Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe, Bonn
Bewerbungsschluss: 15.09.2004
Im Jahr 2004 wird erstmals der European Savings Banks Academic Award der Europäischen Sparkassenvereinigung, Brüssel, ausgeschrieben. Mit diesem Preis werden Forschungsarbeiten zur Geschichte und den wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Grundlagen der Sparkassen in Europa gewürdigt, die sich durch die Relevanz und Originalität der Fragestellung und der
Forschungsergebnisse auszeichnen.
Teilnahmeberechtigt sind graduierte, promovierte und habilitierte
Wissenschaftler aller Fachrichtungen einschließlich Juniorprofessoren, jedoch keine hauptberuflichen, beamteten Hochschulprofessoren. Eingereicht werden können nur unveröffentlichte Arbeiten in englischer Sprache, die eine Länge von 30 Seiten DIN A4 (einschl. Anmerkungen,
Grafiken und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten. Die
Bewerbungsfrist beginnt ab sofort und endet am 15. September 2004.
Der erste Preis ist mit EUR 5000 dotiert. Die Preisträger des zweiten
und dritten Preises erhalten EUR 2.500 bzw. EUR 1.500. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die prämierten Arbeiten von der Europäischen Sparkassenvereinigung oder einer ihrer
Mitgliedsorganisationen veröffentlicht werden.
------------------------------------------------------------------------
Dr. Thorsten Wehber
Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe
Simrockstraße 4, 53113 Bonn
0228/204-244
0228/204-566
s-wissenschaft@dsgv.de
Homepage <http://www.s-wissenschaft.de>
Bewerbungsschluss: 15.09.2004
Im Jahr 2004 wird erstmals der European Savings Banks Academic Award der Europäischen Sparkassenvereinigung, Brüssel, ausgeschrieben. Mit diesem Preis werden Forschungsarbeiten zur Geschichte und den wirtschaftlichen, rechtlichen und sozialen Grundlagen der Sparkassen in Europa gewürdigt, die sich durch die Relevanz und Originalität der Fragestellung und der
Forschungsergebnisse auszeichnen.
Teilnahmeberechtigt sind graduierte, promovierte und habilitierte
Wissenschaftler aller Fachrichtungen einschließlich Juniorprofessoren, jedoch keine hauptberuflichen, beamteten Hochschulprofessoren. Eingereicht werden können nur unveröffentlichte Arbeiten in englischer Sprache, die eine Länge von 30 Seiten DIN A4 (einschl. Anmerkungen,
Grafiken und Literaturverzeichnis) nicht überschreiten. Die
Bewerbungsfrist beginnt ab sofort und endet am 15. September 2004.
Der erste Preis ist mit EUR 5000 dotiert. Die Preisträger des zweiten
und dritten Preises erhalten EUR 2.500 bzw. EUR 1.500. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass die prämierten Arbeiten von der Europäischen Sparkassenvereinigung oder einer ihrer
Mitgliedsorganisationen veröffentlicht werden.
------------------------------------------------------------------------
Dr. Thorsten Wehber
Wissenschaftsförderung der Sparkassen-Finanzgruppe
Simrockstraße 4, 53113 Bonn
0228/204-244
0228/204-566
s-wissenschaft@dsgv.de
Homepage <http://www.s-wissenschaft.de>
contributor - am Montag, 24. Mai 2004, 14:32 - Rubrik: Ueber Banken
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Kampfansage an Bankräuber
Mit Hilfe von neuen Technologien könnte die Wiener Polizei künftig Bankräubern effektiver zu Leibe rücken: Angedacht sind etwa Alarmpakete mit GPS-Sender und live Bilder aus den Geldinstituten.
Diese Maßnahmen stellte Dr. Ernst Geiger, Leiter der Kriminaldirektion 1, am Mittwoch Journalisten vor. Noch seien die Innovationen allerdings nicht in Verwendung, schränkte er auch ein.
Weiter bei Vienna online (20.5.2004)
Vgl. a. Die Presse (21.5.2004)
Mit Hilfe von neuen Technologien könnte die Wiener Polizei künftig Bankräubern effektiver zu Leibe rücken: Angedacht sind etwa Alarmpakete mit GPS-Sender und live Bilder aus den Geldinstituten.
Diese Maßnahmen stellte Dr. Ernst Geiger, Leiter der Kriminaldirektion 1, am Mittwoch Journalisten vor. Noch seien die Innovationen allerdings nicht in Verwendung, schränkte er auch ein.
