Der Citroën 7A (1934), auch "Traction Avant" genannt,
galt laut belgischer Autoworld-Webseite in den 30er Jahren als "La voiture des gangsters":
"En France, Citroën crée l'événement en présentant son "modèle 7". Ligne basse, structure monocoque et traction avant lui assurent une tenue de route exceptionnelle. Dans cette époque troublée, nombre de "hold-up" profitent de ces performances."
galt laut belgischer Autoworld-Webseite in den 30er Jahren als "La voiture des gangsters":"En France, Citroën crée l'événement en présentant son "modèle 7". Ligne basse, structure monocoque et traction avant lui assurent une tenue de route exceptionnelle. Dans cette époque troublée, nombre de "hold-up" profitent de ces performances."
vabanque - am Donnerstag, 21. Oktober 2004, 22:33
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"Le Gang des Tractions Avants" lautet der Titel eines Buches sowie eines Spieles jeweils in französischer Sprache. Das Ziel des Spieles ist klar und einfach:"Il s'agit d'être le premier à avoir "taxé" 20 millions de thunes, en allant casser dans les banques. Ce genre d'activités nécessitant un peu de matos approprié (colt 45, Sten Mark 2 et bien sûr Traction-avant!), vous vous procurerez ces articles en contrôlant les "hôtels" style "Mme Clo" ou "Chez Lulu"... Pour vous mettre au parfum d'un casse, il ne vous restera plus qu'à laisser traîner quelques-uns de vos hommes de main dans les cafés louches, là où se trament les coups les plus tordus mais parfois aussi les plus juteux."
Der Traction Avant gilt als das klassische Bankräuber-Auto in Frankreich. Vgl. auch den Beitrag von Florian Schneider ("Nichts wie weg") in VaBanque.
vabanque - am Donnerstag, 21. Oktober 2004, 22:24 - Rubrik: Spielzeug
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Der Sylter Lokal-Kabarettist ("inzwischen als Kult-Comedy-Star und Zeitsatiriker hoch gehandelt") Manfred Degen "zelebrierte einen Abend zwischen Satire und Klamauk (Die Gäste bogen sich vor Lachen, und es blieb für alle kaum Zeit zum Luftschnappen)" hat laut Lübercker Nachrichten (20.10.2004) so seine eigenen Vorstellungen, wie man auf der Insel mit Bankräubern umgeht:
"Ein Banküberfall auf Sylt? Das ist ein Kapitalverbrechen, da kann der Bankräuber mit sturmgeschwächter Stimme nur heiser krächzen: „Das ist ein Überfall – alles hinlegen!“ Ein Bankkunde: „Vor drei in der Früh leg ich mich nie hin!“ und der andere ganz mitleidig: „Diese Strumpfmaske steht Ihnen aber auch gar nicht!“ Selbst der Bankangestellte reagiert unerwartet: „Du Null, ich geb dir doch kein Bargeld, dann stimmt doch heute Abend meine Kasse nicht!“ Da laut Degen auf Sylt selbst ein Bankraub „den Charme eines Heimatabends hat“, freut sich der Desperado, „der Strumpfhosenhotzenplotz“, dass er so einen schönen Revolver mit einem Jahr Garantie erwerben konnte, und jeder darf mal seine Wumme in die Hand nehmen. Schließlich tauscht man Visitenkarten aus, befragt den verhinderten Räuber nach Ausbildung und Homepage und veranstaltet schließlich eine spontane Sammlung. Schließlich wollte der „Outlaw“ ja nur seiner Mutter eine Reise zu den Malediven schenken."
"Ein Banküberfall auf Sylt? Das ist ein Kapitalverbrechen, da kann der Bankräuber mit sturmgeschwächter Stimme nur heiser krächzen: „Das ist ein Überfall – alles hinlegen!“ Ein Bankkunde: „Vor drei in der Früh leg ich mich nie hin!“ und der andere ganz mitleidig: „Diese Strumpfmaske steht Ihnen aber auch gar nicht!“ Selbst der Bankangestellte reagiert unerwartet: „Du Null, ich geb dir doch kein Bargeld, dann stimmt doch heute Abend meine Kasse nicht!“ Da laut Degen auf Sylt selbst ein Bankraub „den Charme eines Heimatabends hat“, freut sich der Desperado, „der Strumpfhosenhotzenplotz“, dass er so einen schönen Revolver mit einem Jahr Garantie erwerben konnte, und jeder darf mal seine Wumme in die Hand nehmen. Schließlich tauscht man Visitenkarten aus, befragt den verhinderten Räuber nach Ausbildung und Homepage und veranstaltet schließlich eine spontane Sammlung. Schließlich wollte der „Outlaw“ ja nur seiner Mutter eine Reise zu den Malediven schenken."
contributor - am Mittwoch, 20. Oktober 2004, 17:15 - Rubrik: Lotto und Bankraubphantasien
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Filialleiter einer Bank als "Robin Hood"
Er leitete Geld von Konten Betuchter zu ärmeren Kunden
"Würzburg. (dpa) Wegen des Verdachts der Untreue ist ein Filialleiter einer Bank in Ochsenfurt festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Würzburg am Dienstag auf Anfrage mitteilte, werden dem 57-Jährigen knapp 70 Fälle zur Last gelegt. Der Mann, der aus naheliegenden Gründen den Beinamen "Robin Hood" bekommen hat, soll 1,2 Millionen Euro von Konten wohlhabender Kunden auf die von weniger vermögenden umgeleitet haben, um sich als Samariter und Held der Gerechtigkeit fühlen zu können. Die gute Tat hatte allerdings mehr als einen Haken: Ein Betrag von 200 000 Euro sei verschwunden, ohne dass ihn angeblich Bedürftige erhalten haben. Eine Anzeige der Bank hatte die Ermittlungen ins Rollen gebracht."
Die Meldung ist schon vom 5.10. 2004. Interessant ist auch, dass in meisten Medien der fett gesetzte Satz nicht übernommen wurde. Die Medien brauchen eben die makellosen Helden. Na und? Robin Hoods müssen auch von irgendetwas leben. Da wollen wir mal nicht päpstlicher sein als der Papst.
