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Das Weblog zur Volkskunde des Bankraubs

 
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Vollmer - das ist "Architektur in Miniatur"
2255Die bieten offensichtlich vor allem Miniatur-Eisenbahn Zubehör. In unserem Fall auch die Figuren für einen Banküberfall:
Vollmer HO 2255 BANKÜBERFALL
(zwischen 4 und 6 EUR)

„Nur Sieger zählen, Loser werden ausgeblendet“

Podiumsdiskussion über die Folgen der erzwungenen Einsparungen bei den Wohlfahrtsverbänden in Darmstadt:

Seit die hessische Landesregierung mit ihrer „Operation Sichere Zukunft“ 30 Millionen Euro Fördermittel für den sozialen Bereich gekürzt hat, stehen viele Anlaufstellen für sozialschwache Menschen kurz vor dem Aus. In einer Podiumsdiskussion am Donnerstagabend zogen Vertreter der Darmstädter Wohlfahrtsverbände und Landtagsabgeordnete eine Bilanz über die Auswirkungen der Kürzungen.

In einem Bericht des Darmstädter Echos (19.6.2004) wird folgender Vergleich kolportiert:

Das Publikum macht den Politikern Vorschläge. „Wir sollten lieber überlegen, wie wir wieder mehr Geld kriegen, damit Einrichtungen wie Drogen- und Migrantenberatung aufrecht erhalten werden, statt ständig zu jammern, wir hätten kein Geld“, wirft Heinrich Uhrmann ein. Die Abgeordneten verteidigten Kürzungen, als wenn sie unabänderliche Naturgesetze wären. „Wenn man mit ihnen über soziale Sicherung diskutiert, ist es, wie wenn man mit einem Bankräuber über sichere Geldanlagen redet“, meint Bastian Ripper.

Das Bild ist ein wenig schief, aber es wird schon deutlich, was gemeint ist. Weil das Geld bzw. die Ansprüche, die einem beim Sozialklau abhanden kommen, sind im Gegensatz zur Einlage in einer Bank (nachdem der oder die Bankräuber/in zugange waren), tatsächlich futsch. Aber vielleicht wird diese Regelung in der nächsten "Deregulierungs"-Welle auch bald hinfällig?

9e_1_bzu ersteigern:

Playmobil – Western – Bankräuber

Enthalten: Bewaffneter Bankräuber
Geldkiste mit Goldsack und einigen Silbermünzen
Alles wie auf dem Bild zu sehen

"Alles ist in Top Zustand!
Porto beträgt 2 Euro"

245_imagemapDie Müncher tz (18.6.2004) behauptet:
"Das dürfte einmalig sein: Ein Kreditsachbearbeiter rät seinem Kunden zu einem Bankraub. Und tatsächlich überfiel der Kraftfahrer zwei Filialen, erbeutete insgesamt 66.000 Euros. (...)

Verschuldeter Räuber und Kreditsachbearbeiter stehen in Landshut vor Gericht

tz Landshut Die Anwälte des Bankfachwirts Peter B. (43) aus Bad Griesbach nennen es eine „bodenlose und abenteuerliche Lügengeschichte“. Da behauptet doch der Bankräuber Christian B. (36) aus Simbach/Inn vor dem Landgericht Landshut, sein Kreditsachbearbeiter habe ihn zu den Überfällen angestiftet, ja geradezu erpresst. Und weil der Staatsanwalt diese Version nicht ausschließt, sitzt eben auch der Banker auf der Anklagebank.

Die unschöne Geschichte nahm ihren Lauf, als Kraftfahrer Christian B. über 100 000 Euro Schulden drückten. Unter anderem für ein Darlehen, mit dem das von der Mutter übernommene Haus umgebaut wurde. Doch dann ging der Gerichtsvollzieher ein und aus, es drohte die Zwangsversteigerung des Hauses. In dieser Situation habe ihm, so behauptet Christian B., der anfänglich recht großzügige Kreditsachbearbeiter unsaubere Geschäfte vorgeschlagen.

Etwa einen Versicherungsbetrug: „Dafür wollte er sogar sein eigenes Auto zur Verfügung stellen.“ Auch den Diebstahl von Yachten in Italien („in Kroatien risikolos zu verhökern“) habe der Banker angeregt. Schließlich habe er sogar gesagt: „Such dir doch eine kleine Bank. Wenn du eine Knarre brauchst, habe ich eine auf meinem Boot in Italien.“ Das finanzielle Desaster ständig vor Augen, überfiel der Kraftfahrer im März 2002 eine Raiffeisenkasse im oberösterreichischen St. Georgen und im Juli 2003 eine Sparkassenfiliale im niederbayerischen Ering/Inn. Mal mit Spielzeugpistole („es war ja Fasching“), mal mit Gasrevolver ausgerüstet, erbeutete er 40 000 und 22 000 Euro.