Weiter bei Vienna online (20.5.2004)
Vgl. a. Die Presse (21.5.2004)
contributor - am Samstag, 22. Mai 2004, 22:12 - Rubrik: Techniken der Fahndung und Ueberwachung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Anläßlich 30 Jahre Live-TV-Berichterstattung anläßlich der Liquidierung von sechs Mitgliedern der Symbionese Liberation Army (SLA) berichtet Telepolis (17.05. 2004) über diese bewaffnete Gruppe in den USA, die dadurch bekannt wurde, dass sie Patty Hearst kidnappten. Schließlich beteiligte sich Hearst an einem legendär gewordenen Banküberfall ...30 Jahre Live-TV-Berichterstattung: Kein Grund zum Feiern
"Die Allgegenwärtigkeit von Kameras, die sendefähiges Material liefern, ist eine Entwicklung, die sich bereits in den 60er Jahren anbahnte und am 17. Mai 1974 zur ersten veritablen Live-Übertragung der Fernsehgeschichte führte. Ein Jubiläum, das nur begrenzt Anlass gibt zur Freude. War doch der Auslöser eine Schießerei sondergleichen, bei der über 400 Polizisten stundenlang ein Versteck der Symbionese Liberation Army ( SLA] unter Beschuss nahmen. Rechtzeitig vor Ort waren die Kamerateams, weil sie – wie in den USA bis heute üblich – den Polizeifunk abhörten und mitbekamen, dass sich etwas zusammenbraute. Außerdem waren sie vorgewarnt: Bereits am Vortag war es in einem anderen Stadtteil von Los Angeles zu einer Schießerei gekommen, als Sicherheitskräfte zwei SLA-Mitglieder festnehmen wollten.
Weiter im Text
contributor - am Dienstag, 18. Mai 2004, 14:08 - Rubrik: Politischer Bankraub
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Kleine Zeitung. 14.05.2004
Banküberfall macht Schule
"80 Schulungen in Banken und Postämtern wurden bereits durchgeführt: Derzeit lernen die Sparkassen-Mitarbeiter, wie sie sich bei einem Bankraub richtig verhalten.
Seit drei Jahren informiert die Gendarmerie-
Kriminalabteilung Angestellte von Geldinstituten und Postämtern über richtiges Verhalten vor, während und nach einem Überfall. Bisher wurden in Raiffeisenbanken, Postämtern und Sparkassen 80 Schulungen durchgeführt.
Auch Grazer Banken bekunden ihr Interesse an solchen Schulungen. Doch die Polizei hat bisher abgelehnt: Das sei zu gefährlich, heißt es. Bankangestellte könnten womöglich einen echten Überfall mit einer Übung verwechseln"
Online den ganzen Text lesen
Banküberfall macht Schule
"80 Schulungen in Banken und Postämtern wurden bereits durchgeführt: Derzeit lernen die Sparkassen-Mitarbeiter, wie sie sich bei einem Bankraub richtig verhalten.
Seit drei Jahren informiert die Gendarmerie-
Kriminalabteilung Angestellte von Geldinstituten und Postämtern über richtiges Verhalten vor, während und nach einem Überfall. Bisher wurden in Raiffeisenbanken, Postämtern und Sparkassen 80 Schulungen durchgeführt.
Auch Grazer Banken bekunden ihr Interesse an solchen Schulungen. Doch die Polizei hat bisher abgelehnt: Das sei zu gefährlich, heißt es. Bankangestellte könnten womöglich einen echten Überfall mit einer Übung verwechseln"
Online den ganzen Text lesen
contributor - am Montag, 17. Mai 2004, 23:32 - Rubrik: Techniken der Fahndung und Ueberwachung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Wieder Banküberfall in Wien
Der Kriminelle zeigte einen Zettel, auf dem "Überfall" zu lesen war. Dann sagte er leise: "Überfall, Geld her, keinen Alarm, ja leise".
Wien - Nicht wirklich Furcht erregend für Wiens Bankräuber war offenbar die am Vortag abgegebene Ankündigung von Mag. Roland Horngacher, Leiter des Kriminalamts Wien, eine Sonderkommission einzurichten und Geldinstitute verstärkt überwachen zu lassen. Bereits heute, Mittwoch, suchte ein Unbekannter die Filiale der Raiffeisenbank in der Brünner Straße 9 in Floridsdorf heim.
Weiter im Kurier vom 12.5. 2004
Der Kriminelle zeigte einen Zettel, auf dem "Überfall" zu lesen war. Dann sagte er leise: "Überfall, Geld her, keinen Alarm, ja leise".
Wien - Nicht wirklich Furcht erregend für Wiens Bankräuber war offenbar die am Vortag abgegebene Ankündigung von Mag. Roland Horngacher, Leiter des Kriminalamts Wien, eine Sonderkommission einzurichten und Geldinstitute verstärkt überwachen zu lassen. Bereits heute, Mittwoch, suchte ein Unbekannter die Filiale der Raiffeisenbank in der Brünner Straße 9 in Floridsdorf heim.
Weiter im Kurier vom 12.5. 2004
contributor - am Mittwoch, 12. Mai 2004, 23:41 - Rubrik: Wien 2004
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Der "Kurier" berichtet über ein Wiener Sonderkommando als Antwort auf die dortige Bankraubserie:
"Zange" soll Bankräuber schnappen
Die Wiener Polizei erinnert potentielle Übeltäter an das zu erwartende Strafausmaß: Bewaffneter Raub werde mit sieben Jahren unbedingt bestraft, und "das ist eine lange Zeit."
