den Polizeibeamten nicht seinen letzten Gesprächspartner preisgeben zu müssen. Die Bilder des Festgenommenen im Hawaii-Hemd gingen damals um die Welt.
Als junger Mann hatte Sirven im Koreakrieg als Soldat gekämpft. Eine "Jugendsünde" leistete er sich in Japan, wo er mit einem Kameraden einen bewaffneten Bankraubversuch unternahm und dafür ins Gefängnis gehen mußte. Seiner Karriere geschadet hat dies nicht. "
Vgl. a. den Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (5.02.2001), bei dem zudem eine gewisse heimliche (?) Bewunderung durchschimmert.

"Der Schattenmann der Elf-Aquitaine-Affäre ist tot
Staatsanwalt wollte demnächst schärfere Haftstrafe durchsetzen.
(...)
Paris - Nur neun Monate lang war es Alfred Sirven vergönnt, nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in Freiheit zu leben. Am Samstag nachmittag ist der frühere Spitzenmanager des französischen Energiekonzerns Elf Aquitaine (heute: Totalfina) im Alter von 77 Jahren in seinem Haus in dem nordfranzösischen Badeort Deauville einem Herzinfarkt erlegen.
(...)
Als 1997 die Korruptionsaffäre ruchbar wurde und die Ermittlungen begannen, tauchte Sirven unter und wurde zum meistgesuchten Mann Frankreichs. 2001 wurde er auf den Philippinen verhaftet und über Deutschland nach Frankreich ausgeliefert. "Ich könnte hundert Namen nennen, doch werde ich diejenigen schützen, die mir geholfen haben", sagte Sirven bei seiner Verhaftung, bei der er den Chip seines Handys hinunterschluckte, um den Polizeibeamten nicht seinen letzten Gesprächspartner preisgeben zu müssen. Die Bilder des Festgenommenen im Hawaii-Hemd gingen damals um die Welt.
Als junger Mann hatte Sirven im Koreakrieg als Soldat gekämpft. Eine "Jugendsünde" leistete er sich in Japan, wo er mit einem Kameraden einen bewaffneten Bankraubversuch unternahm und dafür ins Gefängnis gehen mußte. Seiner Karriere geschadet hat dies nicht. "
Vgl. a. den Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (5.02.2001), bei dem zudem eine gewisse heimliche (?) Bewunderung durchschimmert.
contributor - am Montag, 14. Februar 2005, 08:39 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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Was macht heute eigentlich "die eiserne FPÖ-Frau" Nationalrätin Mag. Magda Bleckmann (FPÖ), verwitwete Bleckmann-Jost?
Wir erinnern uns anno 2000:
"Am Montag, dem 29. Mai erschoss die Linzer Polizei in gewohnter Manier einen Bankraeuber. Dieser, mit einer Pistolenattrappe bewaffnet, wurde aus naechster Naehe von 7 Schuessen (von 15 abgegebenen)getoetet. Nach der Identifizierung der Leiche kam die fuer unorthoxe Geldbeschaffungsmethoden (Rosenstingl!Prinzhorn!Haider!Meischberger!) sattsam bekannte FPÖ wieder ins Gespraech. Der Tote war kein geringerer als Alexander Jost, Gatte der steirischen FPÖ-Landesraetin und Zukunftshoffnung Magda Jost-Bleckmann, in der Steiermark bekannt fuer regelmaessige rechte Aussprueche. Selbsverstaendlich meinte der FPÖ-Minister Schmid, man muesse Menschlichkeit walten lassen - unabhaengig von politischen Differenzen, die Frau Bleckmann sei ja hochschwanger. Es wuerde uns interessieren, wie weit es mit der Menschlichkeit her waere, wenn das der Gatte einer SP-Politikerin gewesen waere.
Alexander Jost, schwer verschuldet, gab auf dem Finanzamt an, er lasse sich von Frauen aushalten - ein kreativer Steuertrick, und harter Schlag fuer die Ehefrau. Sie waere ihn aber sowieso losgeworden, denn laut eines Bekannten wollte sich Jost ohnehin auf die Malediven absetzen. Warum denn nicht zur Colognia Dignidad?
Doch dank der eifrigen Linzer Polizei konnte diesem Treiben ein Ende gesetzt werden."
Quelle: (Böses Österreich 6/2000). Vgl. a. ausführlicher "FPÖ, die tun was" Vabanque, S. 139f.