Er leitete Geld von Konten Betuchter zu ärmeren Kunden
"Würzburg. (dpa) Wegen des Verdachts der Untreue ist ein Filialleiter einer Bank in Ochsenfurt festgenommen worden. Wie die Staatsanwaltschaft Würzburg am Dienstag auf Anfrage mitteilte, werden dem 57-Jährigen knapp 70 Fälle zur Last gelegt. Der Mann, der aus naheliegenden Gründen den Beinamen "Robin Hood" bekommen hat, soll 1,2 Millionen Euro von Konten wohlhabender Kunden auf die von weniger vermögenden umgeleitet haben, um sich als Samariter und Held der Gerechtigkeit fühlen zu können. Die gute Tat hatte allerdings mehr als einen Haken: Ein Betrag von 200 000 Euro sei verschwunden, ohne dass ihn angeblich Bedürftige erhalten haben. Eine Anzeige der Bank hatte die Ermittlungen ins Rollen gebracht."
Die Meldung ist schon vom 5.10. 2004. Interessant ist auch, dass in meisten Medien der fett gesetzte Satz nicht übernommen wurde. Die Medien brauchen eben die makellosen Helden. Na und? Robin Hoods müssen auch von irgendetwas leben. Da wollen wir mal nicht päpstlicher sein als der Papst.
contributor - am Montag, 18. Oktober 2004, 15:48 - Rubrik: Edle Raeuber - Robin Hoods
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Das ist mal wieder so ein Medienhype rund um das Thema Bankraub. In unzähligen Zeitungen und Online-Diensten findet sich jener Bericht über einen Bankräuber in Bratislava/Slowakei, der seine Blase nicht unter Kontrolle gehabt haben soll. "Bankräuber machte sich in die Hose! - Geruchskontrolle" lauten die Schlagzeilen und der hämische Tonfall verweist einmal mehr darauf, wie weit Bewunderung und Häme bei diesem Delikt beieinander liegen. Laut Kronenzeitung (mit "Symbolbild") war es so: (14.10.2004):
Vor Angst oder Stress hat ein Bankräuber in der slowakischen Hauptstadt Bratislava während eines Überfalls in die Hose gemacht. Polizei fahndet nach "stinkendem" Räuber.
Die 125.000 Euro Beute dürften dieses Missgeschick allerdings aufwiegen. Und soviel verdient diese Sorte Schreiberlinge nicht einmal im Jahr.
Vor Angst oder Stress hat ein Bankräuber in der slowakischen Hauptstadt Bratislava während eines Überfalls in die Hose gemacht. Polizei fahndet nach "stinkendem" Räuber.
Die 125.000 Euro Beute dürften dieses Missgeschick allerdings aufwiegen. Und soviel verdient diese Sorte Schreiberlinge nicht einmal im Jahr.
vabanque - am Freitag, 15. Oktober 2004, 01:10 - Rubrik: Zur Kritischen Theorie des Bankraubs
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Eine Million Euro aus dem Tunnel gezogen
Der Coup von brasilianischen Bankräubern dauerte durch nur wenige Minuten
Sao Paulo - Der Plan erinnert an alte Bankräuberfilme: Durch einen Tunnel aus dem Nachbarhaus haben Bankräuber in Brasilien binnen weniger Minuten umgerechnet mehr als eine Million Euro ergattert.
Die Gangster hatten einen 110 Meter langen Tunnel gegraben, der in den einzigen nicht überwachten Raum der Bank führt. Mit Masken verkleidet und Gewehren bewaffnet nahmen die Männer 75 Angestellte als Geiseln, während sie das Geld abtansportierten. Nach 15 Minuten war der Überfall vorbei. Die anderen 150 Mitarbeiter der Bank hätten von dem Vorfall nichts mitbekommen. (APA)
Der Standard (14.10.2004)
Der Coup von brasilianischen Bankräubern dauerte durch nur wenige Minuten
Sao Paulo - Der Plan erinnert an alte Bankräuberfilme: Durch einen Tunnel aus dem Nachbarhaus haben Bankräuber in Brasilien binnen weniger Minuten umgerechnet mehr als eine Million Euro ergattert.
Die Gangster hatten einen 110 Meter langen Tunnel gegraben, der in den einzigen nicht überwachten Raum der Bank führt. Mit Masken verkleidet und Gewehren bewaffnet nahmen die Männer 75 Angestellte als Geiseln, während sie das Geld abtansportierten. Nach 15 Minuten war der Überfall vorbei. Die anderen 150 Mitarbeiter der Bank hätten von dem Vorfall nichts mitbekommen. (APA)
Der Standard (14.10.2004)
vabanque - am Freitag, 15. Oktober 2004, 01:01 - Rubrik: Fluchttechniken
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Die Kronenzeitung (14.10. 2004) berichtet, dass der Wiener Bankraub Nr. 47 im 4. Bezirk gescheitert sei, weil die drei Bankräuber unmittelbar nach der Tat ergriffen worden seien.
vabanque - am Freitag, 15. Oktober 2004, 00:56 - Rubrik: Wien 2004
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behaupten nun Polizei, Zeuge und die Pforzheimer Zeitung (13.10.2004)
SIEGELSBACH. Fünf Tage nach dem tödlichen Bankraub in Siegelsbach (Kreis Heilbronn) und der Festnahme eines Tatverdächtigen sucht die Polizei weiter nach Tatwaffe und Beute. "Das Problem ist, dass der Täter einen ganzen Tag lang Zeit hatte, die Sachen zu verstecken", sagte gestern ein Polizeisprecher. Auch das Ergebnis einer Untersuchung von Blutspuren, die an der Kleidung des dringend Tatverdächtigen in dessen Wohnung gefunden wurden, liege noch nicht vor.
Der dringend unter Tatverdacht stehende Bäckermeister bestreite noch immer die Tat, obwohl der 46-Jährige vom schwer verletzten Ehemann der getöteten Frau eindeutig als Täter identifiziert worden sei. (...)
Laut Polizei sprechen viele Indizien gegen den tatverdächtigen Bäckermeister, auch sein Alibi sei nicht hundertprozentig. Der 46-Jährige gibt an, zur Tatzeit im Wald gewesen zu sein. Dort sei er auch gesehen worden."