Die Wiener Polizei will jetzt mit einem Sonderkommando gegen die Bankräuber mobil machen: Wie der Leiter des Wiener Kriminalamtes, Mag. Roland Horngacher, am Dienstag sagte, seien Ermittler eigens für die Aufklärung der Delikte abgestellt worden. Gleichzeitig sollen die Geldinstitute stärker überwacht werden, so dass "mehr Täter auf frischer Tat ertappt werden". Mit dieser "Zange" will Horngacher für die Täter ein "massives Risiko" schaffen
Weiter im Kurier (11.5.2004)
Etwas nüchterner: Der Standard (11.5. 2004):
"Zahl der Banküberfälle zugenommen
Die Zahl der Banküberfälle hat laut Hornbacher zwar zugenommen, seiner Einschätzung war der Anstieg aber nicht sehr stark. Zu berücksichtigen sei dabei etwa die unterschiedliche Qualität der Delikte, betonte er. Es mache einen Unterschied, ob jemand "Menschen mit einer Waffe bedroht" oder für die Tat nur einen Zettel benutze. Nach Angaben des Bundeskriminalamts hat die Zahl dieser Delikte enorm zugenommen: Demnach wurden von Jänner bis April bereits 56 versuchte und vollendete Überfälle auf Geldinstitute verübt, 32 davon allein in Wien. Im Vergleichszeitraum 2003 gab es den Angaben zufolge im gesamten Bundesgebiet 35 Banküberfälle. (APA)"
Schöne Kommentare gibt es bei Vienna Online
"Zange" soll Bankräuber schnappenDie Wiener Polizei erinnert potentielle Übeltäter an das zu erwartende Strafausmaß: Bewaffneter Raub werde mit sieben Jahren unbedingt bestraft, und "das ist eine lange Zeit."
Die Wiener Polizei will jetzt mit einem Sonderkommando gegen die Bankräuber mobil machen: Wie der Leiter des Wiener Kriminalamtes, Mag. Roland Horngacher, am Dienstag sagte, seien Ermittler eigens für die Aufklärung der Delikte abgestellt worden. Gleichzeitig sollen die Geldinstitute stärker überwacht werden, so dass "mehr Täter auf frischer Tat ertappt werden". Mit dieser "Zange" will Horngacher für die Täter ein "massives Risiko" schaffen
Weiter im Kurier (11.5.2004)
Etwas nüchterner: Der Standard (11.5. 2004):
"Zahl der Banküberfälle zugenommen
Die Zahl der Banküberfälle hat laut Hornbacher zwar zugenommen, seiner Einschätzung war der Anstieg aber nicht sehr stark. Zu berücksichtigen sei dabei etwa die unterschiedliche Qualität der Delikte, betonte er. Es mache einen Unterschied, ob jemand "Menschen mit einer Waffe bedroht" oder für die Tat nur einen Zettel benutze. Nach Angaben des Bundeskriminalamts hat die Zahl dieser Delikte enorm zugenommen: Demnach wurden von Jänner bis April bereits 56 versuchte und vollendete Überfälle auf Geldinstitute verübt, 32 davon allein in Wien. Im Vergleichszeitraum 2003 gab es den Angaben zufolge im gesamten Bundesgebiet 35 Banküberfälle. (APA)"
Schöne Kommentare gibt es bei Vienna Online
contributor - am Mittwoch, 12. Mai 2004, 10:02 - Rubrik: Wien 2004
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Konf: 15. Kolloquium zur Polizeigeschichte
10.05.2004 Weinhauer, Klaus <weinhauer@uni-hamburg.de>
Veranstalter: Nordelbisches Kirchenarchiv, Kiel
Datum, Ort: 01.07.2004-03.07.2004, Winterbeker Weg 51, 24114 Kiel
Das Programm des 15. Polizeikolloquiums vom 1.-3. Juli 2004 in Kiel findet sich hier.
Der Call for Papers hier
10.05.2004 Weinhauer, Klaus <weinhauer@uni-hamburg.de>
Veranstalter: Nordelbisches Kirchenarchiv, Kiel
Datum, Ort: 01.07.2004-03.07.2004, Winterbeker Weg 51, 24114 Kiel
Das Programm des 15. Polizeikolloquiums vom 1.-3. Juli 2004 in Kiel findet sich hier.
Der Call for Papers hier
contributor - am Dienstag, 11. Mai 2004, 00:09 - Rubrik: BankerInnen und PolizistInnen
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
der Wiener Banküberfälle finden wir im Forum des "STANDARD":
Stephan Fadinger | 05.05.2004 14:35
HOCH SPARTAKUS!
"...