Politische Biografie der Frau Abgeordneten Bleckmann:
1991 - 2000 Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag,
1993 - 1995 Pressesprecherin des Landesobmanns,
1995 - 2000 Klubobfrau der steirischen Freiheitlichen,
2000 - 2001 Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung,
ab 2001 Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag;
ab November 2001 Obfrau der Initiative Freiheitliche Frauen Steiermark,
ab September 2002 Bundesparteiobmann-Stellvertreterin
Sie ist laut Standard (21.1.2005) in der Steiermark Wohnbaulandesrätin und galt bis zum Ableben ihres Ehemanns (der Ende Mai 2000 in Linz nach einem Bankraub erschossen ("Selbstmord durch Bankraub" - vermutete die Polizei seinerzeit) worden war als Shooting Star dieser besonderen Bagage von Kriminellen. Dann hatte ihr Mann ihr die Show gestohlen. Dieser erster Ehemann, der Serienbankräuber Alexander Jost, taucht in ihren im Internet verstreuten Biografien nicht mehr auf. Höchstens als Schicksalsschlag. That's life.
Wir erinnern uns anno 2000:
"Am Montag, dem 29. Mai erschoss die Linzer Polizei in gewohnter Manier einen Bankraeuber. Dieser, mit einer Pistolenattrappe bewaffnet, wurde aus naechster Naehe von 7 Schuessen (von 15 abgegebenen)getoetet. Nach der Identifizierung der Leiche kam die fuer unorthoxe Geldbeschaffungsmethoden (Rosenstingl!Prinzhorn!Haider!Meischberger!) sattsam bekannte FPÖ wieder ins Gespraech. Der Tote war kein geringerer als Alexander Jost, Gatte der steirischen FPÖ-Landesraetin und Zukunftshoffnung Magda Jost-Bleckmann, in der Steiermark bekannt fuer regelmaessige rechte Aussprueche. Selbsverstaendlich meinte der FPÖ-Minister Schmid, man muesse Menschlichkeit walten lassen - unabhaengig von politischen Differenzen, die Frau Bleckmann sei ja hochschwanger. Es wuerde uns interessieren, wie weit es mit der Menschlichkeit her waere, wenn das der Gatte einer SP-Politikerin gewesen waere.
Alexander Jost, schwer verschuldet, gab auf dem Finanzamt an, er lasse sich von Frauen aushalten - ein kreativer Steuertrick, und harter Schlag fuer die Ehefrau. Sie waere ihn aber sowieso losgeworden, denn laut eines Bekannten wollte sich Jost ohnehin auf die Malediven absetzen. Warum denn nicht zur Colognia Dignidad?
Doch dank der eifrigen Linzer Polizei konnte diesem Treiben ein Ende gesetzt werden."
Quelle: (Böses Österreich 6/2000). Vgl. a. ausführlicher "FPÖ, die tun was" Vabanque, S. 139f.
Politische Biografie der Frau Abgeordneten Bleckmann:
1991 - 2000 Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag,
1993 - 1995 Pressesprecherin des Landesobmanns,
1995 - 2000 Klubobfrau der steirischen Freiheitlichen,
2000 - 2001 Mitglied der Steiermärkischen Landesregierung,
ab 2001 Abgeordnete zum Steiermärkischen Landtag;
ab November 2001 Obfrau der Initiative Freiheitliche Frauen Steiermark,
ab September 2002 Bundesparteiobmann-Stellvertreterin
Sie ist laut Standard (21.1.2005) in der Steiermark Wohnbaulandesrätin und galt bis zum Ableben ihres Ehemanns (der Ende Mai 2000 in Linz nach einem Bankraub erschossen ("Selbstmord durch Bankraub" - vermutete die Polizei seinerzeit) worden war als Shooting Star dieser besonderen Bagage von Kriminellen. Dann hatte ihr Mann ihr die Show gestohlen. Dieser erster Ehemann, der Serienbankräuber Alexander Jost, taucht in ihren im Internet verstreuten Biografien nicht mehr auf. Höchstens als Schicksalsschlag. That's life.
sparkassenkunde - am Montag, 24. Januar 2005, 15:29 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
Bankraub für Fußballer "eher ungewöhnlich"?
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, 17.12.2004) hält den Bankraub eines Fußballer für eher ungewöhnlich. Wir kennen allerdings eine Häufung für Fußball- und Eishockeytorwarte.
Nach Bankraub des Sohnes gesteht Vater im eigenen Prozess
"Seinem Sohn, dem wegen versuchten Bankraubs inhaftierten Ex-Torwart des Oberligisten TSG Sprockhövel, wollte er helfen. Deshalb legte Peter Kurz (42) im eigenen Prozess vor der XVII. Essener Strafkammer ein Geständnis ab. So sorgte er für ein schnelles Ende im Verfahren gegen ein auf Autodiebstahl spezialisiertes Trio.