SIEGELSBACH. Fünf Tage nach dem tödlichen Bankraub in Siegelsbach (Kreis Heilbronn) und der Festnahme eines Tatverdächtigen sucht die Polizei weiter nach Tatwaffe und Beute. "Das Problem ist, dass der Täter einen ganzen Tag lang Zeit hatte, die Sachen zu verstecken", sagte gestern ein Polizeisprecher. Auch das Ergebnis einer Untersuchung von Blutspuren, die an der Kleidung des dringend Tatverdächtigen in dessen Wohnung gefunden wurden, liege noch nicht vor.
Der dringend unter Tatverdacht stehende Bäckermeister bestreite noch immer die Tat, obwohl der 46-Jährige vom schwer verletzten Ehemann der getöteten Frau eindeutig als Täter identifiziert worden sei. (...)
Laut Polizei sprechen viele Indizien gegen den tatverdächtigen Bäckermeister, auch sein Alibi sei nicht hundertprozentig. Der 46-Jährige gibt an, zur Tatzeit im Wald gewesen zu sein. Dort sei er auch gesehen worden."
contributor - am Mittwoch, 13. Oktober 2004, 13:08 - Rubrik: Brutalisierung des Bankraubs
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"Die besten Filme aller Zeiten" (laut Kabel 1): Gefährliche Brandung
Mittwoch, 13. Oktober 2004, 20:15 Uhr, Kabel 1
Orginal: Point Break. Thriller, USA 1991, Regie: Kathryn Bigelow, Buch: W. Peter Iliff, Kamera: Don Peterman, Musik: Mark Isham, Mark Isham und Sharon Boyle, Produzent: Peter Abrams, Robert L. Levy. Mit: Keanu Reeves, Patrick Swayze, Gary Busey, Lori Petty, John C. McGinley, James Le Gros, John Philbin, Bojesse Christopher, Julian Reyes, Daniel Beer.
Der junge FBI-Agent Johnny Utah (Keanu Reeves) soll mit Hilfe seines erfahrenen Kollegen Pappas (Gary Busey) eine Serie von Banküberfällen der "falschen Präsidenten" aufklären. Pappas vermutet die maskierten Täter in der Surfer-Szene. Der Yuppie Johnny lässt sich einschleusen und ist fasziniert von der Clique um den Surfguru Bodhi (Patrick Swayze). Entsetzt stellt er fest, dass sie diejenigen sind, die auf der Suche nach immer neuen "Kicks" auch Banküberfälle wie einen Sport betreiben ...
Allerdings sei die eigentliche Story der Gangsterbande mehr oder weniger Staffage, die allenfalls den grenzenlosen Zusammenhalt innerhalb der Surfer-Clique beschreibt, keinesfalls aber einen eigenständigen Spannungsbogen aufbauen kann. Mit Keanu Reeves und Patrick Swayze hatte der Film dann auch zwei "zielgruppengerechte" Teenie-Lieblinge - ihre schauspielerischen Qualitäten sind allerdings stark limitiert.

Eine Apologie auf den Film aus dieser Ecke findet sich im Stehsegelrevue-Weblog
Aus volkskundlicher Sicht ist hier insbesondere der Aspekt der Trachtenkunde von Bedeutung: Für ihre Raubzüge ziehen die Gangster Masken nämlich der unpopulärsten der ehemaligen US-Präsidenten über.
Mittwoch, 13. Oktober 2004, 20:15 Uhr, Kabel 1
Orginal: Point Break. Thriller, USA 1991, Regie: Kathryn Bigelow, Buch: W. Peter Iliff, Kamera: Don Peterman, Musik: Mark Isham, Mark Isham und Sharon Boyle, Produzent: Peter Abrams, Robert L. Levy. Mit: Keanu Reeves, Patrick Swayze, Gary Busey, Lori Petty, John C. McGinley, James Le Gros, John Philbin, Bojesse Christopher, Julian Reyes, Daniel Beer.Der junge FBI-Agent Johnny Utah (Keanu Reeves) soll mit Hilfe seines erfahrenen Kollegen Pappas (Gary Busey) eine Serie von Banküberfällen der "falschen Präsidenten" aufklären. Pappas vermutet die maskierten Täter in der Surfer-Szene. Der Yuppie Johnny lässt sich einschleusen und ist fasziniert von der Clique um den Surfguru Bodhi (Patrick Swayze). Entsetzt stellt er fest, dass sie diejenigen sind, die auf der Suche nach immer neuen "Kicks" auch Banküberfälle wie einen Sport betreiben ...
Allerdings sei die eigentliche Story der Gangsterbande mehr oder weniger Staffage, die allenfalls den grenzenlosen Zusammenhalt innerhalb der Surfer-Clique beschreibt, keinesfalls aber einen eigenständigen Spannungsbogen aufbauen kann. Mit Keanu Reeves und Patrick Swayze hatte der Film dann auch zwei "zielgruppengerechte" Teenie-Lieblinge - ihre schauspielerischen Qualitäten sind allerdings stark limitiert.

Eine Apologie auf den Film aus dieser Ecke findet sich im Stehsegelrevue-Weblog
Aus volkskundlicher Sicht ist hier insbesondere der Aspekt der Trachtenkunde von Bedeutung: Für ihre Raubzüge ziehen die Gangster Masken nämlich der unpopulärsten der ehemaligen US-Präsidenten über.
vabanque - am Dienstag, 12. Oktober 2004, 01:00 - Rubrik: Bankraub in Film und Fernsehen
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In Siegelsbach wurde nun ein anderer Bäcker festgenommen, der a.) in finanziellen Schwierigkeiten stecken soll, b.) Jäger ist.
Mutmaßlicher Bankräuber von Siegelsbach bestreitet die Tat
Heilbronn (AP) Der mutmaßliche Bankräuber von Siegelsbach bestreitet die Tat. Der 46 Jahre alte Bäckermeister aus dem kleinen Ort bei Heilbronn erklärte nach Angaben eines Polizeisprechers, dass er zur fraglichen Zeit im Wald unterwegs gewesen sei. Der passionierte Hobbyjäger soll dabei auch von anderen Menschen gesehen worden sein. Der in Untersuchungshaft sitzende Mann soll bei einem Überfall am vergangenen Donnerstag eine Kundin des Kreditinstituts erschossen und zwei Männer schwer verletzt haben.
Einer der bei dem Überfall schwer verletzten Männer, ein 66-Jähriger, habe den Bäcker bei seiner nochmaligen Befragung als mutmaßlichen Täter identifiziert, hieß es.