Den Spießer faßt ein Grauen,
Er schließt den Geldschrank auf, ja auf
Max Hölz quittiert die Rechnung
Mit dem Pistolenlauf!"
Stephan Fadinger | 05.05.2004 14:35
HOCH SPARTAKUS!
"...
Den Spießer faßt ein Grauen,
Er schließt den Geldschrank auf, ja auf
Max Hölz quittiert die Rechnung
Mit dem Pistolenlauf!"
vabanque - am Mittwoch, 5. Mai 2004, 22:57 - Rubrik: Lotto und Bankraubphantasien
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
ja was jetzt?
"Der Standard" (5.5.2004), wahrscheinlich die einzige "Qualitätszeitung" Österreichs, will schon bei Nr. 33 angekommen sein (Die Kronenzeitung ist erst bei Nr. 31).
"Serie von Bankrauben in Wien reißt nicht ab
Der jüngste, heuer bereits 33. Coup geht vermutlich wieder auf das Konto der berüchtigten "Messerbande"
In Wien sind Bankräuber auf kriminellem Rekordkurs. Der jüngste, heuer bereits 33. Coup geht vermutlich wieder auf das Konto der berüchtigten "Messerbande". Die Polizei gibt sich keinen Illusionen hin: Solange die Täter nicht gefasst sind, werden sie wieder zuschlagen.
Sie dringen durch Notausgänge ein oder kommen einfach durch den Haupteingang, sie sind mit Pistolen bewaffnet oder haben Messer oder drohen mit einer Bombe, manche schreien, andere schieben nur stumm einen Zettel übers Pult - Bankräuber sind drauf und dran, in Wien einen neuen kriminellen Rekord aufzustellen. Dienstag musste die Polizei bereits zum 33. Banküberfall seit Jahresbeginn ausrücken. Im gesamten Vorjahr gab es in der Bundeshauptstadt 51 Beutezüge in Banken und Postämtern.
(...)
In der Mehrzahl aller Banküberfälle handeln Gelegenheitstäter. Etwa Drogenabhängige, die Geld für ihre Sucht "aufstellen" wollen, oder schwer überschuldete Glücksspieler. In diesen Fällen ist auch selten eine sichtbare Waffe im Spiel, Forderungen werden meist per Zettel gestellt und von Bankangestellten, die richtigerweise kein Risiko eingehen, auch erfüllt. Allein zehn derartige Überfälle gab es heuer bereits.
Einwegoveralls
Andere Täter wiederum zeigen Besorgnis erregende Professionalität. Vor zwei Wochen gelangten zwei maskierte Männer durch einen unterirdischen Notausgang in eine Bank in Wien-Leopoldstadt. Sie müssen nicht nur einen Nachschlüssel gehabt, sondern auch die genauen Standorte der Überwachungskameras gekannt haben. Außerdem trugen die bewaffneten Täter Einwegoveralls, um möglichst wenig biologische Spuren zu hinterlassen."
(Den ganzen Text von Michael Simoner/DER STANDARD Printausgabe lesen)
"Lesenswert" auch die Kommentare der Online-Ausgabe (natürlich wie immer sind die "osteuropäischen Banden" dort das Problem, aber auch eine anarchistische Perspektive finden wir dort ....
"Der Standard" (5.5.2004), wahrscheinlich die einzige "Qualitätszeitung" Österreichs, will schon bei Nr. 33 angekommen sein (Die Kronenzeitung ist erst bei Nr. 31).
"Serie von Bankrauben in Wien reißt nicht abDer jüngste, heuer bereits 33. Coup geht vermutlich wieder auf das Konto der berüchtigten "Messerbande"
In Wien sind Bankräuber auf kriminellem Rekordkurs. Der jüngste, heuer bereits 33. Coup geht vermutlich wieder auf das Konto der berüchtigten "Messerbande". Die Polizei gibt sich keinen Illusionen hin: Solange die Täter nicht gefasst sind, werden sie wieder zuschlagen.
Sie dringen durch Notausgänge ein oder kommen einfach durch den Haupteingang, sie sind mit Pistolen bewaffnet oder haben Messer oder drohen mit einer Bombe, manche schreien, andere schieben nur stumm einen Zettel übers Pult - Bankräuber sind drauf und dran, in Wien einen neuen kriminellen Rekord aufzustellen. Dienstag musste die Polizei bereits zum 33. Banküberfall seit Jahresbeginn ausrücken. Im gesamten Vorjahr gab es in der Bundeshauptstadt 51 Beutezüge in Banken und Postämtern.
(...)
In der Mehrzahl aller Banküberfälle handeln Gelegenheitstäter. Etwa Drogenabhängige, die Geld für ihre Sucht "aufstellen" wollen, oder schwer überschuldete Glücksspieler. In diesen Fällen ist auch selten eine sichtbare Waffe im Spiel, Forderungen werden meist per Zettel gestellt und von Bankangestellten, die richtigerweise kein Risiko eingehen, auch erfüllt. Allein zehn derartige Überfälle gab es heuer bereits.