„Große Scheine“ hatte er immer gefordert und dem Kassier gedroht: „Sonst schieß’ ich dich nieder.“ Kommissar Zufall hatte zu seiner Festnahme geführt: Er war ohne Versicherungsschutz Auto gefahren, konnte die Strafe nicht bezahlen und sollte die Haft antreten. Als er sich bei der Polizei in Simbach meldete, fiel den Beamten die Ähnlichkeit mit dem auf Video festgehaltenen Eringer Bankräuber auf. Vor Gericht behauptete Christian B. sogar, der Banker habe aus der Beute 20 000 Euro abkassiert: Zum Teil für die Gläubiger, aber auch als persönliches „Honorar“. Der Prozess geht Montag weiter…

WALTER SCHÖTT

logoPressemitteilung ÖRK (14.6. 2004)


Armenien gewinnt internationalen Rotkreuz-Bewerb

26 internationale Rotkreuz-Mannschaften bei Ersthelfer-Bewerb FACE in Bad Hofgastein


Bad Hofgastein (rotes kreuz) - Ersthelfer-Mannschaften aus 26 Nationen trafen sich dieses Wochenende in Bad Hofgastein zur First-Aid Convention Europe kurz FACE - ein jährlicher internationaler Erste Hilfe Bewerb der Europäischen nationalen Rotkreuz-Gesellschaften, der nun schon zum dritten Mal (nach Hallein im Jahr 1991 und Linz 1999) vom Österreichischen Roten Kreuz durchgeführt werden durfte.

Die Wertung nach insgesamt 13 herausfordernden Stationen ergab als Sieger die Rotkreuz-Mannschaft aus Armenien vor den Helfern aus Belgien und der Teilnehmergruppe aus Deutschland.

In 13 realistisch gestalteten Stationen mussten die Teilnehmer vor den Augen von internationalen Juroren ihre Erste-Hilfe-Fähigkeiten unter Beweis stellen. Ein Banküberfall in der Raiffeisenkasse mit Schusswechsel, dort wurde der (gespielte) Bankräuber von einem Gendarmeriebeamten mit der Schusswaffe gestoppt, war eine der spektakulären Szenerien, mitten im Ortszentrum der Tourismusgemeinde Bad Hofgastein. Viele weitere sehr realistisch gespielte Situationen - zum Teil mit aufwendiger Pyrotechnik - stellten große Herausforderungen an die teilnehmenden Rotkreuz-Helfer

„Ruby & Quentin: Der Killer und die Klette“ ist ein Film wie aus einer anderen Zeit. Der französische Komödien-Altmeister Francis Veber, der schon die Drehbücher für die Filme über den „Großen Blonden“ mit Pierre Richard geschrieben hatte, brachte erstmals Gérard Depardieu und Jean Reno zusammen vor die Kamera – und schuf mit einfachsten Mitteln eine urkomische Gaunerklamotte, wie sie auch vor 30 oder 50 Jahren hätte einschlagen können.

Quellen: zur dpa-meldung vom 14.6.
Mehr über den Film und den Hauptdarsteller Depardieu

2002 legte die Edition Nautilus die Autobiographie des französischen Staatsfeindes Nr 1., Jacques Mesrine, nochmals in deutscher Sprache auf:
todestrieb
DER TODESTRIEB
Autobiographie eines Staatsfeindes
Paperback, 384 Seiten, (D) 14,80 / sFr 26,90
ISBN 3-89401-390-7

Bis zu seinem Tod 1979 Staatsfeind Nummer eins in Frankreich und Kanada, Algerienkämpfer, Einbrecher und Bankräuber – Mesrine avancierte vom kleinen Gangster aus dem Pariser Milieu zum meistgesuchten Killer. Ihm gelangen drei spektakuläre Ausbruchsversuche, bevor ihn Spezialeinheiten der Pariser Polizei schließlich in seinem Wagen erschossen.
Jacques Mesrine schrieb seine Autobiographie im Hochsicherheitstrakt eines Pariser Gefängnisses. Nach seinen Kriegserfahrungen in Algerien und erfolglosen Versuchen, einer geregelten Arbeit nachzugehen, bricht Mesrine mit allen Konventionen des bürgerlichen Lebens und sagt der Gesellschaft den Kampf an. Die »Risiken eines Lebens am Rande der Gesellschaft« nimmt Mesrine mit konsequenter Entschlossenheit auf sich, er zeigt weder Reue noch Selbstmitleid.
Als »Superstar« und »Ausbrecherkönig« hatte er breite Sympathien auf seiner Seite, darüber hinaus wurde er einer der – im wahrsten Sinne des Wortes – radikalsten Gegner der Hochsicherheitstrakte.