Wenn das zuträfe, würde einige Gewissheiten, die über Bankräuber bekannt sind, ein weiteres Mal bestätigt.
1. Jeder braucht doch Geld
2. Jeder ist verdächtigt, insbesondere diejenigen, die noch nicht aufgefallen sind.
Ausserdem zeigt sich, da der Verdächtige aus dem Dorf selbst stammt, dass sich bewaffnete Übergriffe innerhalb von Nachbarn, insbesondere im Bürgerkrieg, durch besondere Brutalität auszeichnen.
Zur Vorgeschichte des Verdachtes
Mutmaßlicher Bankräuber von Siegelsbach bestreitet die Tat
Heilbronn (AP) Der mutmaßliche Bankräuber von Siegelsbach bestreitet die Tat. Der 46 Jahre alte Bäckermeister aus dem kleinen Ort bei Heilbronn erklärte nach Angaben eines Polizeisprechers, dass er zur fraglichen Zeit im Wald unterwegs gewesen sei. Der passionierte Hobbyjäger soll dabei auch von anderen Menschen gesehen worden sein. Der in Untersuchungshaft sitzende Mann soll bei einem Überfall am vergangenen Donnerstag eine Kundin des Kreditinstituts erschossen und zwei Männer schwer verletzt haben.
Einer der bei dem Überfall schwer verletzten Männer, ein 66-Jähriger, habe den Bäcker bei seiner nochmaligen Befragung als mutmaßlichen Täter identifiziert, hieß es.
Wenn das zuträfe, würde einige Gewissheiten, die über Bankräuber bekannt sind, ein weiteres Mal bestätigt.
1. Jeder braucht doch Geld
2. Jeder ist verdächtigt, insbesondere diejenigen, die noch nicht aufgefallen sind.
Ausserdem zeigt sich, da der Verdächtige aus dem Dorf selbst stammt, dass sich bewaffnete Übergriffe innerhalb von Nachbarn, insbesondere im Bürgerkrieg, durch besondere Brutalität auszeichnen.
Zur Vorgeschichte des Verdachtes
vabanque - am Dienstag, 12. Oktober 2004, 00:44 - Rubrik: Brutalisierung des Bankraubs
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Aus dem Streetart-Weblog ...

Hier hat ein(e) Verehrer(in) Faye Dunaway (die Darstellerin von Bonnie in Bonnie & Clyde) aus einem Filmstill in diese bekennende bis auffordernde Montage überführt. Leute gibt's ...

Hier hat ein(e) Verehrer(in) Faye Dunaway (die Darstellerin von Bonnie in Bonnie & Clyde) aus einem Filmstill in diese bekennende bis auffordernde Montage überführt. Leute gibt's ...

vabanque - am Freitag, 8. Oktober 2004, 11:25 - Rubrik: Politischer Bankraub
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Heute (8.10). stehen die Medien ganz im Banne des Banküberfalls in Siegelsbach nahe Heilbronn, bei der oder die Täter eine 60jährige Sparkassen-Kundin erschossen und zwei Männer lebensgefährlich verletzten. Und dann noch eine beschämend niedrige Ausbeute. Inzwischen wird ein Verdächtiger verhört ... mal sehen, ob Anfänger oder "Profi" ... Jedenfalls verweist der Fall ein weiteres Mal, dass im konkreten Fall diese Art der Geldbeschaffung wenig Anlass zur Romantisierung gibt, allerdings derzeit auch noch völlige Unklarheit über die möglichen Hintergründe der Tat bestehen. Grund genug für uns eine neue Rubrik einzurichten ("Brutalisierung des Bankraubs")
Die Online-Version der Heilbronner Stimme verweist auf weitere Banküberfälle in Baden-Württemberg mit tödlichem Ausgang
Ist der Todesschütze und Bankräuber der Bäcker? Spiegel Online (8.10., ) titelt: "Es war der Bäcker".
Der Bäcker war es offensichtlich auch nicht, den haben sie wieder entlassen.
Die Online-Version der Heilbronner Stimme verweist auf weitere Banküberfälle in Baden-Württemberg mit tödlichem Ausgang
Ist der Todesschütze und Bankräuber der Bäcker? Spiegel Online (8.10., ) titelt: "Es war der Bäcker".
Der Bäcker war es offensichtlich auch nicht, den haben sie wieder entlassen.
contributor - am Freitag, 8. Oktober 2004, 10:47 - Rubrik: Brutalisierung des Bankraubs
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Banditen!
heißt eine "krimi-dramödie" von Barry Levinson, USA 2001, 160 Min., der am kommenden Sonntag, 10. Oktober, auf Pro7, 20 Uhr 15 gezeigt wird.
regie: barry levinson / drehbuch: harley peyton / cast: bruce willis, billy bob thornton, cate blanchett, troy garity, u.a.
spielzeit: 122 min.
Beworben wird der Film von Pro7 wie folgt:
Road-Movie, Gangsterfilm, Komödie: Der Film über Amerikas berühmteste Bankräuber Joe (Bruce Willis) und Terry (Billy Bob Thornton) und deren gemeinsame Geliebte Kate (Cate Blanchett) ist von allem ein bisschen. Grandioser Humor, starke Gesangseinlagen.
Au weia, der Film wird mit 160 Minuten von Pro7 angekündigt, dass bedeutet insgesatm 38 Minuten Werbeschnipsel en plus.
Man kann den Film inzwischen auch als DVD so ab 8.99 EUR kaufen, da sind es dann aber nur noch 92 Minuten ;-)
Rezensionen
Die NZZ (23.11.2001) sortiert "Bandits" filmbiographisch ein:
In seiner brillanten Politsatire «Wag the Dog» aus dem Jahre 1997 hat sich Barry Levinson mit der Macht der Medien und der Manipulierbarkeit der Öffentlichkeit befasst. Einen weiteren Beitrag zum Thema Medienrealität und Wirklichkeit liefert der Regisseur, der 1988 mit «Rain Man», dem preisgekrönten Porträt eines Autisten, einen seiner grössten Publikumserfolge schuf, nun auch in der Gaunerkomödie «Bandits». Im Gegensatz zu «Wag the Dog» ist diese Geschichte von zwei Bankräubern, deren Medienpräsenz die Wirklichkeit überspielt, allerdings weniger subversiv.
(...)