Einwegoveralls
Andere Täter wiederum zeigen Besorgnis erregende Professionalität. Vor zwei Wochen gelangten zwei maskierte Männer durch einen unterirdischen Notausgang in eine Bank in Wien-Leopoldstadt. Sie müssen nicht nur einen Nachschlüssel gehabt, sondern auch die genauen Standorte der Überwachungskameras gekannt haben. Außerdem trugen die bewaffneten Täter Einwegoveralls, um möglichst wenig biologische Spuren zu hinterlassen."
(Den ganzen Text von Michael Simoner/DER STANDARD Printausgabe lesen)
"Lesenswert" auch die Kommentare der Online-Ausgabe (natürlich wie immer sind die "osteuropäischen Banden" dort das Problem, aber auch eine anarchistische Perspektive finden wir dort ....
vabanque - am Mittwoch, 5. Mai 2004, 22:45 - Rubrik: Wien 2004
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Die Kronenzeitung (4.5.2004) ist und bleibt doch der "beste" Chronist aller österreichischen Banküberfälle:
Raubsaison
Wahnsinn: Bankraub Nummer 31 in Wien
"Wien wird immer mehr zum gefährlichen Pflaster für Bankfilialen. Am Dienstagvormittag hat sich Bankraub Nummer 31 für dieses Jahr ereignet – diesmal in der Bank Austria in der Prager Straße 94 im 21. Wiener Gemeindebezirk. Täter: offenbar die bereits bekannte Chilenenbande.
....
Die Polizei startet eine riesige Aktion mit 100 Mann und 30 Hunden, um die Räuber aufzuspüren. Die Hunde verfolgen die Spur über drei bis vier Kilometer weit - bis die Beamten plötzlich glauben, Erfolg zu haben!
Sie entdecken zwei südländisch aussehende Männer, die davonlaufen - und verhaften sie. Doch es handelte sich lediglich um zwei Schwarzarbeiter, die angesichts des Polizeiaufgebotes flüchten wollten. Mit diesem Randerfolg muss sich die Exekutive begnügen - die Bankräuber sind samt Beute weiter auf freiem Fuß.
Bleibt die Frage: Warum haben Bankräuber in Wien dieses Jahr derartig "Hochsaison"? Im gesamten vergangenen Jahr ereigneten sich in der Hauptstadt insgesamt 45 Banküberfälle, dieses Jahr liegen wir bereits Anfang Mai bei 31! Hochgerechnet ergibt das über 100 für dieses Jahr? "
In der Kronenzeitung finden sich dann auch die Berichte der kommenden Banküberfälle; zunächst die ausführliche Version für diesen Fall.
"Randerfolg" könnte man auch nennen, dass die Kronenzeitung wieder mal was zu berichten hat. Die Frage ist doch, was illegaler ist: Die Kronenzeitung zu machen oder ohne Papiere in Österreich sich aufzuhalten.
Raubsaison
Wahnsinn: Bankraub Nummer 31 in Wien
"Wien wird immer mehr zum gefährlichen Pflaster für Bankfilialen. Am Dienstagvormittag hat sich Bankraub Nummer 31 für dieses Jahr ereignet – diesmal in der Bank Austria in der Prager Straße 94 im 21. Wiener Gemeindebezirk. Täter: offenbar die bereits bekannte Chilenenbande.
....
Die Polizei startet eine riesige Aktion mit 100 Mann und 30 Hunden, um die Räuber aufzuspüren. Die Hunde verfolgen die Spur über drei bis vier Kilometer weit - bis die Beamten plötzlich glauben, Erfolg zu haben!
Sie entdecken zwei südländisch aussehende Männer, die davonlaufen - und verhaften sie. Doch es handelte sich lediglich um zwei Schwarzarbeiter, die angesichts des Polizeiaufgebotes flüchten wollten. Mit diesem Randerfolg muss sich die Exekutive begnügen - die Bankräuber sind samt Beute weiter auf freiem Fuß.
Bleibt die Frage: Warum haben Bankräuber in Wien dieses Jahr derartig "Hochsaison"? Im gesamten vergangenen Jahr ereigneten sich in der Hauptstadt insgesamt 45 Banküberfälle, dieses Jahr liegen wir bereits Anfang Mai bei 31! Hochgerechnet ergibt das über 100 für dieses Jahr? "
In der Kronenzeitung finden sich dann auch die Berichte der kommenden Banküberfälle; zunächst die ausführliche Version für diesen Fall.
"Randerfolg" könnte man auch nennen, dass die Kronenzeitung wieder mal was zu berichten hat. Die Frage ist doch, was illegaler ist: Die Kronenzeitung zu machen oder ohne Papiere in Österreich sich aufzuhalten.
vabanque - am Mittwoch, 5. Mai 2004, 12:44 - Rubrik: Wien 2004
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Die Kronenzeitung (3.5.2004) hält uns auf dem laufenden: "Mehr Highlights"
Unglaublich
Bankraub Nr. 29 und 30 in Wien!