"Schreiben Sie ruhig, ich fühle mich schuldig für den Jungen", sagte Peter Kurz gestern zur Hattinger Zeitung, nachdem er zu drei Jahren Haft verurteilt worden war. Er selbst war im Juni verhaftet worden, weil er laut Anklage gemeinsam mit dem Marler Heinrich B. (52) und dem Bochumer Frank M. (34) mehrere neuwertige Autos gestohlen und mit neuer Fahrgestellnummer weiterverkauft hatte.
(...)
Einen Tag vor Prozessauftakt war aber der Sohn von Peter Kurz nach einem gescheiterten Banküberfall in Reken ebenfalls in Untersuchungshaft gekommen. Dabei stand der 21-jährige Pascal Kurz vor einer hoffnungsvollen Karriere als Fußballprofi. Bei Rot-Weiß Essen war er der dritte Torwart, als die Mannschaft noch in der Regionalliga spielte. Jetzt stand er beim Viertligisten Sprockhövel zwischen den Pfosten, hatte noch alle Chancen auf Fortsetzung seiner Karriere.
Den für einen Fußballer eher ungewöhnlichen Banküberfall begründete der Verteidiger von Pascal Kurz mit einer Kurzschlussreaktion, weil der Papa plötzlich arbeitsunfähig geworden sei. So falsch lag er mit dieser Formulierung nicht angesichts der U-Haft für den Vater ab Juni 04."
Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ, 17.12.2004) hält den Bankraub eines Fußballer für eher ungewöhnlich. Wir kennen allerdings eine Häufung für Fußball- und Eishockeytorwarte.
Nach Bankraub des Sohnes gesteht Vater im eigenen Prozess
"Seinem Sohn, dem wegen versuchten Bankraubs inhaftierten Ex-Torwart des Oberligisten TSG Sprockhövel, wollte er helfen. Deshalb legte Peter Kurz (42) im eigenen Prozess vor der XVII. Essener Strafkammer ein Geständnis ab. So sorgte er für ein schnelles Ende im Verfahren gegen ein auf Autodiebstahl spezialisiertes Trio.
"Schreiben Sie ruhig, ich fühle mich schuldig für den Jungen", sagte Peter Kurz gestern zur Hattinger Zeitung, nachdem er zu drei Jahren Haft verurteilt worden war. Er selbst war im Juni verhaftet worden, weil er laut Anklage gemeinsam mit dem Marler Heinrich B. (52) und dem Bochumer Frank M. (34) mehrere neuwertige Autos gestohlen und mit neuer Fahrgestellnummer weiterverkauft hatte.
(...)
Einen Tag vor Prozessauftakt war aber der Sohn von Peter Kurz nach einem gescheiterten Banküberfall in Reken ebenfalls in Untersuchungshaft gekommen. Dabei stand der 21-jährige Pascal Kurz vor einer hoffnungsvollen Karriere als Fußballprofi. Bei Rot-Weiß Essen war er der dritte Torwart, als die Mannschaft noch in der Regionalliga spielte. Jetzt stand er beim Viertligisten Sprockhövel zwischen den Pfosten, hatte noch alle Chancen auf Fortsetzung seiner Karriere.
Den für einen Fußballer eher ungewöhnlichen Banküberfall begründete der Verteidiger von Pascal Kurz mit einer Kurzschlussreaktion, weil der Papa plötzlich arbeitsunfähig geworden sei. So falsch lag er mit dieser Formulierung nicht angesichts der U-Haft für den Vater ab Juni 04."
contributor - am Freitag, 17. Dezember 2004, 23:46 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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Pacal Kurz, der Torwart des Oberliga-Fußballvereins TSG Sprockhövel wird des Bankraubs verdächtigt:
"Kurz, der in Marl wohnt, wird ein versuchter Banküberfall im Kreis Borken zur Last gelegt. Nach einem Bericht der Polizei hatte ein 21-Jähriger aus Marl am 10. November maskiert mit einer Stoffmaske mit Sehschlitzen und einer Pistole im Anschlag die Sparkasse Westmünsterland betreten und Geld verlangt. Da die bedrohten beiden Sparkassenangestellten jedoch in den hinteren Bereich der Bank flüchten konnten, zog der Täter ohne Beute wieder ab."
Offensichtlich kann so ein gescheiterter Banküberfall leistungsfördernd sein:
"Dem Torwart, der zwischen Tat und Festnahme beim 1:0 gegen Schermbeck eines seiner besten Spiele für die TSG absolviert hat, drohen nun mehrere Jahre Haft."