Die beiden Banditen, wunderliche Nachfahren von Butch Cassidy und Sundance Kid, denen Stan Laurel und Oliver Hardy Gevatter stehen, schlittern nach einem spektakulären Gefängnisausbruch mit wechselnden Pferdestärken von Oregon nach Kalifornien, um auf unblutige, ja geradezu friedliche Weise mit einem ebenso einfachen wie wirkungsvollen Trick in die Provinzbanken einzufallen. Eine problemlose Beschäftigung, wie es scheint, hätte unterwegs nicht eine Frau die harmonische Kumpanei der Bankräuber gestört, um das prosaische Handwerk des Safeknackens mit romantischer Aura zu überziehen und statt Kassenschränken Männerherzen zu brechen. So erreicht die Geschichte schliesslich ihren Anfang, und das Buddy-Duo wird in Los Angeles von Gesetzeshütern, Medienvertretern und Schaulustigen in einer Bank belagert, die sinnigerweise den Namen Alamo trägt.
Rolf von der Reith (TV-Today) 2001-23: "Verbrechen zahlt sich eben doch aus - die Erkenntnis ist nicht ganz neu, wurde aber schon lange nicht mehr so charmant verbreitet. "
"Weniger wäre mehr gewesen" ist das Fazit von Filmszene
heißt eine "krimi-dramödie" von Barry Levinson, USA 2001, 160 Min., der am kommenden Sonntag, 10. Oktober, auf Pro7, 20 Uhr 15 gezeigt wird.
regie: barry levinson / drehbuch: harley peyton / cast: bruce willis, billy bob thornton, cate blanchett, troy garity, u.a.
spielzeit: 122 min.
Beworben wird der Film von Pro7 wie folgt: Road-Movie, Gangsterfilm, Komödie: Der Film über Amerikas berühmteste Bankräuber Joe (Bruce Willis) und Terry (Billy Bob Thornton) und deren gemeinsame Geliebte Kate (Cate Blanchett) ist von allem ein bisschen. Grandioser Humor, starke Gesangseinlagen.
Au weia, der Film wird mit 160 Minuten von Pro7 angekündigt, dass bedeutet insgesatm 38 Minuten Werbeschnipsel en plus.
Man kann den Film inzwischen auch als DVD so ab 8.99 EUR kaufen, da sind es dann aber nur noch 92 Minuten ;-)
Rezensionen
Die NZZ (23.11.2001) sortiert "Bandits" filmbiographisch ein:
In seiner brillanten Politsatire «Wag the Dog» aus dem Jahre 1997 hat sich Barry Levinson mit der Macht der Medien und der Manipulierbarkeit der Öffentlichkeit befasst. Einen weiteren Beitrag zum Thema Medienrealität und Wirklichkeit liefert der Regisseur, der 1988 mit «Rain Man», dem preisgekrönten Porträt eines Autisten, einen seiner grössten Publikumserfolge schuf, nun auch in der Gaunerkomödie «Bandits». Im Gegensatz zu «Wag the Dog» ist diese Geschichte von zwei Bankräubern, deren Medienpräsenz die Wirklichkeit überspielt, allerdings weniger subversiv.
(...)
Die beiden Banditen, wunderliche Nachfahren von Butch Cassidy und Sundance Kid, denen Stan Laurel und Oliver Hardy Gevatter stehen, schlittern nach einem spektakulären Gefängnisausbruch mit wechselnden Pferdestärken von Oregon nach Kalifornien, um auf unblutige, ja geradezu friedliche Weise mit einem ebenso einfachen wie wirkungsvollen Trick in die Provinzbanken einzufallen. Eine problemlose Beschäftigung, wie es scheint, hätte unterwegs nicht eine Frau die harmonische Kumpanei der Bankräuber gestört, um das prosaische Handwerk des Safeknackens mit romantischer Aura zu überziehen und statt Kassenschränken Männerherzen zu brechen. So erreicht die Geschichte schliesslich ihren Anfang, und das Buddy-Duo wird in Los Angeles von Gesetzeshütern, Medienvertretern und Schaulustigen in einer Bank belagert, die sinnigerweise den Namen Alamo trägt.
Rolf von der Reith (TV-Today) 2001-23: "Verbrechen zahlt sich eben doch aus - die Erkenntnis ist nicht ganz neu, wurde aber schon lange nicht mehr so charmant verbreitet. "
"Weniger wäre mehr gewesen" ist das Fazit von Filmszene
contributor - am Donnerstag, 7. Oktober 2004, 09:19 - Rubrik: Bankraub in Film und Fernsehen
weist jener ARTE-Texter auf, der versucht sich dem Phänomen Manu Chao anzunähern und dabei en passant preisgibt, wie er sich das große Geldverdienen vorstellt:
"Nach ,,Clandestino"
Was würden SIE tun, wenn sich ihr erstes Soloalbum 2,5 Millionen Mal verkauft hätte (davon 1,2 Millionen Mal in Frankreich und 1,3 Millionen Mal international)? Den Jugendtraum vom Banküberfall endgültig begraben und stattdessen die DVD-Ausgabe von ,,Bonny & Clyde" mit dem entsprechenden Gerät kaufen? Eine Luxuskreuzfahrt mit Freunden und Familie? Einen Abstecher auf den Planeten Mars? Oder gleich ein neues Album in Angriff nehmen, um nicht aus der Übung zu kommen und das Eisen schmieden, so lange es heiß ist? Glückwunsch, Sie haben blühende Phantasie! "
"Nach ,,Clandestino"
Was würden SIE tun, wenn sich ihr erstes Soloalbum 2,5 Millionen Mal verkauft hätte (davon 1,2 Millionen Mal in Frankreich und 1,3 Millionen Mal international)? Den Jugendtraum vom Banküberfall endgültig begraben und stattdessen die DVD-Ausgabe von ,,Bonny & Clyde" mit dem entsprechenden Gerät kaufen? Eine Luxuskreuzfahrt mit Freunden und Familie? Einen Abstecher auf den Planeten Mars? Oder gleich ein neues Album in Angriff nehmen, um nicht aus der Übung zu kommen und das Eisen schmieden, so lange es heiß ist? Glückwunsch, Sie haben blühende Phantasie! "
contributor - am Mittwoch, 6. Oktober 2004, 16:43 - Rubrik: Lotto und Bankraubphantasien
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Auch in Nepal führt die maoistische Guerilla Banküberfälle durch (Le Monde Diplomatique, 14.11.2004).