In Wien wurden am Montag die Bankraube Nr. 29 und 30 verzeichnet. Um 9 Uhr vormittags wurde eine Volksbank im dritten Bezirk überfallen, am Nachmittag dann eine Raika in Wien-Favoriten.
Fragt sich nur, warum sie hier wieder die gleichen Fotos von Nr. 28 vom 22.4. verwenden.
Unglaublich
Bankraub Nr. 29 und 30 in Wien!
In Wien wurden am Montag die Bankraube Nr. 29 und 30 verzeichnet. Um 9 Uhr vormittags wurde eine Volksbank im dritten Bezirk überfallen, am Nachmittag dann eine Raika in Wien-Favoriten.
Fragt sich nur, warum sie hier wieder die gleichen Fotos von Nr. 28 vom 22.4. verwenden.
vabanque - am Mittwoch, 5. Mai 2004, 12:33 - Rubrik: Wien 2004
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
kino.de (30.04.2004) über ein neues Hollywood-Filmprojekt:
Sean Connery geht wieder unter die Diebe
Es gibt Filmparts, zu denen kehrt man als Schauspieler immer wieder gern zurück.
So eine Rolle gibt es auch im Leben von Superstar Sir Sean Connery. Die Rede ist jedoch nicht von Superagent "James Bond", sondern von der Rolle des gewitzten Gauners. Entsprechende Parts nahm der Schotte schon vor einigen Jahren an.
So spielte er 1971 in "Der Anderson-Clan" einen Einbruchspezialisten, der gleich nach der Entlassung aus dem Knast wieder zu Werke geht. Und in "Der erste große Eisenbahnraub" machte er 1979 mit Partner Donald Sutherlandden englischen Schienenverkehr unsicher. Seine erfolgreichste Langfinger-Rolle spielte Connery jedoch in "Verlockende Falle", wo er sich einen heißen Schlagabtausch mit Catherine Zeta-Jones lieferte.
Die Schweizer Bank im Visier
In dem geplanten Drama "Josiah's Canon" zeigt sich der 73-Jährige nun wieder von seiner diebischen Seite, allerdings mit tragischem Hintergrund. Connery spielt einen Holocaust-Überlebenden, der zum professionellen Bankräuber wurde.
Sein größter Coup hat jedoch mehr persönliche als finanzielle Gründe: Der Meisterdieb will eine Schweizer Bank ausrauben, die noch kurz vor dem Holocaust die Ersparnisse vieler Juden in ihren Panzerschränken verstaute.
Für die Regie des Gangsterdramas ist Brett Ratner vorgesehen, der sein Können schon mit den "Rush Hour"-Filmen und "Roter Drache" bewies. Die Dreharbeiten in New York und Europa sollen im Herbst beginnen.
Was heisst hier eigentlich "tragisch"?
Vgl. a. Moviemaze
Sean Connery geht wieder unter die Diebe
Es gibt Filmparts, zu denen kehrt man als Schauspieler immer wieder gern zurück.
So eine Rolle gibt es auch im Leben von Superstar Sir Sean Connery. Die Rede ist jedoch nicht von Superagent "James Bond", sondern von der Rolle des gewitzten Gauners. Entsprechende Parts nahm der Schotte schon vor einigen Jahren an.
So spielte er 1971 in "Der Anderson-Clan" einen Einbruchspezialisten, der gleich nach der Entlassung aus dem Knast wieder zu Werke geht. Und in "Der erste große Eisenbahnraub" machte er 1979 mit Partner Donald Sutherlandden englischen Schienenverkehr unsicher. Seine erfolgreichste Langfinger-Rolle spielte Connery jedoch in "Verlockende Falle", wo er sich einen heißen Schlagabtausch mit Catherine Zeta-Jones lieferte.
Die Schweizer Bank im Visier
In dem geplanten Drama "Josiah's Canon" zeigt sich der 73-Jährige nun wieder von seiner diebischen Seite, allerdings mit tragischem Hintergrund. Connery spielt einen Holocaust-Überlebenden, der zum professionellen Bankräuber wurde.
Sein größter Coup hat jedoch mehr persönliche als finanzielle Gründe: Der Meisterdieb will eine Schweizer Bank ausrauben, die noch kurz vor dem Holocaust die Ersparnisse vieler Juden in ihren Panzerschränken verstaute.
Für die Regie des Gangsterdramas ist Brett Ratner vorgesehen, der sein Können schon mit den "Rush Hour"-Filmen und "Roter Drache" bewies. Die Dreharbeiten in New York und Europa sollen im Herbst beginnen.
Was heisst hier eigentlich "tragisch"?