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Die Erschießung Mesrines à la Che von Willy auf Leinwand gebannt.



Der ganze Bildzyklus
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bzw. die Installation:
phact15

Das Bild in der Ausstellung von Willy

Alert #5 (Oktober 2001 - Februar 2002) - Das Interviewmagazin druckte nochmals das berühmte Interview mit Jacques Mesrine aus den 70er Jahren nach:

titel5midEr war Algerienkämpfer, Bankräuber, Polizistenmörder und Ausbrecherkönig. Er wurde zur Ikone der Anarchisten. Am 24. Oktober 1979 erschoss ihn die Polizei. Das Interview löste seinerzeit einen handfesten Skandal in Frankreich aus.

"Gewalt ist ein Mittel zum Zweck. Für den einstigen französischen und kanadischen Staatsfeind Nummer eins, Jacques Mesrine, war die 38er Spezial ein Arbeitswerkzeug. Beruf: Bankräuber. Geführt wurde das Gespräch von einer Journalistin der Zeitung «La Liberation» am 3. und 4. Januar 1979 im Untergrund, zehn Monate vor Mesrines Erschießung durch ein Kommando der Sondereinheit «Mesrine» in Paris. Wir erfahren den Blickwinkel eines Polizistenmörders und mehrfachen Ausbrechers, der zu einer Ikone der anarchistischen Bewegung wurde. Die Journalistin wurde nach Bekanntwerden ihres Coups verhaftet. Sie hatte auf der Suche nach einer sensationellen Story nicht nur eine Festnahme vereitelt, viel schlimmer: sie hatte Mesrine das Wort gegeben."

Bevor ein ehemaliger Außendienst-Mitarbeiter einer Mainzer Druckerei
mehrere Banküberfälle begang ruinierte er bereits mit Unterschlagungen seine Firma:

929_459_80"Nachdem die Unterschlagung aufgeflogen war, versuchte der Angeklagte im Herbst 2002, sich mit insgesamt sieben Raubüberfällen Geld zu verschaffen. Bei einem der Überfälle auf eine Bank-Filiale in Rheinhessen trug er eine Maske mit dem Konterfei von Kanzler Schröder. Wegen dieser Taten wurde er bereits zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt."

Der ganze Text des Main-Rheiner Onlinedienstes (16.6.2004)

In "Urdrüs wahre Kolumne" salbadert Ulrich "Redsocks" "Reineking schon ziemlich aus dem Zusammenhang gerissen über seine heimlichen Berufspräferenzen unter der Überschrift "Alles fitt im Schritt?"

(...)
Rund dreieinhalb Jahrzehnte nach dem Abitur am Gymnasium Ernestinum in Rinteln nehme ich heute zum ersten Mal an einem Klassentreffen teil und bin gespannt, ob aus Irgendjemand Turnlehrer, Autohausbesitzer, Kernphysikerin, Offizier oder ähnlich Verachtenswertes geworden ist. Falls es aber jemand zum Bankräuber oder zur Agentin des kubanischen Geheimdienstes gebracht hat, wird diesem Klassenkameraden neid- und respektvoll begegnen.


taz Bremen, 12.6.2004, Seite 26,
die anderen 116 Zeilen

Brettspiel à la Monopoly
"Gute Nachricht für Brettspielfans mit krimineller Ader. Eine amerikanische Firma brachte nach dem Vorbild von Monopoly das Spiel “Ghettopoly" auf den Markt. Die Spielzüge bestehen aus Drogen

cards

verchecken und Bankraub. Wer die meisten Abhängigen bedient und den größten Puff besitzt gewinnt. Kritiker sagen, das Spiel mache sich über die Zustände in den Ghettos lustig. Die Spielemacher stört das nicht: Sie planen bereits neue Brettspiele - im Redneck und HipHop- Milieu." (Frontline-News zur ARTE-Sendung "Tracks" vom 28.11.2003))
Zur Webseite des Spiels.