contributor - am Mittwoch, 6. Oktober 2004, 16:39 - Rubrik: Politischer Bankraub
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(Italienische) Anarchisten parodieren sich gelegentlich (unfreiwillig) selbst - ein Flugblatt, dass anlässlich der Buchrepräsentation der italienischen Ausgabe von Vabanque in einem Turiner Centro Sociale verteilt wurde (auweia! die entsprechen nun wirklich allen Klischees, die sich im Laufe der Zeit über eine spezielle Sorte von Anarchos angesammelt haben):
[Volantino distribuito alla presentazione del libro al centro sociale "Askatasuna" (Torino), giugno 2003]
LA RAPINA IN TASCA
Come dice un diffuso adagio, "Chi sa fa, chi non sa insegna". In questa briciola di saggezza è già contenuta la ragione per cui i professori sono sempre stati oggetto di scherno e disprezzo. Al di là dei pregi o difetti dei singoli, questa genìa è composta irrimediabilmente da cretini incapaci di comprendere la differenza che intercorre fra un’esperienza di vita ed una materia di studio. Uno di loro, tale Klaus Schonberger, ha da poco pubblicato in Italia un libro intitolato La rapina in banca. Storia. Teoria. Pratica, per conto di una casa editrice di sinistri recuperatori, DeriveApprodi. Come avrete già intuito, Schonberger non è un rapinatore, bensì un cattedratico. Per la precisione un "docente di cultural studies", come ci tiene a specificare. Ciò significa che i soldi che ha nelle proprie tasche non provengono dalla critica pratica alla proprietà privata, ma da una certa pratica di genuflessione e dalla partecipazione all’Accademia di Stato. Per arrotondare lo stipendio, Herr Schonberger non svaligia banche ma organizza "eventi di controcultura". Il fatto che per portare avanti questa anodina attività (un evento, per essere
tale, deve saltare addosso a chi lo vive lasciandogli cicatrici indelebili, altrimenti si tratta solo di una pagliacciata preconfezionata) si sostenga che costui "deruba" banche, è una esilarante prova della cattiva coscienza che dilaga in queste pagine.
Il rapinatore, rischiando la vita e la propria libertà, strappa con la forza il denaro che gli occorre. Il cretino, esibendo il proprio pedigree universitario, chiede un finanziamento per organizzare una performance. Il primo deruba le banche, il secondo viene pagato dalle banche. Capita la differenza? Certo, a questo cretino non si chiede di ripulire casseforti. Dopo tutto, si sta parlando solo di un libro. E per scrivere, si sa, non bisogna saper usare la pistola ma talvolta la penna.
Questione di stile a parte, rimane il fatto che un libro del genere, se non vuole essere una insignificante merce culturale, dovrebbe dare voce alle ragioni dei nemici della proprietà. Compito che va al di là delle possibilità di Schonberger (e degli altri babbei che hanno partecipato alla stesura del libro), il quale forse saprà tenere una penna in mano ma la cui intelligenza striscia rovinosamente sotto i suoi piedi. Ed il problema principale non è tanto l’ignoranza e la superficialità che lo
affliggono (basta scorrere il capitolo dedicato alla cosiddetta "Banda Bonnot" per trovarvi alcuni grossolani errori). Il problema è che, letteralmente, non sa di cosa sta parlando. "Diventare ricchi senza fatica" sarà pure il suo "sogno", nonché quello dei suoi editori, ma di certo non è MAI stato il sogno di molti dei rapinatori che hanno avuto la sventura di destare la sua attenzione. Il cretino è cretino, non sa che esiste un abisso fra l’essere ricchi ed avere tanti soldi. Mesrine, per fare un esempio, non aveva problemi economici ma i ricchi li odiava a morte. Per le mani di Durruti passarono milioni e milioni di pesetas ma lui rimase povero per tutta la vita. Checché se ne dica, i soldi non piacciono affatto a tutti. A molti fanno schifo. Il fatto che siano necessari per la sopravvivenza non significa che sono necessari per la vita. Un ricatto lo si subisce, non lo si ama. Il denaro serve per acquistare merci, ma non può comprare la libertà. Ecco perché un mondo senza denaro è e rimane il sogno più dolce che abbia mai sconvolto l’umanità, un sogno condiviso da molti rapinatori.
Di questo sogno, in questo insulso libro, non c’è praticamente traccia. Solo il suo spettro affiora, qua e là, ma viene subito allontanato dagli esorcismi del cretino. Insomma, si accenna sì a "casseforti ripulite, diligenze assaltate, banche svaligiate, furgoni portavalori distrutti", ma il tutto unicamente per far correre un brivido estetico lungo la schiena piegata dal lavoro dei lettori, i quali sborseranno euro 14,50 per 224 pagine di approssimative ricostruzioni di "crimini" riesumate dalle gazzette prezzolate dell’epoca. Dopo aver "derubato" le banche coi suoi "eventi", riuscirà Herr Schonberger a derubare anche i lettori col suo libro?
Un testo che fa la sua bella figura nel catalogo di DeriveApprodi, casa editrice specializzata nel pubblicare simile spazzatura. Dopo tutto c’è modo e modo per tentare di "diventare ricchi senza fatica", ad esempio c’è chi dà alle stampe testi costruiti a tavolino per conciliare tematiche di “movimento” ed esigenze di mercato. Ce n’è per tutti i gusti: si va dal falso racconto di un Black Bloc (capitalizzando la pubblicità preventiva dei fatti di Genova) al falso libro sulla cuoca di Durruti (che unisce la parodia della gastronomia alla parodia dell’anarchia), passando per il revisionismo storico più becero, quello che fa propria la ragione di Stato (come il libro sulla RAF, L’autunno tedesco, dove ci viene clamorosamente comunicato che nel 1977 Andreas Baader, Gudrun Ensslin e Jan-Carl Raspe "si suicidano in cella" a Stammheim!!!).