Vgl. a. Moviemaze
contributor - am Dienstag, 4. Mai 2004, 00:56 - Rubrik: Bankraub in Film und Fernsehen
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Der Berliner Bankenskandalausserdem gibt's bereits den Film zum "Buch":
Vabanque
Regie: Daniela Schulz, Deutschland 2003, Spielfilm, 19 min
Die Bankgesellschaft Berlin: Durch mafiöse Machenschaften höchster Polit-Kreise lasten auf den BerlinerInnen pro Kopf 16.000 Euro Schulden. Grotesk und ironisch zeichnet der Film die Historie nach, liefert die wichtigsten Fakten und fragt BerlinerInnen nach ihrer Meinung zum größten Bankenskandal der deutschen Geschichte. Ein sarkastisches und schauspielerisch brilliantes Dokument für alle, die es genauer wissen wollen und gemeinsam mit der "Initiative Berliner Bankenskandal" die Stadt retten wollen.
contributor - am Dienstag, 4. Mai 2004, 00:56 - Rubrik: Ueber Banken
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Ein kleines Krimi-Lexikon: alles, was man schon immer über Verbrechen, Täter und Verfolger, über Autoren und kriminelle Fachbegriffe überhaupt wissen wollte - von Agententhriller bis Zuhälter. wurde da in einem Krimi-Weblog begonnen. Leider brachen die Eintragungen 2003 ab. Nun hat sich der Betreiber zurückgemeldet.
"Einträge "Krimi von A-Z":
Bankräuber
Warum wird jemand zum Bankräuber? Oft entwendet er fremdes Eigentum (Geld, Gold, Wertpapiere) in äußerster Not. Aber es gibt auch eine andere Erklärung: Immer mehr Leute geben immer mehr Geld aus, das sie eigentlich gar nicht haben, um sich Dinge anzuschaffen, die sie eigentlich gar nicht brauchen, um denen zu imponieren, die sie eigentlich gar nicht mögen (Zitat von Franz Kern). Viele Menschen suchen persönliche Bedeutsamkeit über eine wirtschaftliche Bedeutung oder vereinfacht, Bedeutung durch Geld. Allerdings ist es nicht so einfach an Geld heranzukommen. Ein Bankraub erscheint den Bankräubern dann oft als eine Geldaneignungsform, die schnell und effektiv ist.
Go on
"Einträge "Krimi von A-Z":
Bankräuber
Warum wird jemand zum Bankräuber? Oft entwendet er fremdes Eigentum (Geld, Gold, Wertpapiere) in äußerster Not. Aber es gibt auch eine andere Erklärung: Immer mehr Leute geben immer mehr Geld aus, das sie eigentlich gar nicht haben, um sich Dinge anzuschaffen, die sie eigentlich gar nicht brauchen, um denen zu imponieren, die sie eigentlich gar nicht mögen (Zitat von Franz Kern). Viele Menschen suchen persönliche Bedeutsamkeit über eine wirtschaftliche Bedeutung oder vereinfacht, Bedeutung durch Geld. Allerdings ist es nicht so einfach an Geld heranzukommen. Ein Bankraub erscheint den Bankräubern dann oft als eine Geldaneignungsform, die schnell und effektiv ist.
Go on
contributor - am Dienstag, 4. Mai 2004, 00:16 - Rubrik: Zur Kritischen Theorie des Bankraubs
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Kleine Zeitung, 29.04.2004
Die Bankräuber waren verkleidete Gendarmen
Die Sparkassen und das Landesgendarmeriekommando luden zu einem Informationsabend über das richtige Verhalten bei einem Banküberfall. Und plötzlich stürmten wirklich Räuber in die Gleisdorfer Bank.
Etwa 70 Banküberfälle passieren pro Jahr in Österreich, diese Zahl ist seit Jahren konstant. Im Zunehmen sind dagegen Überfälle auf Lebensmittelmärkte und andere große Handelsbetriebe.
Die ganze Übung nachvollziehen
Die Bankräuber waren verkleidete Gendarmen
Die Sparkassen und das Landesgendarmeriekommando luden zu einem Informationsabend über das richtige Verhalten bei einem Banküberfall. Und plötzlich stürmten wirklich Räuber in die Gleisdorfer Bank.
Etwa 70 Banküberfälle passieren pro Jahr in Österreich, diese Zahl ist seit Jahren konstant. Im Zunehmen sind dagegen Überfälle auf Lebensmittelmärkte und andere große Handelsbetriebe.