Die passende Kleidung für den Banktermin Dienstag 12.30 Uhr kann man hier selbst basteln. So soll das dann in der Praxis aussehen:

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Täter zückt Pistole und flüchtet mit 20.000 Euro
Die Serie von Banküberfällen in Wien reißt nicht ab: Nachdem erst am Mittwoch eine Postfiliale im 6. Bezirk überfallen wurde, traf der 35. Raub in diesem Jahr schon zum zweiten Mal eine Raika im 10. Wiener Gemeindebezirk. Der Täter, der dieselbe Bank damit schon zum zweiten Mal überfiel, konnte flüchten. Die Kriminalpolizei setzt jetzt auf verstärkte Schulungen bei Bankangestellten.

Auf die Kronenzeitung (2.6.) ist doch Verlass:

Aufmerksamkeit erhöhen
Dabei soll vor allem die Aufmerksamkeit der Kassiere geschärft werden: "Bankangestellte könnten sensibilisiert werden, indem sie lernen, Kunden besser zu beobachten", so Peter Jedelsky vom Beratungsdienst der Polizei. Oft würden Täter schon Wochen vor einem Überfall die Bank auskundschaften. "Sie schleichen herum, beobachten", so Jedelsky.


Keine Panik!
Ein weiterer Lernerfolg für Bankangestellte wäre: Ruhe bewahren, nicht attakieren, um die eigene Sicherheit zu gewährleisten.

Von privaten Wächtern, die die Bank von außen schützen, hält Sicherheitsexperte Jedelsky wenig: Dies sei zu riskant, ein Wächter wäre erster Angriffspunkt für einen Bankräuber.


Als ob sie den Ratschlag wirklich benötigten ....

Die Mitteldeutsche Zeitung (1.6.2004) berichtet von einem Banküberfall in Rottleberode, bei dem wieder einmal Faschingsmasken zum Einsatz kamen.
Nicht berichtet wurde, ob die Masken echt waren, auf wann sie datiert werden können, ob sie einer angestammten Narrenvereinigung entwendet wurden, etc.

Drei maskierte und scheinbar bewaffnete Räuber haben am Donnerstagnachmittag bei einem Überfall auf die Sparkassenfiliale in Rottleberode mehrere tausend Euro erbeutet, teilte die Polizei erst am Freitag mit. Von den Tätern fehlt bislang jede Spur.

Zwei mit Faschingslarven maskierte Ganoven hatten die Filiale abseits der Hauptstraße kurz vor 14 Uhr betreten und mit vorgehaltener Pistole Geld gefordert.

Weiter in der Online-Ausgabe der Mitteldeutschen Zeitung

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Hier ist alles was du für einen superspannenden Film brauchst - sogar eine Bank die richtig explodieren kann! Die Lampen sind nach oben und unten beweglich. Dieses Filmset hat einen Bankraub zum Thema und wurde speziell für Explosionen entwickelt!
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Hiermit lässt sich der Spass mit dem Verständnis der Technik optimal verbinden. Mit der neuen Lego Spielidee von Lego lassen sich Filme fast wie die der Profis erstellen.

Allerdings für stolze 35,77 Euros

Bonnie und Clyde: Verbrecherduo als Inspiration
Rheinische Post online (18.05.04)

Düsseldorf (rpo). Nichts ist romantischer als Helden, die füreinander einstehen bis in den Tod. Wenn sie dabei noch so spannende Abenteuer erleben wie Bonnie und Clyde und sich nehmen, was sie brauchen, ohne den Staat zu fragen, erlangen sie häufig die Sympathien der Bevölkerung. Was aber die Erfolgs-Story der Filme über das Gangster-Pärchen ausmacht, ist der Wahrheitsgehalt: Bonnie und Clyde hat es wirklich gegeben, beide haben geliebt, geraubt, gemordet, und sind dafür vor genau siebzig Jahren erschossen worden.

Weiter bei RP-online

Fast hätten wir es vergessen

HBgVEBFzBonnie&Clyde vor 70 Jahren von Kugeln durchsiebt
(Rheinische Post, 23.05.04)

Düsseldorf (rpo). Sie waren das berühmteste Verbrecher-Paar der Geschichte: Bonnie und Clyde. Am 23. Mai vor 70 Jahren fand ihr kompromissloses und abenteuerliches Leben nach zahlreichen Banküberfällen und Rauben in den Südstaaten der USA ein jähes Ende.

Weiter im Text

fragt das Warteschlange-Weblog am heutigen Dienstag ....

 

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