Come si vede, si può ben dire che a volte gli autori hanno l’editore che meritano e viceversa (tra cretini e recuperatori c’è una certa intesa). Quanto ai lettori, lasciamo a voi la risposta.
alcuni concittadini di Giuseppe De Luisi
giugno 2003
Das Flugblatt bezieht sich wohl auf folgende Veranstaltungsankündigung:
Giovedì, 19 giu 2003, alle 11:43 Europe/Rome, Giorgio ha scritto:
> L' INFOSHOP SENZA PAZIENZA
> presenta
>
> Venerdì 20 giugno h.21
> Presentazione del libro edito da Derive Approdi
> LA RAPINA IN BANCA Storia Teoria Pratica
> a cura di Klaus Schönberger
> Interverrà Emilio Quadrelli, co-autore del libro
> al Centro sociale Askatasuna
> corso regina margherita 47 torino
> per info: senzapazienza@hotmail.com
>
> La rapina in banca è senza dubbio il crimine più socialmente
> invidiato. I rapinatori sono, infatti, i criminali più amati e che
> riscuotono la maggiore simpatia dell'opinione pubblica. Da sempre.
> Iniziata nell'Europa mercantile, ma diffusasi solo nel selvaggio
> West americano, la rapina in banca ha una storia lunga e molti
> protagonisti.,da Bonnie & Clyde a Horst Fantazzini, dalle bank
> ladies ai Tupamaros, In questo libro si troveranno casseforti
> ripulite, diligenze assaltate,
> banche svaligiate, furgoni portavalori distrutti. Professionisti del
> furto con scasso dall'impeccabile fair play e anziane signore che
> vogliono arrotondare la pensione. Sistemi di sicurezza e allarmi,
> vie di fuga e nascondigli.
> Più che la storia di un crimine, La rapina in banca coincide con la
> storia di un sogno: diventare ricchi senza fatica.
> Klaus Schönberger (1959) è docente di cultural studies. Ha
> organizzato vari eventi di controcultura, per i quali ha "derubato"
> diverse banche. Tuttavia per questo libro non è riuscito a trovare
> alcuno sponsor nel mondo della finanza. Vive e insegna a >Tübingen.
[Volantino distribuito alla presentazione del libro al centro sociale "Askatasuna" (Torino), giugno 2003]
LA RAPINA IN TASCA
Come dice un diffuso adagio, "Chi sa fa, chi non sa insegna". In questa briciola di saggezza è già contenuta la ragione per cui i professori sono sempre stati oggetto di scherno e disprezzo. Al di là dei pregi o difetti dei singoli, questa genìa è composta irrimediabilmente da cretini incapaci di comprendere la differenza che intercorre fra un’esperienza di vita ed una materia di studio. Uno di loro, tale Klaus Schonberger, ha da poco pubblicato in Italia un libro intitolato La rapina in banca. Storia. Teoria. Pratica, per conto di una casa editrice di sinistri recuperatori, DeriveApprodi. Come avrete già intuito, Schonberger non è un rapinatore, bensì un cattedratico. Per la precisione un "docente di cultural studies", come ci tiene a specificare. Ciò significa che i soldi che ha nelle proprie tasche non provengono dalla critica pratica alla proprietà privata, ma da una certa pratica di genuflessione e dalla partecipazione all’Accademia di Stato. Per arrotondare lo stipendio, Herr Schonberger non svaligia banche ma organizza "eventi di controcultura". Il fatto che per portare avanti questa anodina attività (un evento, per essere
tale, deve saltare addosso a chi lo vive lasciandogli cicatrici indelebili, altrimenti si tratta solo di una pagliacciata preconfezionata) si sostenga che costui "deruba" banche, è una esilarante prova della cattiva coscienza che dilaga in queste pagine.
Il rapinatore, rischiando la vita e la propria libertà, strappa con la forza il denaro che gli occorre. Il cretino, esibendo il proprio pedigree universitario, chiede un finanziamento per organizzare una performance. Il primo deruba le banche, il secondo viene pagato dalle banche. Capita la differenza? Certo, a questo cretino non si chiede di ripulire casseforti. Dopo tutto, si sta parlando solo di un libro. E per scrivere, si sa, non bisogna saper usare la pistola ma talvolta la penna.
Questione di stile a parte, rimane il fatto che un libro del genere, se non vuole essere una insignificante merce culturale, dovrebbe dare voce alle ragioni dei nemici della proprietà. Compito che va al di là delle possibilità di Schonberger (e degli altri babbei che hanno partecipato alla stesura del libro), il quale forse saprà tenere una penna in mano ma la cui intelligenza striscia rovinosamente sotto i suoi piedi. Ed il problema principale non è tanto l’ignoranza e la superficialità che lo
affliggono (basta scorrere il capitolo dedicato alla cosiddetta "Banda Bonnot" per trovarvi alcuni grossolani errori). Il problema è che, letteralmente, non sa di cosa sta parlando. "Diventare ricchi senza fatica" sarà pure il suo "sogno", nonché quello dei suoi editori, ma di certo non è MAI stato il sogno di molti dei rapinatori che hanno avuto la sventura di destare la sua attenzione. Il cretino è cretino, non sa che esiste un abisso fra l’essere ricchi ed avere tanti soldi. Mesrine, per fare un esempio, non aveva problemi economici ma i ricchi li odiava a morte. Per le mani di Durruti passarono milioni e milioni di pesetas ma lui rimase povero per tutta la vita. Checché se ne dica, i soldi non piacciono affatto a tutti. A molti fanno schifo. Il fatto che siano necessari per la sopravvivenza non significa che sono necessari per la vita. Un ricatto lo si subisce, non lo si ama. Il denaro serve per acquistare merci, ma non può comprare la libertà. Ecco perché un mondo senza denaro è e rimane il sogno più dolce che abbia mai sconvolto l’umanità, un sogno condiviso da molti rapinatori.
Di questo sogno, in questo insulso libro, non c’è praticamente traccia. Solo il suo spettro affiora, qua e là, ma viene subito allontanato dagli esorcismi del cretino. Insomma, si accenna sì a "casseforti ripulite, diligenze assaltate, banche svaligiate, furgoni portavalori distrutti", ma il tutto unicamente per far correre un brivido estetico lungo la schiena piegata dal lavoro dei lettori, i quali sborseranno euro 14,50 per 224 pagine di approssimative ricostruzioni di "crimini" riesumate dalle gazzette prezzolate dell’epoca. Dopo aver "derubato" le banche coi suoi "eventi", riuscirà Herr Schonberger a derubare anche i lettori col suo libro?