Die ganze Übung nachvollziehen
vabanque - am Montag, 3. Mai 2004, 00:17 - Rubrik: Techniken der Fahndung und Ueberwachung
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
Montag, 10. Mai 2004 um 20:40
Wiederholungen: 20.05.2004 um 00:55
Der Meisterdieb von Dublin
Spielfilm, Großbritannien / Irland 1998, ARD
Regie: John Boorman, Drehbuch: John Boorman, Autor: Paul Williams, Kamera: Seamus Deasy, Musik: Richie Buckley, Schnitt: Ron Davis, Produktion: Merlin Films, Produzent: John Boorman
Brendan Gleeson (Martin Cahill), Jon Voight (Inspektor Ned Kenny), Maria Doyle Kennedy (Frances Cahill), Angeline Ball (Tina), Adrian Dunbar (Noel), Sean McGinley (Gary), Eanna MacLiam (Jimmy), Tom Murphy (Willie Byrne), Paul Hickey (Anthony), Tommy O'Neill (Paddy)
Durch eine Reihe spektakulärer Raubüberfälle avanciert der clevere Gangster Martin Cahill aus Dublin zum irischen Volkshelden, zumal er seine raffinierten Beutezüge in den Dienst der sozialen Gerechtigkeit stellt. Als einige seiner Leute heimlich ins Drogengeschäft einsteigen, gerät Cahill zwischen die Fronten der Polizei und der IRA.
Martin Cahill wächst in den Slums des Dubliner Stadtteils Hollyfield auf, wo er zum Gewohnheitsdieb und Trickbetrüger wird. Durch genial organisierte Coups avanciert er rasch zum charismatischen Anführer einer Gang, deren Mitglieder er in Hollyfield rekrutiert. Die Polizei nennt Cahill respektvoll den "General", denn vor allem sein Intimfeind Inspektor Ned Kenny hat ein ums andere Mal das Nachsehen, wenn der brillante Einbruchsstratege Cahill eine perfekt gesicherte Bank ausräumt oder durch einen spektakulären Kunstraub von sich reden macht. Auf Grund seiner Großzügigkeit gegenüber sozial schwach gestellten Mitbürgern wird Cahill bald als Volksheld verehrt. Als aber die irisch-republikanische Untergrundarmee einen Teil seiner Beute fordert und einige seiner Bandenmitglieder heimlich ins Drogengeschäft einsteigen, gerät der "General" zwischen die Fronten der IRA und der Polizei, die jetzt jeden seiner Schritte beobachten. Die permanente Überwachung und seine sich verschlimmernde Diabetes zermürben Cahill zusehends. Als sich auch noch sein bester Freund Noel als Verräter entpuppt, steht er vor dem Ende.
Wiederholungen: 20.05.2004 um 00:55
Der Meisterdieb von Dublin
Spielfilm, Großbritannien / Irland 1998, ARD
Regie: John Boorman, Drehbuch: John Boorman, Autor: Paul Williams, Kamera: Seamus Deasy, Musik: Richie Buckley, Schnitt: Ron Davis, Produktion: Merlin Films, Produzent: John Boorman
Brendan Gleeson (Martin Cahill), Jon Voight (Inspektor Ned Kenny), Maria Doyle Kennedy (Frances Cahill), Angeline Ball (Tina), Adrian Dunbar (Noel), Sean McGinley (Gary), Eanna MacLiam (Jimmy), Tom Murphy (Willie Byrne), Paul Hickey (Anthony), Tommy O'Neill (Paddy)
Durch eine Reihe spektakulärer Raubüberfälle avanciert der clevere Gangster Martin Cahill aus Dublin zum irischen Volkshelden, zumal er seine raffinierten Beutezüge in den Dienst der sozialen Gerechtigkeit stellt. Als einige seiner Leute heimlich ins Drogengeschäft einsteigen, gerät Cahill zwischen die Fronten der Polizei und der IRA.
Martin Cahill wächst in den Slums des Dubliner Stadtteils Hollyfield auf, wo er zum Gewohnheitsdieb und Trickbetrüger wird. Durch genial organisierte Coups avanciert er rasch zum charismatischen Anführer einer Gang, deren Mitglieder er in Hollyfield rekrutiert. Die Polizei nennt Cahill respektvoll den "General", denn vor allem sein Intimfeind Inspektor Ned Kenny hat ein ums andere Mal das Nachsehen, wenn der brillante Einbruchsstratege Cahill eine perfekt gesicherte Bank ausräumt oder durch einen spektakulären Kunstraub von sich reden macht. Auf Grund seiner Großzügigkeit gegenüber sozial schwach gestellten Mitbürgern wird Cahill bald als Volksheld verehrt. Als aber die irisch-republikanische Untergrundarmee einen Teil seiner Beute fordert und einige seiner Bandenmitglieder heimlich ins Drogengeschäft einsteigen, gerät der "General" zwischen die Fronten der IRA und der Polizei, die jetzt jeden seiner Schritte beobachten. Die permanente Überwachung und seine sich verschlimmernde Diabetes zermürben Cahill zusehends. Als sich auch noch sein bester Freund Noel als Verräter entpuppt, steht er vor dem Ende.
vabanque - am Sonntag, 2. Mai 2004, 23:51 - Rubrik: Bankraub in Film und Fernsehen
noch kein Kommentar - Kommentar verfassen