(Westfälische Rundschau, 25.11. 2004)
Na ja, und dann das übliche. Kein Mensch kann es fassen, was ja nur mal wieder die Erkenntnis bestätigt: Verdächtig sind wir alle!
"Leumund und Lebensdaten des 21-Jährigen aus Marl passen so gar nicht zur Geschichte, mit der der Torwart den Ermittlern der Kriminalpolizei jetzt ins Netz gegangen ist. Der Vorsitzende der TSG-Fußballabteilung nennt ihn einen "sympathischen Kerl", der Trainer schwärmt von ihm als "Super-Torwart", die Mitspieler sind sprachlos."
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.11. 2004)
Und jetzt:
"Die Oberliga-Fußballer der TSG Sprockhövel müssen zurzeit einiges wegstecken - während der Woche den Wirbel um Ex-Torwart Pascal Kurz und am gestrigen Sonntag die 0:2-Niederlage gegen SF Lotte."
So langsam fällt die Affinität zwischen Torhütern und Bankraub doch ins Auge. Wir erinnern uns: Auch René Vignal stand im Fußballtor und avancierte zum Bankräuber.
Der Eishockey-Torwart Attila Ambrus (32) vom Drittligisten Ujpest Budapest hat bei 20 Bank- und Postüberfällen binnen sechs Jahren (1993 und 1999) umgerechnet rund eine Million Mark erbeutet.
"Kurz, der in Marl wohnt, wird ein versuchter Banküberfall im Kreis Borken zur Last gelegt. Nach einem Bericht der Polizei hatte ein 21-Jähriger aus Marl am 10. November maskiert mit einer Stoffmaske mit Sehschlitzen und einer Pistole im Anschlag die Sparkasse Westmünsterland betreten und Geld verlangt. Da die bedrohten beiden Sparkassenangestellten jedoch in den hinteren Bereich der Bank flüchten konnten, zog der Täter ohne Beute wieder ab."
Offensichtlich kann so ein gescheiterter Banküberfall leistungsfördernd sein:
"Dem Torwart, der zwischen Tat und Festnahme beim 1:0 gegen Schermbeck eines seiner besten Spiele für die TSG absolviert hat, drohen nun mehrere Jahre Haft."
(Westfälische Rundschau, 25.11. 2004)
Na ja, und dann das übliche. Kein Mensch kann es fassen, was ja nur mal wieder die Erkenntnis bestätigt: Verdächtig sind wir alle!
"Leumund und Lebensdaten des 21-Jährigen aus Marl passen so gar nicht zur Geschichte, mit der der Torwart den Ermittlern der Kriminalpolizei jetzt ins Netz gegangen ist. Der Vorsitzende der TSG-Fußballabteilung nennt ihn einen "sympathischen Kerl", der Trainer schwärmt von ihm als "Super-Torwart", die Mitspieler sind sprachlos."
(Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 25.11. 2004)
Und jetzt:
"Die Oberliga-Fußballer der TSG Sprockhövel müssen zurzeit einiges wegstecken - während der Woche den Wirbel um Ex-Torwart Pascal Kurz und am gestrigen Sonntag die 0:2-Niederlage gegen SF Lotte."
So langsam fällt die Affinität zwischen Torhütern und Bankraub doch ins Auge. Wir erinnern uns: Auch René Vignal stand im Fußballtor und avancierte zum Bankräuber.
Der Eishockey-Torwart Attila Ambrus (32) vom Drittligisten Ujpest Budapest hat bei 20 Bank- und Postüberfällen binnen sechs Jahren (1993 und 1999) umgerechnet rund eine Million Mark erbeutet.
sparkassenkunde - am Sonntag, 28. November 2004, 23:39 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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Anne: Ned Kelly by any other name. In: Journal
of visual culture 1 (2002) 1, S. 57-65.
Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2000 thematisiert Anne Marsh die Rolle von Ned Kelly in der nationalen australischen Ikonografie. Interessant sind auch die Ausführungen zum Thema "Queer" und "Cross-Dressing", was bei Ned Kelly der Überlieferung nach ja eine gewisse Rolle gespielt haben soll.
Mehr zu Ned Kelly in diesem Blog.
vabanque - am Freitag, 5. November 2004, 08:37 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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In Stuttgart gibt es eine Kneipe, die nennt sich Bonnie & Clyde und wirbt folgendermaßen:
"Food and Drinks and Rock´n`Roll
www.bonnieandclyde-stuttgart.de"
Und dann auch noch mit Kegelbahn. Das haben die beiden nun nicht verdient ....