Un testo che fa la sua bella figura nel catalogo di DeriveApprodi, casa editrice specializzata nel pubblicare simile spazzatura. Dopo tutto c’è modo e modo per tentare di "diventare ricchi senza fatica", ad esempio c’è chi dà alle stampe testi costruiti a tavolino per conciliare tematiche di “movimento” ed esigenze di mercato. Ce n’è per tutti i gusti: si va dal falso racconto di un Black Bloc (capitalizzando la pubblicità preventiva dei fatti di Genova) al falso libro sulla cuoca di Durruti (che unisce la parodia della gastronomia alla parodia dell’anarchia), passando per il revisionismo storico più becero, quello che fa propria la ragione di Stato (come il libro sulla RAF, L’autunno tedesco, dove ci viene clamorosamente comunicato che nel 1977 Andreas Baader, Gudrun Ensslin e Jan-Carl Raspe "si suicidano in cella" a Stammheim!!!).
Come si vede, si può ben dire che a volte gli autori hanno l’editore che meritano e viceversa (tra cretini e recuperatori c’è una certa intesa). Quanto ai lettori, lasciamo a voi la risposta.
alcuni concittadini di Giuseppe De Luisi
giugno 2003
Das Flugblatt bezieht sich wohl auf folgende Veranstaltungsankündigung:
Giovedì, 19 giu 2003, alle 11:43 Europe/Rome, Giorgio ha scritto:
> L' INFOSHOP SENZA PAZIENZA
> presenta
>
> Venerdì 20 giugno h.21
> Presentazione del libro edito da Derive Approdi
> LA RAPINA IN BANCA Storia Teoria Pratica
> a cura di Klaus Schönberger
> Interverrà Emilio Quadrelli, co-autore del libro
> al Centro sociale Askatasuna
> corso regina margherita 47 torino
> per info: senzapazienza@hotmail.com
>
> La rapina in banca è senza dubbio il crimine più socialmente
> invidiato. I rapinatori sono, infatti, i criminali più amati e che
> riscuotono la maggiore simpatia dell'opinione pubblica. Da sempre.
> Iniziata nell'Europa mercantile, ma diffusasi solo nel selvaggio
> West americano, la rapina in banca ha una storia lunga e molti
> protagonisti.,da Bonnie & Clyde a Horst Fantazzini, dalle bank
> ladies ai Tupamaros, In questo libro si troveranno casseforti
> ripulite, diligenze assaltate,
> banche svaligiate, furgoni portavalori distrutti. Professionisti del
> furto con scasso dall'impeccabile fair play e anziane signore che
> vogliono arrotondare la pensione. Sistemi di sicurezza e allarmi,
> vie di fuga e nascondigli.
> Più che la storia di un crimine, La rapina in banca coincide con la
> storia di un sogno: diventare ricchi senza fatica.
> Klaus Schönberger (1959) è docente di cultural studies. Ha
> organizzato vari eventi di controcultura, per i quali ha "derubato"
> diverse banche. Tuttavia per questo libro non è riuscito a trovare
> alcuno sponsor nel mondo della finanza. Vive e insegna a >Tübingen.
vabanque - am Montag, 4. Oktober 2004, 17:57 - Rubrik: La Rapina in Banca (versione italiana)
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datiert die englischsprachige Wikipedia-Seite zu "Bank Robbery" auf den 19. März 1831:
Begangen wurde derselbe von
"Edward Smith who stole $245,000 from the City Bank on Wall Street in New York City. He was caught, convicted, and sentenced to five years in Sing Sing prison".
Als berühmte Bankräuber werden
* Johnny Dobbs
* The James Brothers, Frank and Jesse
* John Ashley
* Butch Cassidy
* The Dalton Brothers, Grat, Bob, and Emett
* Wilbur Underhill
* Charles Arthur "Pretty Boy" Floyd
* George "Baby Face" Nelson
* Bobby "One-Eye" Wilcoxson
* Willie "The Actor" Sutton
* Bonnie and Clyde
* Naomi Betts
verlinkt bzw. als Biographien vorgehalten.
Begangen wurde derselbe von
"Edward Smith who stole $245,000 from the City Bank on Wall Street in New York City. He was caught, convicted, and sentenced to five years in Sing Sing prison".
Als berühmte Bankräuber werden
* Johnny Dobbs
* The James Brothers, Frank and Jesse
* John Ashley
* Butch Cassidy
* The Dalton Brothers, Grat, Bob, and Emett
* Wilbur Underhill
* Charles Arthur "Pretty Boy" Floyd
* George "Baby Face" Nelson
* Bobby "One-Eye" Wilcoxson
* Willie "The Actor" Sutton
* Bonnie and Clyde
* Naomi Betts
verlinkt bzw. als Biographien vorgehalten.
vabanque - am Montag, 4. Oktober 2004, 14:40 - Rubrik: VorUndFrühGeschichte
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Spektakulärer Coup
meint die Kronen-Zeitung (2.10.2004)
Seit langem einmal wieder etwas für die Rubrik "Tresore und Schränker":
Spektakulärer Postraub wie in einem TV-Krimi: Eine Panzerknackerbande brach Freitag in der Früh in das Zustellzentrum in Oberpullendorf (Burgenland) ein und stahl den Tresor samt 1,5 Millionen Euro! Das Geld hätte gestern an Hunderte Pensionisten ausbezahlt werden sollen. Verzweifelte Senioren: "Wir haben jetzt nichts zum Einkaufen!" Unterdessen läuft die Fahndung mit einem Großaufgebot von Beamten.
Weiter in der Kronen-Zeitung
meint die Kronen-Zeitung (2.10.2004)
Seit langem einmal wieder etwas für die Rubrik "Tresore und Schränker":
Spektakulärer Postraub wie in einem TV-Krimi: Eine Panzerknackerbande brach Freitag in der Früh in das Zustellzentrum in Oberpullendorf (Burgenland) ein und stahl den Tresor samt 1,5 Millionen Euro! Das Geld hätte gestern an Hunderte Pensionisten ausbezahlt werden sollen. Verzweifelte Senioren: "Wir haben jetzt nichts zum Einkaufen!" Unterdessen läuft die Fahndung mit einem Großaufgebot von Beamten.Weiter in der Kronen-Zeitung
contributor - am Montag, 4. Oktober 2004, 12:43 - Rubrik: Tresore und Schraenker
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