"Food and Drinks and Rock´n`Roll
www.bonnieandclyde-stuttgart.de"
Und dann auch noch mit Kegelbahn. Das haben die beiden nun nicht verdient ....
vabanque - am Donnerstag, 28. Oktober 2004, 14:34 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
Ein Portrait Daniel Blochs, dem "Hirn" der Fasel-Bande in den 80er Jahren, blickt auf den "Banditisme social" zurück:
Au nom de l'équité
Dans les années 80, Daniel Bloch, présumé «cerveau» de la bande à Fasel, défiait la chronique.
Aujourd'hui, l'activiste, le révolutionnaire a troqué les armes de poing contre la plume et la caméra, en se cantonnant dans un rôle de militant culturel. Rencontre avec un homme au destin singulier.
De la rébellion à la réinsertion
Licencié en Sciences économiques et sociales, option sociologie, Daniel Bloch a vu le jour le 23 mai 1952. C'est au Landeron, bourgade du canton de Neuchâtel, qu'il effectuera sa scolarité primaire ; ses études, de l'école secondaire jusqu'à l'université, se feront dans le chef-lieu.
A l'âge de cinquante ans, il se définit comme dissident néolibéral. Cette sédition face aux dictats étatiques s'est pour la première fois concrètement manifestée à 25 ans, lorsqu'il refuse de grader après avoir accompli son école de recrue à Losone comme grenadier. Cette désobéissance civique débouchera sur une incarcération.
Celle-ci, particulièrement mal vécue, est certainement à l'origine de son état d'esprit rebelle tenace. De cette indocilité naîtra une mouvance anarchisante - la bande à Fasel - qui, pour soutenir financièrement des îlots de formes alternatives de vie, pratiquera - tel Farinet au siècle dernier en Valais - le banditisme social.
Depuis quelques mois, jouissant d'une semi-liberté, il vit dans la campagne genevoise. Chaque matin, il quitte le centre surveillé où il réside, sis sur la commune de Vandoeuvres, enfourche sa bicyclette et rejoint son lieu de travail « Perceuse Productions », une petite société multimédia établie en ville de Genève.
Au nom de l'équité
Dans les années 80, Daniel Bloch, présumé «cerveau» de la bande à Fasel, défiait la chronique.
Aujourd'hui, l'activiste, le révolutionnaire a troqué les armes de poing contre la plume et la caméra, en se cantonnant dans un rôle de militant culturel. Rencontre avec un homme au destin singulier.
De la rébellion à la réinsertion
Licencié en Sciences économiques et sociales, option sociologie, Daniel Bloch a vu le jour le 23 mai 1952. C'est au Landeron, bourgade du canton de Neuchâtel, qu'il effectuera sa scolarité primaire ; ses études, de l'école secondaire jusqu'à l'université, se feront dans le chef-lieu.
A l'âge de cinquante ans, il se définit comme dissident néolibéral. Cette sédition face aux dictats étatiques s'est pour la première fois concrètement manifestée à 25 ans, lorsqu'il refuse de grader après avoir accompli son école de recrue à Losone comme grenadier. Cette désobéissance civique débouchera sur une incarcération.
Celle-ci, particulièrement mal vécue, est certainement à l'origine de son état d'esprit rebelle tenace. De cette indocilité naîtra une mouvance anarchisante - la bande à Fasel - qui, pour soutenir financièrement des îlots de formes alternatives de vie, pratiquera - tel Farinet au siècle dernier en Valais - le banditisme social.
Depuis quelques mois, jouissant d'une semi-liberté, il vit dans la campagne genevoise. Chaque matin, il quitte le centre surveillé où il réside, sis sur la commune de Vandoeuvres, enfourche sa bicyclette et rejoint son lieu de travail « Perceuse Productions », une petite société multimédia établie en ville de Genève.
vabanque - am Donnerstag, 30. September 2004, 21:50 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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in Wikipedia:
Jesse Woodson James (* 5. September 1847, Clay County (Missouri), USA; † 3. April 1882, St. Joseph (Missouri)) war ein berühmter Outlaw des Wilden Westens.
Der ganze Lexikonbeitrag
Jesse Woodson James (* 5. September 1847, Clay County (Missouri), USA; † 3. April 1882, St. Joseph (Missouri)) war ein berühmter Outlaw des Wilden Westens.
Der ganze Lexikonbeitrag
contributor - am Montag, 13. September 2004, 13:21 - Rubrik: Biographien des Bankraubs
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